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Die winterliche Festtagsküche

Rumtopf

Am Nikolaustag öffnet man vielerorts zum ersten Mal den Rumtopf. Diese üppig gezuckerte Kompott schmeckt ausgezeichnet zu Grießpudding oder auch zu frisch gebackenem Lebkuchen.

Großmutters Rumtopf

Alle Früchte, die vom Frühjahr bis zum Herbst reifen, werden nacheinander in einen Steinguttopf eingelegt. Ausgenommen sind Äpfel, schwarze Johannis-, Heidel- und Brombeeren. Das ausgewählte reife Obst wird gründlich gewaschen und bei Bedarf (z.B. Birnen, Aprikosen und Pfirsiche) grob geschnitten. Obst mit der gleichen Gewichtsmenge Honig vermischen und in den Topf geben. Mit soviel Rum begießen, daß die Früchte bedeckt sind.

Beim Einfüllen neuer Früchte kann bei Bedarf Rum nachgegossen werden. Ein halber Liter Rum reicht für 3-4 Kilogramm Früchte, die reichlich Flüssigkeit ziehen. Nach etwa sechs Wochen ist eine Lage "reif". Vor dem Nachfüllen und nach Belieben auch zwischendurch rührt man mit einem sauberen Löffel um.

Wichtig: Die Früchte müssen immer mit Flüssigkeit bedeckt sein!

Tip: Wenn Sie zu spät dran sind für einen "richtigen" Rumtopf - setzen Sie die verschiedenen Früchte gleichzeitig in getrennten Gefäßen an. Und kaum jemand wird es bemerken - geschweige denn sich beschweren - wenn Sie alles nur vier Wochen ziehen lassen.

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