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Rheuma (Gelesen: 233 mal)
Dinah
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Beiträge: 3

Rheuma
10.05.2007 um 19:19:55
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Hallo alle miteinander!

ich bin mir nicht sicher, ob mein Beitrag nun in die Rubrik Gesundheit oder doch Ernährung gehört, da für mich beides miteinander zusammenhängt.
Seit dem frühen Kindesalter leide ich unter Rheuma (Polyathritis), leider mit schwerem Verlauf. Letztes Jahr hatte ich wieder ein wenig Ruhe, war fast beschwerdefrei, aber mittlerweile sind wieder verstärkt Beschwerden aufgetreten, da ich letztes Jahr aufgrund schwerer Nebenwirkungen meine Medikamente abgesetzt habe.
Meine Frage ist, hat jemand Erfahrung in Bezug auf Rheuma und Ernährung?
Gibt es Dinge die ich meiden sollte?

Seit 6 Jahren bin ich Vegetarier, seit Ende letzten Jahres nehme ich keine Kuhmilch mehr zu mir, selten Ziegenmilch, meistens jedoch Sojamilch.
Generell bin ich mit tierischen Fetten(z.B. Butter) und anderen tier. Produkten sehr sparsam (sehr selten Käse/ca. 1Mal monatlich, Ei etc.).
Sonst esse ich viel Grünzeugs ; ) und vollwertig.

Ich habe gehört, dass sich Kuhmilch auch negativ auf das Krankheitsbild auswirken kann- Hat jemad Erfahrung damit?

Es würde mich sehr freuen einige Ratschläge von euch zu erhalten! Sie müssen nicht unbedingt krankheitsspezifisch sein, mich interessiert generell was man eher meiden sollte.

Bis Bald  :)
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tanteerika
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Beiträge: 2

Re: Rheuma
Antwort #1 - 26.05.2007 um 12:04:11
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Liebe Dinah,

ich habe mal ein spannendes Buch zum Thema gelesen: "Rheuma heilt man anders" von Klaus-Ulrich Hoffmann. Darin geht es hauptsächlich um eine andere, nämlich basische Ernährung. Der Autor vertritt die These, dass Rheuma meistens von einem insgesamt übersäuerten Verdauungssystem herrührt. Er empfiehlt auch viel Gemüse, keine Milch, kaum Getreide. Im Buch stehen sehr viele Kochrezepte. Außerdem jede Menge unglaublich positive Erfahrungsberichte von Patienten, die damit ihre Gesundheit verbessert haben.

Allerdings fand ich das in der Praxis schwer umsetzbar. Ich glaube, so eine eingeschränkte Ernährung kann die Teilnahme am sozialen Leben ganz schön beeinträchtigen. Hast du diese Erfahrung auch gemacht? Eine andere These besagt ja, dass "sauer sein" auch etwas mit Psychologie zu tun hat. Nach dem Motto: wenn du im Leben auf etwas chronisch sauer bist, wird irgendwann auch dein Körper sauer...

Was hältst du von solchen Theorien?

:) Erika
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fanni
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Beiträge: 2

Re: Rheuma
Antwort #2 - 29.05.2007 um 15:09:00
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Hallo Dinah,

die Ursachen von Rheuma sind ja noch nicht gänzlich erforscht, aber es ist anzunehmen, dass ein gut Teil auch durch die Ernährung kommt/maifestiert und verschlimmert wird.

Keine Kuhmilch ist schon mal gut (wir sind nun mal kein Kalb und um das Kuheiweiß aufzuspalten fehlen uns Menschen halt ein paar Enzyme).

Hast du auch daran gedacht, Farbikzucker und Weißmehl einzuschränken?

Ich habe vor längerer Zeit - ich habe mich wegen meiner Fibromyalgieerkrankung damit beschäftigt - einen Bericht gelesen, in dem ein Schwede durch regelmäßiges Fasten  und eben den totalen Verzicht auf IndustrieZucker, Mehl, chemische Stoffe usw von seinem Rheuma geheilt wurde.

Bemerkst Du denn nicht auch Schübe und kannst die auf irgendwas zurückführen?

Ein andere Weg - der das o.g. nicht ausschließt, ist Homöopathie, Biochemie (Schüssler Salze) sowie Kinesiologie.

Viel ERfolg

Fanni

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Dinah
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Beiträge: 3

Re: Rheuma
Antwort #3 - 16.06.2007 um 16:31:05
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Hallo!

danke für euere Antworten. Vor einigen Tagen war ich beim Rheumatologen, der auch Naturheilkundlich behandelt.
Das ist ein guter Tipp, Industriezucker und Weißmehlprodukte wegzulassen, das hat mir dann auch der Arzt geraten. Auch gibt es bereits medizinische Untersuchungen bzw. Studien über Rheumapatienten, die sich Vegetarisch ernähren und selbst der Arzt meinte, dass man schon durch vegeatirsche Ernährung und des Weglassen von Kuhmilch bei der Behandlung von Rheuma einige Milligramm Cortison einsparen könnte.

Auch so hat er gesagt, seien Fastenkuren sehr gut, er selbst habe Patienten gehabt die während einer solchen Kur teilweise schmerzlos gewesen seien.

Aufjedenfall, so denke ich ist es gerade bei Rheuma sehr wichtig darauf zu achten, dass man den Körper nicht mit für ihm schwerabbaubaren Substanzen oder gar Umweltgiften belastet.
Da Rheuma oft eine Überreaktion des Immunsystems ist, ist es gerade bei Schüben wichtig möglichst auf derartige Entlastung des Verdauungsapperates zu achten. Oft wird ja auch geraten, bei Schüben zu fasten und ich halte diesen Ratschlag auch für sinnvoll, gerade wenn man bedenkt wieviel Giftstoffe, gewollt oder ungewollt wir zu uns nehmen.

Ja, natürlich ist es schwer bei solch einer Ernährung am "normalen, sozialen" Leben teilzunehmen. Wobei ich auch sagen muss, dass ich vorallem aus religiösen Gründen Vegetarierin bin.
Natürlich verbiete ich mir nicht gleich alle Produkte die Kuhmilch etc  enthalten, doch ich habe an mir selber beobachten können, dass ich bei veganer Ernährung am schmerzlosesten war.  :)
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Ariana
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Beiträge: 1

Geschlecht: female
Re: Rheuma
Antwort #4 - 02.07.2007 um 12:05:30
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Liebe Dinah,
und natürlich auch alle Anderen,

mit 23 Jahren bekam ich die Diagnose Rheuma, heut bin ich fast 40ig.
Ja auch ich habe einen deutlichen Zusammenhang zwischen Ernährung und Verschlimmerung der Entzündungen feststellen können.
Tierisches Eiweis wurde genannt in allen Variationen ( Fleisch, Milch, etc.) auch ich vertrage besser Ziegen und Schafsmilchprodukte. Auch basische Ernährung hilft (Kaffe säuert sehr!)

Noch etwas hab ich festgestellt...Nachtschattengewächse, als da wären Kartoffeln, Tomaten, Paprika und Auberginen. Sie haben eine Säure (Arch...? den Namen vergesse ich immer wieder), die entzündungsfördernd ist.

Ich vertrage Sojaprodukte nicht sehr gut, Soja ist ja auch sehr Eiweißhaltig. Ich habe Hafermilch oder Mandelmilch für mich entdeckt. Letztere ist nur leider schwer zu bekommen in Deutschland und recht teuer.

Als Anregung...Führe doch mal ein Essenstagebuch. Ich hab das am Anfang meiner Erkrankung gemacht, so ca. 3 Monate und konnte so den roten Faden finden.
Vielleicht setzt Du Dich auch mal mit dem Thema Entgiften auseinander, fasten ist gut aber es bringt die im Darm eingelagerten Gift nicht heraus, dazu braucht es schon intensivere Methoden. Gern berichte ich mal mehr!

Noch kurz zu meiner "Geschichte"...
Für mich war die Bezeichnung Rheuma immer sehr schwer zu (be-) greifen. Letzten Sommer habe ich dann einen Kinesiologietest machen können und heraus kam...extreme Formaldehydvergiftung in den Gelenken. Ich habe dann 8 Tage eine intensive Entiftungskur plus Darmreinigung gemacht und nehme jetzt das ausgetestete Mittel zum Ausleiten. Und es geht mir täglich besser!!!! Ich, für mich, bin auf dem richtigen Weg. Aber auch ich nehme noch geringe Dosen Kortison. Obendrein habe ich auch meinen Wohnsitz vor 10 Jahren auf die Kanaren verlagert, das Klima bekommt mir viel besser.

Für mich gibt es kein unheilbar und eigentlich noch nicht mal Rheuma. Sorry an alle Ärzte und Spezialisten an dieser Stelle...Als ich vor ca. 13 Jahren einer Rheumatologin gegnüber meine Vermutung äußerte, das es einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Entzündung gäbe...lautete die Antwort."...nun das wäre ja wohl eher ein mentales Problem von mir." Hoffentlich haben sich die Zeiten gewandelt !???

Schön, daß Du (ihr) selber nach Alternativen und Auswegen sucht..weiter so..unheilbar gibt es nicht! Und schließlich gibt es (nach meiner Erfahrung) auch immer ein Thema bei einer Krankheit. Heilung kann nur ganzheitlich geschehen, Ernährung und vorweg Reinigung des Körpers bilden dabei einen wichtigen Teil.

In diesem Sinne wünsche ich Dir
und allen Anderen
viel Kraft und Mut auf dem Weg zur Heilung!
Herzlich Ariana
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jul
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Re: Rheuma
Antwort #5 - 08.12.2012 um 01:27:32
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gutes Forum, interessant und meinem Denken entsprechend!
Man kann Mandelmilch auch selber herstellen (s. Internet), es gibt auch basisches Wasser, Aktivwasser genannt, das man zu Hause machen kann mit einem Apparat (teuer, aber gut)
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frina
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Beiträge: 1

Re: Rheuma
Antwort #6 - 15.01.2013 um 15:05:27
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Ich habe einen Artikel für Sie gefunden, vielleicht finden Sie nützliche
http://bikito.com/rheuma.html
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