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Sommerküche und Getränke

Gesunde Grillparty

  • Vegetarisches Grillen ist gesünder. Beim vegetarischen Grillen bilden sich kaum schädliche Nitrosamine, die bei großer Hitze aus Nitrit (vor allem in Fleisch, das mit Nitritpökelsalz behandelt wurde) und Aminen (Eiweißstoffe aus Fleisch) entstehen. Und: Vegetarisches Grillen bietet eine große Vielfalt an leckerem Gemüse- und Obst. Lassen Sie Ihrer Koch- und "Grillfantasie" freien Lauf!
  • Auch für die Grillparty gilt: Frische, ungespritzte Lebensmittel aus Bio-Anbau haben nicht nur einen intensiveren Geschmack, sondern sind auch umweltfreundlicher und gesünder.
  • Vollkornprodukte, alternative Süßmittel wie Honig und kaltgepreßte Pflanzenöle enthalten mehr Nähr- und Vitalstoffe.
  • Beim Grillen von Fleisch und Pflanzen können sich krebserregende Benzyprene bilden, wenn Fett in die Glut tropft und der dabei entstehende Rauch am Grillgut haften bleibt. Sie können dies verhindern, indem Sie wenig Fett verwenden und einen Grill bevorzugen, bei dem sich die Wärmequelle seitlich oder über dem Grillgut befindet, so daß kein Fett in die Glut tropfen kann.

Gesundheitsgefahren beim Grillen

verbergen sich häufig hinter Wissenschafts-Latein wie "Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe" - auch kurz PAK genannt -, Nitrosamine, Benzyprene ..., die mehr Gerüchte schüren als aufklären. Bedrohlich genug klingen sie ja.

Was ist PAK? Die Kohlenwasserstoffe (s.o.), entstehen bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material, wie Holz, Öl, Benzin, Papier, pflanzlichen und tierischen Substanzen. Somit umgeben sie uns rund um die Uhr und Jahreszeiten, und treten nicht allein beim Grillen auf. Es entstehen komplexe Gemische aus krebserregenden und nicht krebserregenden Verbindungen - u.a. Benzyprene.

Bei Untersuchungen mit Holzkohlegrills wurden auf der Oberfläche von Steaks Benzypren-Konzentrationen festgestellt, die dem Gehalt des Rauches von 600 Zigaretten entsprechen. Beim Grillen sollte man also darauf achten:

  • daß kein Fett in die Glut tropft und mageres Fleisch bevorzugen.
  • Papier, Altholz, Kiefernzapfen u.ä. Brennmaterial sind denkbar ungesund. Sie verbrennen oft unvollständig und setzen dabei viele Verbindungen frei. Geeignete Brennmaterialien sind Holzkohle und -briketts.
  • Die PAK-lastigen, schwarzen, verbrannten, Stellen sollten nicht gegessen werden.

Gemüsespieße

Zutaten für 4 Personen

  • 1 (dünne) Aubergine
  • Saft von 1–2 Zitronen
  • 2 Maiskolben
  • 8 (kleine) Tomaten
  • 2 Zucchini
  • 2 Zwiebeln
  • 2 (große) Champignons
  • 4 EL Olivenöl
  • Kräutersalz
  • weißer Pfeffer
  • 4 große Spieße

Zubereitung

1. Auberginen, Maiskolben und Zucchini waschen und abtrocknen. Alles in fingerdicke Scheiben schneiden. (Auberginen am besten vorher beidseitig mit Salz einreiben und 15 Minuten stehen lassen.)

2. Zwiebeln schälen und ebenfalls in dicke Ringe schneiden.

3. Champignons putzen und mit Zitronensaft beträufeln.Tomaten waschen und abtrocknen.

4. Gemüse abwechselnd auf die Spieße stecken, mit Öl bepinseln und auf dem heißen Grill unter häufigem Wenden 15 Minuten garen.

Obstspieße

Zutaten für 4 Personen

  • 400g gemischte Trockenfrüchte
  • 2 EL Zitronensaft
  • Wasser
  • Butter

Zubereitung

1. Trockenobst eine Stunde mit Wasser bedeckt quellen lassen. Anschließend trocknen.

2. Früchte abwechselnd auf Spieße stecken und mit dem Zitronensaft beträufeln.

3. Unter mehrfachem Wenden die Obstspieße 10 Minuten lang Grillen. Mehrfach mit Butter bestreichen.

Klassische Beilage: Kartoffelsalat

Zutaten für 4 Personen

  • 750g festkochende Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 Salatgurke
  • 2 Bund Radieschen
  • 1 Bund Petersilie
  • 7 EL heiße Gemüsebrühe
  • 3 EL Weinessig
  • 7 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Honig
  • Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

1. Kartoffeln kochen, pellen und in Scheiben schneiden.

2. Zwiebeln und Gurke schälen, Petersilie und Radieschen waschen und kleinschneiden.

3. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mischen.

4. Gemüsebrühe mit Essig, Öl, Honig, Salz und Pfeffer verrühren und über den Salat geben.

5. Salat vor dem Servieren etwa 2 Stunden ziehen lassen.

Der ökologische Grilltip

Auf Alufolie können Sie getrost und der Umwelt zuliebe verzichten. Aluminium ist in der Herstellung überaus energieaufwendig. Hinzu kommt, daß es nicht magnetisch ist und sich so nach Gebrauch nicht aus dem Hausmüll abtrennen läßt. Alufolie gehört – wenn Sie es denn überhaupt benutzen – in den Gelben Sack, von wo es aussortiert wird.

Geeignetes Obst- und Gemüse (z.B. Bananen, Auberginen) lassen sich in der eigenen Schale garen. Für Fisch gibt es kleine passende Grillkörbe, die auch mit Blättern ausgekleidet werden können. Kohlblätter oder Salzteig sind bewährte und umweltfreundliche Alternativen zu der Umweltplage Alufolie.

Picknick

Was liegt im Sommer näher, als draußen im Grünen die warme Sonne, die frische Luft und Gaumenfreuden zu genießen. Besonders Kindern macht es Spaß, mal außerhalb der Küchen und Speisezimmer – auch mal ohne strenge Tischmanieren und Benimmregeln – zu essen.

Damit rundum für das leibliche Wohl gesorgt ist, sollten folgende Basics nie fehlen:

  • Brot und Brötchen
  • Obst
  • Getränke, z.B. viel Wasser, Eistee …
  • Gewürze
  • Geschirr (Besteck, Gläser, Teller …)
  • Servietten
  • Behälter für Abfälle
  • evtl Spiele (z.B. Spielkarten)
  • eine Decke

Gemüse–Quark–Dip

Zutaten für 4 Personen

  • 500g Quark
  • 100 ml süße Sahne
  • 2 EL Distelöl
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund Kresse
  • 50g frischer Blattspinat
  • 1 TL Zitronensaft, 1 TL Honig
  • Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

1. Quark mit Sahne und Öl cremig rühren.

2. Kräuter und Spinat waschen, trocknen und kleinhacken. In den Quark rühren und mit Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Dippen

gibt’s nach Geschmack und eigenen Vorlieben: Paprika, Salatgurken, Staudensellerie, Rettich, Radieschen, oder auch Brot, Käsestangen …

Praktisch daran ist, daß das Gemüse in ganzen Stücken problemlos transportiert werden kann und erst kurz vor dem Essen klein- bzw. in Streifen geschnitten wird. So bleibt es ganz frisch und knackig.

Picknick-Quiche

Die französische Spezialität Quiche ist für Picknicks und Transporte wie geschaffen – in der Springform bleibt sie auch nach langen Wegen gut in Form. Mit viel Gemüse und Käse schmeckt sie kalt hervorragend.

Zutaten für 4 Personen

Teig:

  • 200g Weizenvollkornmehl
  • 3 EL Wasser
  • 1/2 TL Meersalz
  • 120g Butter
  • 3 EL Vollkornsemmelbrösel

Belag:

  • 250g Gemüse (z.B. Lauch, Zucchini, Spinat …)
  • 250g geriebener Gouda (mittelalt)
  • 4 Eier
  • 1/8 l Sauerrahm
  • 1/2 TL Paprika
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit: 40 Minuten (+ Backzeit)

Zubereitung

Teig: Mehl mit Wasser, Salz und Butter verkneten. 30 Min. ruhen lassen. Teig in gefettete Springform auslegen, einen Rand bilden, mit Semmelbröseln bestreuen.

Belag: Gemüse putzen und kleinschneiden. Eier mit Sauerrahm und Gewürzen verquirlen. Gemüse und Käse darunterheben, auf den Teigboden geben und glätten. Bei 200°C etwa eine halbe Stunde backen.

Schokowürfel mit Obst

Zutaten für 4 Personen

  • je 125g Quark und Butter
  • 100g Vollrohrzucker
  • 200g Vollkornmehl, 2 Eier
  • 1 EL Kakao, Saft einer 1/2 Zitrone
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • etwa 600g Obst (z.B. Beeren, Kirschen, Trauben …)

Zubereitungszeit: 15 Minuten (+ Backzeit)

Zubereitung

Butter mit Zucker schaumig rühren. Nacheinander Eier, Zitronensaft, Quark und das mit Kakao und Backpulver vermischte Mehl einrühren. In die Form geben, 35 Min. bei 180°C backen. Abgekühlt, oder vor Ort, in Würfel schneiden und mit dem Obst servieren.


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