Diese Frau kennt die Geisteskrankheiten dieser Welt. Sie hat den Wahnsinn in seinen schlimmsten Auswüchsen gesehen. Es ist gut dass auch hier in Deutschland immer mehr Menschen aufwachen, denn wir alle sind mitverantwortlich für diesen Wahnsinn. Ungerechter Weise trifft es die Schwächsten immer am härtesten. Alles was sich uns auf unserem Planeten Erde zeigt ist nichts anderes als der Spiegel des Gesamtbewusstseins aller Menschen. Diese Frau hat meine ganze Anerkennung. Ich wünsche mir dass es bald Millionen Menschen wie sie gibt.
wer:
Wolfgang Raithel
wann:
28. Februar 2007
Bewertung:
Da die meisten Menschen unser gegenwärtiges System einfach als gegeben akzeptieren und bestenfalls versuchen, für sich selbst das Meiste an Profit herauszuholen, bedarf es in diesem Bereich dringend eines Umdenkens.
Die Wurzel der Zinswirtschaft ist meiner Ansicht nach nicht in einem System zu finden, sondern in der menschlichen Schwäche der Gier, welche nicht nur die Top-Banker dieser Welt betrifft, sondern bedauerlicherweise auch breite Bevölkerungsschichten. Daher ist die Arbeit jedes Einzelnen an dieser Wurzel unumgänglich.
Eine immer häufiger praktizierte Alternative zum globalen Geldsystem stellen die zahlreicher werdenden Regionalwährungen dar. Darüber hinaus werden Menschlichkeit, Mut, Tatkraft, die Wendung zu ökologischen Wirtschaftsweisen und politisch-gesellschaftliches Engagement vieler Einzelner den Schlüssel zur Gesundung unseres Systems darstellen. Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch mehr als nur einen wertvollen Beitrag dazu leisten kann. Deshalb wünsche ich mir viele Millionen Menschen wie Frau Senait Mehari.
wer:
Robert Fishman
wann:
4. März 2007
Bewertung:
"Der schwarze Mann glaubt nicht an sich selbst. Vielleicht haben Ausbeutung und Unterdrückung zu lange gedauert, zu viel zerstört. Keiner hat mehr Hoffnung, dass es mal besser wird, deswegen schaut jeder nur auf den eigenen Vorteil. Das ist auch der Grund für die allumfassende Korruption in Afrika. Nimm, was du kriegen kannst, und zwar sofort, du weißt nicht, was noch kommt. Macht und Geld sind alles in Afrika, im Kleinen wie im Großen. Gemeinwohl, Menschenleben, selbst das Leben der eigenen Kinder, all das zählt nichts gegenüber dem unmittelbaren Vorteil und dem Recht des Stärkeren. So ist das in Gesellschaften, in denen es praktisch keine funktionierende Struktur, keine Rechtssicherheit, kein Sozialsystem, keine Perspektive über den Tag hinaus gibt."
Ich denke, hier liegen die wesentlichen Gründe für das endlose Elend in vielen afrikanischen Ländern. Danke für das hervorragende Interview