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Hätten Sie's gewusst?


1. Welche Schokolade hat weniger Kalorien: weiße oder braune?

Je 100 Gramm weiße Schokolade enthalten rund 540 Kilokalorien (kcal), Milchschokolade rund 530 kcal, Zartbitterschokolade 490 kcal und Bitterschokolade 480 kcal.

Der unterschiedliche Energiegehalt beruht auf der unterschiedlichen Zusammensetzung der Schokosorten. Grundbestandteile sind Kakaomasse*, Kakaobutter*, Zucker und Milchpulver. Sie sind in verschiedenen Mengenverhältnissen in den einzelnen Produkten enthalten. Bitterschokolade enthält beispielsweise am meisten Kakaomasse, jedoch keine Kakaobutter und kein Milchpulver. Zartbitterschokolade hat etwas weniger Kakaomasse, dafür aber einen geringen Anteil an Kakaobutter und etwas mehr Zucker (Milchpulver ist ebenfalls nicht enthalten). Weiße Schokolade hingegen besitzt keine Kakaomasse, dafür aber den höchsten Anteil an Kakaobutter und Milchpulver. Milchschokolade enthält von allen Bestandteilen etwas, der Anteil an Kakaomasse liegt jedoch deutlich unter dem von Bitter- und Zartbitterschokolade.

Werden der Schokolade noch Nüsse, Rosinen etc. beigemischt, verändert sich der Energiegehalt natürlich dementsprechend.

*Die Kakaomasse wird aus fermentierten, gerösteten und vermahlenen Kakaobohnen hergestellt. In ihr sind noch alle Bestandteile der Kakaobohne enthalten. Kakaobutter und Kakaopulver werden als einzelne Produkte aus der Kakaomasse gewonnen.

2. Was sind Wakame, Kombu, Arame, Kijiki und Nori?

Wakame, Kombu, Arame, Kijiki und Nori sind Algen. Sie sind vor allem in der japanischen Küche sehr beliebt und werden zum Verfeinern von Suppen, Salaten und Gemüsegerichten verwendet.

Arame und Kijiki kommen in Japan als Gemüsebeilage auf den Tisch. Nori wird in Form von getrockneten papierdünnen Blättern zur Herstellung von Sushi verwendet. Kombu und Kijiki kann man wie Tee aufgießen und trinken.

3. Was ist der Unterschied zwischen Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen?

Süßstoffe sind chemische Stoffe, die den süßen Geschmack des Zuckers nachbilden. Zu ihnen gehören beispielsweise Cyclamat, Saccharin, Aspartam und Azesulfam. Süßstoffe enthalten keine oder nur sehr wenige Kilokalorien.

Zuckeraustauschstoffe sind süß schmeckende Kohlenhydrate, die vom Körper langsamer aufgenommen werden als Zucker. Da zu ihrem Abbau im Körper fast kein Insulin notwendig ist, können sie von Diabetikern als Zuckerersatz verwendet werden. Im Gegensatz zu Süßstoffen müssen sie bei der Diabetes-Diät berechnet werden. Zuckeraustauschstoffe sind kalorienreich. Zu ihnen gehören die Zuckeralkohole Sorbit, Mannit, Isomaltit, Maltit, Laktit und Xylit sowie der Fruchtzucker Fruktose. Vorsicht: In größeren Mengen können Zuckeraustauschstoffe zu Durchfall und Blähungen führen, da sie vom Körper nicht vollständig aufgenommen werden.

4. Warum wird Kartoffelbrei leimig, wenn man ihn mit dem Mixer püriert?

Durch schnelles Rühren/Pürieren werden die Zellen der Kartoffeln zerstört. Stärke tritt aus den Zellen aus und verkleistert. Pressen oder Stampfen zerstört die Zellen nicht. Der Kartoffelbrei wird cremig-schaumig.

5. Warum wird Federweißer auch Sturm, Sauser oder Brauser genannt?

Federweißer ist ein Traubenmost der sich noch in stürmischer Gärung befindet. Während der Gärung wandeln zugesetzte Kulturhefen den Zucker der Trauben in Alkohol und Kohlensäure um. Wegen der Entwicklung von Kohlendioxid dürfen Flaschen mit frischem Federweißen nur lose verschlossen werden. Federweißen sollte man im Kühlschrank lagern, um die Gärung zu bremsen. Zu Beginn der Gärung schmeckt Federweißer süß. Nach und nach verändert sich der Geschmack hin zu trocken, da der Zucker allmählich zu Alkohol und Kohlendioxid abgebaut wird.

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