Grüntee senkt Fettwerte im Blut
Die positive Wirkung auf die Gesundheit wurde in einer chinesischen Studie an Hamstern nachgewiesen. Der Effekt beträgt bis zu 20 Prozent.
Hongkong, 17. August. Wer etwas für sein Herz tun will, sollte das Teetrinken kultivieren. Grüner Tee aus Japan oder China enthält sogenannte Polyphenole, die sich günstig auf Blutfettwerte auswirken. Chen Zhen-yu von der Universität Hongkong konnte in einer Studie die Wirkung an dickleibigen Hamstern bestätigen: Mit einer Teediät senkte er die Fettwerte im Blut der Tiere um bis zu zwanzig Prozent.Der Professor rät daher zum Teetrinken: "Ich denke, das wäre auch eine gute Angewohnheit für die Menschen aus dem Westen, besonders nach dem Essen", sagte er dem American Journal of Clinical Nutrition. Der schnelle Beuteltee ist allerdings nicht zu empfehlen; er verliert bei der Herstellung die wohltuenden Polyphenole.
Auch Rotwein hat positive Wirkung
Eine ähnlich Wirkung wie Tee hat auch Rotwein: Polyphenole befinden sich reichlich in den Schalen von Weintrauben und damit auch in Rotwein und rotem Traubensaft. Weißwein hat den begehrten Inhalt allerdings nicht, da er ohne Schale hergestellt wird. Wein ist aber nur bedingt zu empfehlen, da er bei täglichem Genuß von mehr als zwei Gläsern dem Körper mehr schadet als nützt. Zuviel Wein schädigt die Zellen und erhöht das Risiko, an Krebs zu erkranken.
Wer noch mehr für sein Herz tun will, sollte sich außerdem fettarm ernähren. "Wir Chinesen essen nur fettarme Kost und außerdem mehr Gemüse", erklärt Zhen-yu mit einem Seitenblick auf den Westen.
Damit ist das Chinese ganz auf einer Linie mit der amerikanischen Herz-Gesellschaft. Die hat in einer neuen Studie verschiedene Diäten miteinander verglichen. Ergebnis: Am günstigsten ist eine fettarme oder gar fettfreie Kost mit viel Obst und Gemüse. Außerdem sollte man nicht zu viel Salz an sein Essen tun. Auf die Weise kann man wirkungsvoll den Blutdruck senken, was ganz erheblich die Gefahr eines Herz-Kreislauf-Leidens mindert.
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