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Erbsen

Definition:

Älteste Nutzpflanze unter den Hülsenfrüchten. Sehr eiweißreich (bis zu 23 Prozent), hoher Vitamin-B1-Gehalt. Erwähnenswert ist auch der Ballaststoff- und der hohe Kohlenhydratgehalt. Zu unterscheiden sind Pal-, Mark-, und Zuckererbsen. Palerbsen schmecken leicht mehlig, Markerbsen süßlich und Zuckererbsen sind sehr zart. Bei den ausgereiften trockenen E. ist der Eiweiß- und Kohlenhydratgehalt beträchtlich höher als beim Frischgemüse. Saison: Juni bis August.

Geschichte:

Ursprünglich im Nahen Osten beheimatet, heute auf der ganzen Welt verbreitet. In Europa reicht der Anbau bis in vorgeschichtliche Zeit zurück. E. galten als Sinnbild der Fruchtbarkeit und als besondere Delikatesse.

Verwendung:

Frische Erbsen sind kaum lagerfähig. Nur in der Schote aufzubewahren, aber auch dann höchstens drei Tage im Kühlschrank, sonst verlieren sie an Geschmack, Farbe und Süße. Blanchiert und tiefgekühlt sind sie neun bis zwölf Monate haltbar.

Konventionelle Produkte:

Industriell hergestellte Trockenerbsen dürfen mit schwefliger Säure behandelt werden. Dadurch werden B-Vitamine zerstört.

Biologische Produkte:

Der Naturkosthandel bietet neben kontrolliertem Frischgemüse (während der Saison) vor allem grüne Trockenerbsen und Bio-Tiefkühlerbsen an. Sie eignen sich für Suppen- und Eintopfgerichte, aber auch gut für Püree, Brotaufstriche und Bratlinge.

Tip:

Zuckererbsen mit zarter, genießbarer Schote werden wie Bohnen verarbeitet (also mit der Schote) und können auch roh verzehrt werden.

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