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Hätten Sie's gewusst?


  1. Warum gelingen manche Desserts nicht mit Kiwis?
    Kiwis enthalten das Enzym Actinidin, das Milchprodukte sauer werden lässt. Ein Früchtequark mit Kiwis misslingt deshalb grundsätzlich. Auch Speisen mit Gelatine kann man nicht mit Kiwis zubereiten. Actinidin verhindert nämlich auch, dass Gelatine steif wird. Weiterhin werden Actinidin und Bromelin, ein weiteres Enzym in der Kiwi, in Verbindung mit Luft zu einem "Zartmacher". Gibt man Kiwis in einen Obstsalat, werden die anderen enthaltenen Früchte weich. Deshalb: Kiwis erst kurz vor dem Verzehr zufügen.

  2. Was sind Trans-Fettsäuren?
    Trans-Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren, die eine "verdrehte" Bindung in ihrer chemischen Struktur aufweisen. In geringen Mengen kommen diese "verdrehten" Fettsäuren in der Natur vor. Sie können aber auch bei der Härtung flüssiger Pflanzenfette (z.B. bei der Margarineherstellung) entstehen. Trans-Fettsäuren sind sehr umstritten. Sie stehen unter anderem in Verdacht koronare Herzerkrankungen zu fördern.
  3. Was ist der Unterschied zwischen Zucker und Glucosesirup
    Was allgemein als "Zucker" bezeichnet wird, ist wissenschaftlich gesehen Saccharose. Saccharose ist ein Zweifachzucker, der aus zwei Einfachzuckern, Glucose und Fructose besteht. Saccharose wird aus Zuckerrohr und Zuckerrüben extrahiert, in denen es von Natur aus reichlich enthalten ist.
    Glucosesirup wird aus der Stärke von Mais, Weizen oder Kartoffeln hergestellt. Stärke schmeckt an und für sich zwar nicht süß, besteht aber aus langen Ketten von Zuckermolekülen (Glucose), die sich zerteilen lassen. Früher wurde die Stärke hierfür so lange in Salzsäure gekocht, bis sie sich in Zuckerbruchstücke zerlegt hatte. Heute werden die Zuckermoleküle mit Hilfe von Enzymen aus der Stärke herausgeschnitten
  4. Warum macht Bier dick? Wegen seines hohen Kaloriengehaltes oder wegen bestimmter Inhaltsstoffe?
    Bier enthält zwar reichlich Kalorien, aber nicht mehr als Saft und sogar weniger als Wein oder Vollmilch. Die Kalorien allein können daher kaum der Grund fürs Dickwerden und den sogenannten Bierbauch sein. Für den typischen Bierbauch sind ganz andere Stoffe verantwortlich, nämlich die natürlich im Hopfen vorkommenden Pflanzenhormone Daidzein und Genistin.
  5. Worin unterscheiden sich Sauerrahmbutter und mildgesäuerte Butter?
    Sauerrahmbutter ist die traditionelle Butter. Zu ihrer Herstellung versetzt man Sahne mit Säuerungsbakterien und lässt sie reifen. Anschließend wird sie zu Butter geschlagen. Mildgesäuerte Butter wird aus süßem Rahm hergestellt, dem Milchsäurebakterien, ein Milchsäurekonzentrat oder Milchsäure zugefügt wird. Süßrahmbutter wird aus ungesäuertem Rahm hergestellt. Geschmacklich liegt mildgesäuerte Butter zwischen Sauerrahm- und Süßrahmbutter.
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