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Aktuelle Meldungen vom 31.07.2000

Mit Schultüte und vollwertigem Frühstück in die Schule

DGE gibt Tipps für Frühstück und Pausenbrot

Mit dem Schulanfang in den nächsten Wochen stehen wieder Diskussionen zwischen Schülern und Eltern ins Haus. "Was soll in die Schultüte der ABC-Schützen", "nüchtern aus dem Haus oder vor der Schule frühstücken", "Pausenbrot contra Schokoriegel", sind Fragen, die in vielen Familien täglich zu heftigen Debatten zwischen Eltern und Kinder führen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) meint: "Eltern sollten ihre Kinder nicht gerade am ersten Schultag vom Süßen entwöhnen. Neben Süßigkeiten können aber auch ausgefallene Schreibutensilien oder Karten für das Kinderkino den Schulanfang "versüßen". Viel wichtiger als die Verpflegung am ersten Schultag sind Frühstück und Pausenbrot im darauf folgenden Schulalltag. Kinder benötigen am Morgen ausreichend Energie und Nährstoffe, damit sie in der Schule fit und leistungsfähig sind. Im Alter zwischen 7 und 10 Jahren brauchen Kinder je nach Körpergröße, -gewicht und -aktivität zwischen 1600 und 2200 Kilokalorien Energie pro Tag. Da beginnt der Tag am besten mit einem vollwertigen Frühstück vor und einer Zwischenmahlzeit in der Schule. Frühstücksmuffel und Pausenbrotignoranten sollten die anderen Mahlzeiten des Tages mit reichlich Gemüse und Obst sowie Getreide- und Milchprodukten ergänzen."

Tipps der DGE für Schulanfang und Schulfrühstück

  • Füllen Sie die Schultüte neben einigen Süßigkeiten, die Ihr Kind besonders gerne mag, mit Alternativen wie peppigen Brotdosen und Trinkflaschen für die künftige Pausenverpflegung.
  • Malhefte, Radiergummi oder Bleistiftspitzer mit "In"-Motiven wie "Diddelmaus", "Felix", "Pokémon" und Co. laden spielerisch zum Schreiben und Malen ein.
  • Bunte Lichtreflektoren für den Schulranzen oder Baseballkappen sehen gut aus und sind praktisch für den Schulweg.
  • Ein Gutschein für einen Besuch im Zoo, Kinderkino oder -theater bringen Spaß und Abwechslung in den Schulalltag.
  • Frühstücken Sie mit Ihren Kindern. Wer es morgens eilig hat, kann am Vorabend den Tisch decken und die Lebensmittel (evt. im Kühlschrank) bereitstellen.
  • Frühstücken in angenehmer Atmosphäre und ohne Hektik macht eher Appetit, als die "schnelle Tasse Kakao im Stehen".
  • Zwingen Sie Ihr Kind nicht, zu frühstücken. Wer nicht frühstücken möchte, dem schmecken eventuell ein Glas Milch, Saft oder Kakao.
  • Klassische Frühstücksbrote schmecken besser mit einem abwechslungsreichen Belag und frischen Gemüsesticks oder Obst als Beilage.
  • Müsli ist eine gute Alternative zum belegten Brot. Es enthält Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe und lässt sich kinderleicht je nach Geschmack mit frischem Obst, Saft oder Milchprodukten zubereiten.
  • Bieten Sie Ihrem Kind zum Frühstück, aber auch zu jeder anderen Mahlzeit, Obst oder Gemüse (-rohkost) an. Eine Portion Obst oder Gemüse pro Tag können Sie abwechselnd durch ein Glas Gemüse- oder Fruchtsaft ersetzen.
  • Die tägliche Milchration liefern Milch und Milchprodukte abwechselnd in Form von Milch, Joghurt, Dickmilch, Buttermilch, Quark oder Käse.
  • Lassen Sie Ihr Kind mitentscheiden, was und wie viel es in die Schule mitnehmen will. Wer in der Schule statt Pausenbroten lieber Schokoriegel oder gar nichts isst, der sollte den Nährstoffbedarf über die Mittags-, Nachmittags- und Abendmahlzeiten mit reichlich Gemüse und Obst sowie mit Getreide- und Milchprodukte ergänzen.

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