• Impressum
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Forum
www.naturkost.de
  • Home
  • Rezepte
  • Nachrichten
  • Termine
  • Naturkost von A-Z
  • Adressen
  • Urlaub & Seminare
  • Community
Das führende deutsche Internetportal für Bio und Naturkost ... schnelle und kompetente Antworten zu den Themen Ernährung, Gesundheit und Naturkost 
Was ist Naturkost?LexikonNaturkostWikiWarenkundeWer bietet was?Produkte im Handel
DetailsuchealleRezept der WocheMonatsrezepteZufallsrezeptNeuesteBeliebtesteveganRezept-Upload
Aktuelle NewsErnährung & NaturkostGentechnikGesundheitÖkologiePresseerklärungen 
GroßhandelVersandhandelAnbieterLieferserviceNaturkostlädenVerbändeAdresse aufnehmen 
UrlaubsadressenSeminaradressen
ForumLeserrezepteRezeptgrüßeRestaurant-TippsLinkempfehlungKontaktbörseJobbörse 
Termin suchenTermin eintragen 
Aktuelle Meldungen vom 16.11.98

Krebsgefahr durch Pestizide auch in Deutschland

Eine Studie der Universität Oldenburg deckt gravierende Lücken im Zulassungs verfahren für Spritzmittel auf.

Bonn, 16. November. Viele Pestizide sind in Deutschland zugelassen, obwohl sie krebserregend wirken, das Erbgut, die Fruchtbarkeit oder das Nervensystem von Mensch und Tier schädigen können. Ein ausreichender Schutz für Mensch und Umwelt sei nicht gewährleistet, kritisieren Wissenschaftler der Universität Oldenburg.

"In der Landwirtschaft oder im Garten häufig angewandte Pestizide wie 2,4-D, Isoproturon, Parathion oder Vinclozolin können das Erbgut schädigen oder Krebs verursachen", warnt Ulf Jacob, Referent für Landwirtschaft bei der Umweltstiftung WWF-Deutschland, die die Studie in Auftrag gab.

Erhebliche Defizite

"Wir haben gravierende Defizite im Zulassungsverfahren festgestellt, die dazu führen, daß Landwirte über die tatsächlichen Gefahren nicht aufgeklärt werden", betonte Dr. Heike Jacobi von der Universität Oldenburg. Die Wissenschaftler kritisierten, daß in vielen Fällen Daten über die Auswirkungen der Pestizide oder die Kombinationswirkungen verschiedener Inhaltsstoffe fehlten oder nicht beachtet wurden.

So werden bereits vorliegende Erkenntnisse zu krebserzeugenden oder erbgutverändernden Wirkungen von Pestiziden bei der Zulassung und Kennzeichnung nicht oder nur unzureichend berücksichtigt. Pestizide mit einem hohen erbgutschädigenden oder krebserzeugenden Potential wie die Phenoxyessigsäuren (z.B. 2,4-D, MCPA, Mecoprop), Dichlorvos oder Isoproturon seien nicht entsprechend gekennzeichnet. Besonders Landwirte würden erheblichen gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt, so die Toxikologen.

Ergänzend hierzu meldet die US-Umweltorganisation Friends of The Earth, daß 70 bis 90 Prozent der Obst- und Gemüsesorten mit Pestiziden belastet sind. Dies hätten Proben des US-Umweltbundesamtes ergeben. Weil viele Rückstände nicht an der Oberfläche säßen, ließen sie sich auch nicht durch Waschen beseitigen. Die Umweltschützer raten daher dringend zum Kauf von biologischer Ware.

Mehr zum Thema Pestizide:
Pestizide und Krebs
Die Blumen, die Pestizide, die Kinder und der Konzern
Pestizide bedrohen Flüsse und Nordsee

 

- | + Leserbrief schreiben  Seite empfehlen 

Suche in Naturkost.de

Schrot&Korn und Co

Schrot&Korn BioHandel Cosmia

Naturkost von A-Z

Nachrichten