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Ahornsirup

Definition:

Süßmittel aus dem eingedickten Saft von Ahornbäumen. Schon die Indianer, denen Rohr- und Rübenzucker unbekannt war, beherrschten die Kunst, den süßen Sirup (Zuckergehalt: etwa 65 Prozent,) zu gewinnen. In Kanada und den USA sehr beliebt. Etwa 90 Prozent der weltweiten Produktion kommen aus Kanada, ein gutes Drittel davon aus Quebec. Ahornsirup enthält viele Mineralstoffe, aber fast keine Vitamine.

Herstellung:

Die Bäume, die mindestens 30 bis 40 Jahre alt sein müssen, werden von Ende Februar bis Anfang April angezapft. Dazu bohrt man ein kleines Loch in den Baum und fängt traditionellerweise den Saft mit Eimern auf. In den großen kanadischen Plantagen sind die Bäume jedoch mit Plastikschläuchen und durch kilometerlange Leitungssysteme mit der Fabrik verbunden, die auch "Zuckerhütte" genannt wird. Dort wird der Saft, der nur etwa vier Prozent Zucker enthält, zu Sirup eingekocht. Traditionell geschah dies in der kanadischen Provinz Quebec über Holzfeuern, heute sind es meist Verdampfungsanlagen, die den Saft bei 100 Grad Celsius eindicken. Der süße Nährsaft der Bäume wird bis zu 50 Mal gekocht. Für einen Liter Sirup braucht man 40 bis 50 Liter Saft.

Konventionelle Produkte:

Zum Teil werden Chemikalien zur Verhinderung der Schaumbildung beim Einkochen eingesetzt. In den Wäldern kommen Kunstdünger und Spritzmittel zum Einsatz.

Biolologische Produkte:

Ahornsirup, der im Naturkosthandel angeboten wird, stammt aus kontrolliert biologischem Anbau.

Tip:

Die verschiedenen Sirup-Qualitäten werden nach ihrer Lichtdurchlässigkeit in die Grade A, B, C und D unterteilt. Dabei gilt: je heller und durchlässiger der Sirup, desto feiner die Qualität.
Die Unterschiede kann man auch schmecken: Grad A hat einen feinen, milden Geschmack, B ist etwas kräftiger, C vollmundig und D hat einen sehr starken Eigengeschmack.

Die Unterschiede kann man auch schmecken: Grad A hat einen feinen, milden Geschmack, B ist etwas kräftiger, C vollmundig und D hat einen sehr starken Eigengeschmack.

Alle Qualitäten sind jedoch nur begrenzt haltbar und müssen im Kühlschrank gelagert werden.

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