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Kichererbsen

Definition:

beige-braun und schrumpelig. Die eiweißreichen Samen enthalten wenig Fett, viele Ballaststoffe, viel Lysin, Vitamin B1, B6 und Folsäure sowie Mineralstoffe, insbesondere Eisen. Lassen sich zu Mehl verarbeiten, kochen, dämpfen, rösten und keimen. Für Suppen, Schmor- und Eintopfgerichte sowie Brotaufstriche. Bekannt und auch bei uns immer beliebter sind Falafel (fritierte Bällchen aus Kichererbsenmehl) und Hummous, ein aus Kichererbsen und Sesammus gemischter Brotaufstrich. Eine der ältesten Kulturpflanzen. Die einjährige Pflanze gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler. Sie wird den Hülsenfrüchten (Leguminosen) zugeordnet. Neben den gelben, roten, braunen und schwarzen Samen können auch die Blütter der Pflanze gegessen werden.

Geschichte:

Stammt aus Vorder- oder Südwestasien. Dort wurde sie bereits um 7000 v.Chr. gegessen. Hauptanbaugebiete sind heute Türkei, Nordafrika, Mexiko, Indien, Pakistan und Spanien. In Mexiko und Indien sind sie auch heute wichtiges Grundnahrungsmittel.

Verwendung:

Verwendung in gekochtem Zustand oder als gekeimte und anschließend blanchierte Sprossen. Sie enthalten roh unverdauliche Giftstoffe. Kichererbsen lassen sich zu Frikadellen, Paste, Brotaufstrich oder Dip verarbeiten und passen gut zu Reisgerichten und Couscous. Gekeimte Kichererbsen sind eine wertvolle Ergänzung zum Salat und in Suppen.

Konventionelle Produkte:

Aus konventionellem Anbau mit Pestiziden und Kunstdünger bearbeitet. Oft geschälte Ware. Da die Schale wichtige Inhaltsstoffe enthält, sind geschälte Produkte nicht mehr vollwertig und nicht mehr keimfähig.

Biologische Produkte:

Kontrolliert-biologischer Anbau ohne Pestizide und künstliche Dünger. Hülsenfrüchte sind gesund für den Ackerboden. Die Tiefwurzler werden im ökologischen Landbau gern als Vorfrucht für flachwurzelndes Getreide angebaut. Außerdem können sie wie keine zweite Pflanzengattung den Luftstickstoff im Boden binden und den Bedarf so auf natürliche Weise decken. Hülsenfrüchte aus kontrolliert biologischem Landbau sind besonders aromatisch und weisen so gut wie keine Schadstoffrückstände auf. Hülsenfrüchte lieben Wärme und Trockenheit. Ein Grund, warum in Deutschland nur wenig davon angebaut wird, und wenn, dann oft als Tierfutter oder zur Gründüngung.

Tip:

Kichererbsen führen wie Erbsen und Bohnen leicht zu Blähungen. Besser verdaulich sind die gekeimten Samen. Dabei werden bestimmte Kohlenhydrate weitgehend abgebaut.

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