Gesundheitstips zu Obst & Gemüse
- Bio-Obst und Gemüse ist gesünder als konventionell angebautes. Dank der globalen Umweltverschmutzung findet man zwar auch hier Schadstoffe, aber eindeutig weniger als in konventionell produziertem. Nachweislich ist Bio-Gemüse niedriger mit Nitrat belastet als das mit Kunstdüngern kultivierte. Konventionelle Ware aus Freiland-Monokulturen oder Treibhäusern wird mit einer Fülle von synthetischen Stoffen wie Saatgutbeizen, Pestiziden, Herbiziden, Chemiedüngern oder Keimhemmern behandelt. Rückstände sind unvermeidbar. Intensivanbau schmälert darüber hinaus Geschmack und Gesundheitswert mehr Wasser, weniger Nährstoffe sind die Folge. Auch die damit verbundene Umweltverschmutzung kann nicht übersehen werden. Sie gefährdet langfristig unser aller Gesundheit.
- Regionales Saisongemüse und -obst ist an Frische, Geschmack, Qualität und Gesundheitswert nicht zu überbieten. Die optimalen regionaltypischen Wachstumsbedingungen ergeben ein intensives Aroma und wertvolle Inhaltsstoffe, die auf den kurzen Transportwegen erhalten bleiben.
- Gemüse und Obst sollten oft roh verzehrt werden. Beim Kochen werden die Vitamine und Mineralstoffe zerstört, das Eiweiß denaturiert und Aromastoffe gehen verloren. Täglich fünf Portionen frisches Obst oder rohes Gemüse decken den Vitalstoffbedarf.
- Das Ampelprinzip eine Mischung aus rotem, gelbem und grünem Gemüse und Obst ist das einfachste Gesundheitsrezept. Jede Farbe steht für eigene wichtige Inhaltsstoffe. So steht die Farbe Grün beispielsweise für stimmungshebende Cytorphine.
- Gemüse und Obst frisch und erst direkt vor der Verarbeitung gründlich waschen, putzen und möglichst wenig zerkleinern oder schälen, denn ein großer Teil der wertvollen Inhaltsstoffe sitzt in der Schale. Der Kontakt mit Sauerstoff und Wasser sollte möglichst kurz sein, da sonst viele Vitalstoffe verloren gehen.
- Gemüse nur kurz garen: Dünsten mit wenig Wasser, Blanchieren, kurzes Überbrühen mit heißem Wasser, und kurzes Anbraten in wenig Öl sind für zartes Gemüse am besten geeignet.
- Wegen der schnellen Zubereitungszeit kann Gemüse auch im Drucktopf und in der Mikrowelle nährstoffschonend zubereitet werden.
- Nicht zu lange warm halten. Denn: Vitamine, wesentlich empfindlicher noch als Mineralstoffe, können Hitze ganz schlecht vertragen; aber auch die Mineralstoffe geben nach langen Hitzeperioden auf.
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