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Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011) (Gelesen: 490 mal)
melli2590
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #30 - 31.10.2011 um 19:20:28
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"Seien sie vorsichtig mit Ernährungsempfehlungen, die von offiziellen Stellen abgesegnet sind. Es gibt gewisse Kreise, die ein Interesse haben, dass das Volk immer kränker und degenerierter wird.
Wer sich für gesunde Ernährung interessiert, sollten sie sich mit der Geschichte der Ernährungswissenschaft beschäftigen: Wie kam es dazu, dass das tierische Fett in Verruf geriet? Gab es jemals einen Beweis für die Behauptung, tierisches Fett würde krank machen? Wenn man das liest, kann man nur den Kopf schütteln."

Aber was wollen die Leute bzw die Gesellschaft damit bezwecken?
Was hat sie davon, wenn die Menschen immer kränker werden?
Könnten Sie Ihre Theorie dazu interessenhalber erklären? :-)

Doch ich muss bei einer Sache wiedersprechen:
Die meisten Vegetarier/Veganer/Bio-Esser nehmen als Süßungsmittel mehr und mehr "Stevia" zu sich. Wie kommt es dann zu Ihrer Erklärung dass es alles am Zucker hängt?
(Ich arbeite in einem Biogeschäft, daher kann ich nur sagen dass die Nachfrage immer größer wird! :-) )
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jones
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #31 - 02.11.2011 um 10:37:47
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Schade, dass dieser Thread so wenig Beachtung findet. Ich bin gerade erst darauf gestossen und finde ihn äusserst interessant!

Persönlich bin ich zwar aus den verschiedensten Gründen pro Vegetarismus, erhebe aber keinen Anspruch darauf, dass meine Meinung die einzig richtige ist. An der Behauptung, dass es nicht wirklich repräsentative Aussagen und Erfahrungen zur vegetarischen Ernährung über längere Zeiträume oder gar mehrere Generationen gibt mag was dran sein. Ich kenne jedenfalls keine, sollte es sowas doch geben würden die mich brennend interessieren.
Einen kleinen Teil kann ich dazu evtl. beisteuern: Ich ernähre mich tatsächlich seit meiner Geburt vegetarisch und in den letzten zweidrei Jahren auch zunehmend vegan. Mit meinen inzwischen 33 Jahren erfreue ich mich dabei nach wie vor bester Gesundheit und fühle mich nicht im Geringsten unwohl damit. Ganz im Gegenteil!
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Una
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #32 - 02.11.2011 um 14:34:01
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Statt irgendwelcher Studien zu vertrauen - Hirn und Gefühl einschalten.
Was tut mir gut? Was esse ich gern? Darauf vertrauen, dass mein Körper schon weiß, was ihm gut tut.

Ist mir dieses natürliche Gefühl verloren gegangen, kann ich das reaktivieren.

Uns fehlt Esskultur und Lebensfreude. Letzteres würde uns schon viel gesünder erhalten als jede Nahrungsvorschrift.
Wir konditionieren unsere Kinder schon zur Industrienahrung und Fertiggerichten.
Vertrauen Dr. H. mehr als unserem Geschmack. Denn diese Gläschen schmecken alle so ziemlisch scheußlich. Mein Baby hat das nicht bekommen, weil es mir gegraut hat davor.

Ich glaube nicht, dass es wirklich wichtig ist, ob wir in Zukunft vegearisch essen oder nicht, doch wäre es schön, wieder richtig geschmackvolle Lebensmittel zu erhalten. Nicht diese Styroporgurken und - tomaten. So ist es auch mit Fleisch. Igitt.

Und - mir ist jeder genußvolle, lebensfrohe Fleischesser lieber als ein asketischer, belehrender Kampfvegetarier, der glaubt durch Futtern von Grünzeug ein besserer Mensch als andere zu sein......
Ich glaube, Ersterer ist sogar gesünder und lacht vor allem mehr.
Das allein schon hält gesund.

Dann diese Verantwortung für die Gesellschaft:
Ein schöner Schein. Frag doch mal die Pharmafirmen, wie sie Krankheiten generiert und somit die Kosten in die Höhe treibt.

Ich bleibe dabei: für sich die Verantwortung voll und ganz zu übernehmen reicht. Wenn das jeder tut, sind die Probleme gelöst.....

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amirim
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #33 - 07.11.2011 um 16:56:48
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Bei jones würde ich gerne mal ein Fettsäuren- und Antioxidantienprofil erstellen lassen. Das wäre hochinteressant! Nach 33 Jahren Vegetarismus kann es durchaus Veränderungen auf zellulärer Ebene geben, die sich jedoch subjektiv nicht bemerkbar machen.
Jeder hat eine andere Ausgangsbasis. Das sollte immer berücksichtigt werden. Von Geburt an vegetarisch aufwachsen ist nicht das gleiche, als wenn die eigene Mutter schon vegetarisch aufwuchs.
Ganz entscheidend ist, mit welcher Konstitution und Erbanlagen man zur Welt kommt.
Jemand, der z.B. mit einem robusten Verdauungssystem zur Welt kommt, kann sich problemlos jahrelang vegetarisch ernähren.
Wenn allerdings das Verdauungssystem von klein auf geschwächt ist, ist eine auf Kohlenhydrat und Getreide basierende vegetarische Kost völlig ungeeignet.

Kennzeichnend für vegetarische Ernährung ist ein erhöhter Kohlenhydrat-Konsum (komplexe Kohlenhydrate) und die Verwendung pflanzlicher Fette (als Öl).
BEIDES führt langfristig zu einer Verschlechterung der Gewebequalität. Das kann sich wiederum unterschiedlich bemerkbar machen:
z.B. in Magen- u. Darmproblemen oder auch in Fettleibigkeit. Aber auch in Bindegewebsschwäche. Das ist eine typische Vegetarierkrankheit. Das ist nicht leicht zu erkennen, ist aber Ursache für vielerlei Beschwerden. Dazu ein Beispiel: ich kenne eine Frau, die wegen ihrem schwachen Bindegewebe während ihrer Schwangerschaft einen Gurt tragen musste. Diese Frau wuchs von Geburt an vegetarisch auf...
Wenn ein Kind der 2.Vegetariergeneration sowohl mit einem übersensiblen Verdauungssystem als auch mit einem schwachen Bindegewebe zur Welt kommt (wie das bei mir der Fall war), dann muss man das richtig einordnen:
das sind Langzeitschäden durch vegetarische Ernährung!

Wer hat ein Interesse, dass das Volk immer kränker wird? Klar, die Pharmakonzerne. Sie würden am liebsten aus jedem Bürger einen Patienten machen.
Auch die Lebensmittelkonzerne gehen über Leichen. Sie bestimmen unser Denken ("Fett macht fett") und was auf die Teller kommt. Dazu passt das eigentümliche Verhalten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der ihr nahestehenden Organisationen.
Da gibt es personelle und finanzielle Verflechtungen. Wie sonst ist es möglich, dass die DGE immer noch Ernährungsempfehlungen ausspricht, die quasi unverändert aus den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts stammen??
Wieso hält die DGE auch stoffwechselgestörten Menschen dazu an, über die Hälfte der täglichen Kalorien in Form von Kohlenhydraten zu verzehren? Kohlenhydrat ist eine minderwertige Energiequelle, gerade für solche Leute.
Die Wissenschaft hat das Fett längst freigesprochen. Weshalb wird das dem Volk vorenthalten? Nun, die Konzerne lassen sich das Geschäft mit fettarmen "light"-Produkten und mit Blut-Lipid-Senkern nicht verderben. Da geht es um Milliarden.
Der Trick ist raffiniert: man warnt die Leute vor dem Verzehr tierischer Fette und gibt den Kohlenhydraten quasi einen Freipass für ungezügelten Konsum.
Dabei ist es der Zucker, der die Blutfettwerte erhöht - nicht das Fett. Diese werden dann mit zweifelhaften Medikamenten bekämpft. So ist gleich doppelt verdient...
Würden die Leute mehr tierische Fette verzehren und Zucker meiden, wäre das ein grosser Fortschritt für eine wirkungsvolle Gesundheitsvorsorge.
Vegetarismus ist ungeeignet, die gesundheitlichen Probleme unserer Zeit langfristig zu beheben. Er verschiebt sie nur auf eine andere Ebene.


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« Zuletzt geändert: 08.11.2011 um 12:54:40 von amirim »  
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mell2590
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #34 - 17.11.2011 um 19:23:21
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Hast du schon mal überlegt dein Wissen dazu zu veröffentlichen? =)
ich meine so richtig als buch oder so???
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amirim
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #35 - 19.11.2011 um 18:39:42
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ja, das habe ich. Das wäre dringend notwendig.
Zwar gibt es bereits Bücher, die den Fett- und Cholesterinschwindel entlarven.
Es fehlt jedoch ein Buch, das in diesem Kontext das unlösbare Dilemma des Vegetarismus verständlich macht.
Die gesamte westliche Welt wird von Interessen der Pharma- und Lebensmittelmultis korrumpiert.
Vegetarier wollen es besser machen, merken aber nicht, dass sie im Prinzip die gleichen Ernährungsfehler begehen wie Gemischtköstler.
Das kann man wie folgt zusammenfassen:

a) der Kohlenhydrat-Abusus
b) das Meiden tierischer Fette
c) die Verwendung schädlicher Pflanzenöle

Aus diesem Grund wird es in gesundheitlicher Hinsicht mit Vegetarismus nie einen Durchbruch geben.
Er kann nur Schein-Erfolge verbuchen. Je nachdem, wie lange man das praktiziert und in welcher Lebensphase man damit beginnt.

Vegetarismus - das ist wie die Quadratur des Kreises: man versucht mit ungeeigneten Methoden dem allgemeinen Gesundheitsverfall zu entkommen.
Zu allem Unglück werden Leser von prominenten Autoren wie Dahlke dazu angehalten, ihren Fettverzehr zu reduzieren - ganz im Sinne der Anti-Fett-Lobbyisten:
was Dahlke in "Peace Food" über Cholesterin schreibt ist schlichtweg falsch. Und sich hierbei nur auf Campbell zu berufen, wie Dahlke es tut, zeugt nicht von grosser Sorgfalt.
Aber das kommt davon, wenn man eine ethisch perfekte Ernährung kreieren will...
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lalilu
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #36 - 26.11.2011 um 17:33:06
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Hallo,
das Lesen der gesamten Beiträge war interessant, aber meiner Meinung nach zu einseitig. Dass Vegetarier/Veganer ungesünder leben, wegen der fehlenden tierlichen Fette, kann ich kaum glauben, doch ich werde nat. darüber recherchieren. Sicherlich möchte ich auch meiner Familie und mir nicht schaden. Was ich bis jetzt in diesem Forum vermisst habe, ist erstens der psychische Aspekt einer Erkrankung, der meiner Meinung nach den größten Anteil an einer Krankheit hat (hat amirim das auch schon in Erwägung gezogen, denn alle Erkrankungen nur auf die Physe zu schieben ist einseitig) und zweitens den ethischen wie auch drittens den umwelttechnischen Aspekt der Fleischnahrung. Zum ersten Aspekt: Es gibt einige Beispiele bei denen ausgewogene Fleischesser (bio) als auch Vegetarier/Veganer an z. B. Krebs erkranken. Das ist erstmal nichts schlimmes, das wird nur von den meisten Ärzten, der Pharmaindunstrie etc. schlimm gemacht, da jeder denkt, er hat eine todbringende Krankheit. Dabei ist der Krebs, laut Dr. Hamer schon eine Art Heilungsprozess des Körpers, da der Patient irgendwann vorher einen DHS (Schock) erlitten hat und der Körper darauf hin einen Reparaturmechanismus in Form eines Geschwüres in Gange kommen lässt. Das kann jeden ereilen, bei vielen wirds halt nicht entdeckt, da sie nicht zum Arzt gehen. Was ich damit sagen möchte, ist, dass die Ernährung nur bedingt eine Rolle spielt. Weiter kann ich nicht verstehen, dass die ethisch-moralischen Gründe hier relativ wenig Beachtung finden. Wie kann Fleisch für den Körper gut sein, das voll mit Antibiothika, Wachstumshormonen und Stresshormonen ist, denn auch das Biorind muss den Schlachtungsprozess, der mit viel Stress verbunden ist, durchlaufen (wobei bio immer noch die bessere Wahl ist). Die Schlachthäuser dieser Welt schreiben ein unendlich grausames und blutiges Buch. Schon Tolstoi hat gesagt: "So lange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben" Auch Tiere fühlen Freude, Schmerz und Leid, haben Familiensinn. Nur weil wir ihnen in der Intelligenz überlegen sind, haben wir das Recht sie zu töten bzw. töten zu lassen??! Und - wie kann mir das Fleisch schmecken, wenn ich dabei daran denken muss, dass ich den hungernden Menschen, insbesondere den hungernden Kindern, das Brot vom Teller esse? (50 % der Weltgetreideernte und 90% der Weltsojaernte werden zum Mästen der Tiere verwendet!) Allein mit einer Spende zu Weihnachten ist es auch nicht getan (kommt mir vor wie der moderne "Ablass"). Es gibt nach wie vor zu viele Menschen auf diesem Planeten die hungern (1 Milliarde) und nach wie vor sterben zu viele Kinder an den Folgen des Hungers (43 Tausend täglich). Der letzte Aspekt ist der die Umwelt betreffende. Steht es in Relation, dass für 1 kg Fleisch ca. 10 - 20 Tonnen Wasser verbraucht werden, ganz zu schweigen von der Unmenge an Gülle, die letztendlich unser Grundwasser verseucht. Was soll daran gesund sein??!!
Amirim kann ich zu seiner Recherche nur antworten, dass sie - meiner Meinung nach - wie oben erläutert - zu einseitig ist. Mich jedenfalls macht grenzenloser Egoismus krank. "Die fünf biologischen Naturgesetze" lassen grüßen.
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melli2590
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #37 - 28.11.2011 um 12:20:29
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"...denn auch das Biorind muss den Schlachtungsprozess, der mit viel Stress verbunden ist, durchlaufen (wobei bio immer noch die bessere Wahl ist)."

Ich sehe das genauso wie du, deswegen erwähnte auch ich, wie wir uns nur das recht rausnehmen können so mit tieren, also LEBEWESEN!, umgehen zu können.

doch mit dem stress durchlaufen, muss ich ein wenig wiedersprechen:
mit allergrößter sicherheit ist das schlachten nun wirklich nicht schön, doch auch tiere in freier wildbahn leiden erheblich und haben einen wahnsinnigen stress, wenn sie von anderen raubtieren gerissen werden.
auch hier passiert es nicht "zack, hab dich gefangen- du kippst tot um!" sondern kämpfen mit aufgerissenen wunden teilweise minuten lang um ihr leben. (mal abgesehen von den tieren die schwerverletzt fliehen können)
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amirim
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #38 - 28.11.2011 um 18:39:51
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Unter Vegetariern ist es ein fataler Modetrend, Erkrankungen vorwiegend als psychisch bedingt zu betrachten.
Das hat den Nachteil, dass andere Einflüsse leicht übersehen werden.
Wenn bei einem jungen Mann der Bewegungsapparat derart in Mitleidenschaft gezogen ist, dass er weder einen Beruf ausüben noch ein Musikinstrument spielen kann ( Klavier oder Gitarre), dann ist das unmöglich psychisch bedingt.
Das sind schwerste Zellschäden infolge Fehlernährung. Meine Extremitäten sind nicht richtig ausgebildet, sondern verkümmert in ihrer Entwicklung: eine Mischung aus gestörter Knochenbildung, Arteriosklerose und Bindegewebsschwäche.
Dieser FURCHTBARE ZUSTAND verbessert sich zusehends, seit ich begonnen habe, meinem Körper das zu geben, was er braucht: eine Fett- und Proteinreiche Ernährung!
Ich kann sogar zuschauen, wie meine Füsse und Hände noch wachsen - und das in meinem fortgeschrittenen Alter.
Mich vom selbstzerstörerischen Denken des Vegetarismus zu verabschieden - das hat nichts mit Egoismus zu tun. Einen Beruf ergreifen und Musik machen zu können - das sind elementare Grundbedürfnisse!

Damit diese Diskussion nicht ausufert, wäre es sinnvoll wenn wir uns auf gesundheitliche Aspekte konzentrieren. Nur soviel sei gesagt:
Auch der Vegetarismus wird den Hunger in der 3. Welt nicht lindern können, solange das auf Ausbeutung und Profit orientierte Wirtschaftssystem bestehen bleibt.
Mit einer nachhaltigen, regionalen Landwirtschaft wäre es sicher möglich, alle Menschen satt zu bekommen, auch mit tierischen Kalorien.
Die so oft zitierten Zahlen, man bräuchte soundsoviel pflanzliche Kalorien um eine tierische Kalorie zu erzeugen, basiert auf einer unnatürlichen Masttierhaltung. Es wird nicht berücksichtigt, dass grasfressende Tiere auf Flächen weiden können, die für den Ackerbau ungeeignet sind: man denke z.B. an Gebirgsregionen.
Jedenfalls ist mir nicht bekannt, das die Schweiz wegen ihrer Kühe Probleme hat mit Wassermangel und verseuchtem Grundwasser...
Vegetarier sind schnell bei der Hand, wenn es darum geht, ihre Ideologie mit falschen Zahlen zu untermauern.

Der Spruch von Tolstoi wurde mir schon als kleines Kind eingehämmert.
Er hat nur einen Haken: Tolstoi wurde erst im Alter von 55 Jahren Vegetarier. Vorher war er leidenschaftlicher Jäger und hat sich dementsprechend ernährt.
Diese Kehrtwendung, die Tolstoi machte, ist sein gutes Recht. Aber er sollte seinen Mund nicht zu voll nehmen: wäre er von klein auf vegetarisch aufgewachsen und mit 55 Jahren immer noch gesund und leistungsfähig - das wäre authentisch! Dann würde ich ihm abnehmen, was er sagt.
Die Behauptung, der Stress den ein Tier bei seiner Schlachtung erleidet, würde sich negativ auf den Konsument des Fleisches auswirken, gehört zum Repertoir unhaltbarer Gruselmärchen: Wenn ich einen Hamburger verspeise, verspüre ich 3-4 Stunden später eine Ausgeglichenheit und innere Ruhe - davon konnte ich früher als Vegetarier nur träumen!!

Krebserkrankungen sind ein komplexes Geschehen. Sie in erster Linie als psychisch verursacht zu betrachten, wie Hamer es tut, wird der Sache nicht gerecht.
Beispielsweise konnte ein berühmter Rutengänger aus den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts nachweisen, dass 90% aller Krebserkrankungen durch Erdstrahlen verursacht waren.
Heute sind noch andere Einflüsse dazugekommen: man denke nur an Tschernobyl, Fukushima oder den Handy-Wahn.
Ein weiterer Faktor ist die Überfütterung mit Kohlenhydraten und die Verwendung schädlicher Pflanzenöle. Das hat es in diesem Ausmass noch nie gegeben.
Die Ernährung spielt eine weit wichtigere Rolle, als sich die meisten Vegetarier vorstellen können.
Jeder, der sich ein bischen mit Tierhaltung auskennt, weiss, dass gutes, artgerechtes Futter unabdingbar für Gesundheit und Wohlergehen ist. Warum sollte das bei Menschen anders sein?
Sicher gibt es manchmal auch psychische Komponenten. Aber das wird völlig überbewertet.
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« Zuletzt geändert: 29.11.2011 um 14:02:54 von amirim »  
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lalilu
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #39 - 30.11.2011 um 19:25:28
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Hallo,
vielleicht habe ich jetzt den Eindruck hinterlassen, dass ich meine, dass die Psyche den größten Anteil an allen Erkrankungen einnimmt. Sie hat mit Sicherheit einen sehr großen Stellenwert, doch die Ernährung und die Umweltbedingungen spielen nat. auch eine wichtige Rolle. Es tut mir leid - amirim - wenn Sie körperlich sehr eingeschränkt waren und es freut mich, dass es Ihnen zunehmend besser geht! Doch dies alleine auf die vegetarische Ernährungsweise zurück zu führen, kann ich nicht so hinnehmen. Ein Forumteilnehmer hat geschrieben, dass seine Familie inzwischen in der 4. Generation vegetarisch lebt und es hat sich nicht so angelesen, als ob es ihnen schlecht damit ginge. Die Gesundheit ist von so vielen Faktoren abhängig und bei jedem einzelnen Menschen wirkt der komplizierte und doch wundervolle Lebensprozess ein klein wenig anders. Als Vegetarier/Veganer kann man ebenso wie Omnivore Ernährungsfehler machen. Darf ich sie fragen, ob Sie von Geburt an mit den von Ihnen angeführten Leiden behaftet waren? Ich muss wieder Dr. Hamer anführen - und wenn Sie sich noch nicht mit seinen Erkenntnissen auseinander gesetzt haben, dann lege ich Ihnen die "5 biologischen Naturgesetze" (youtube) sehr ans Herz. Da steckt soviel Wahrheit dahinter, weil einfach nachvollziehbar und logisch. Vielleicht hat sich - unabhängig von Ihrer Ernährung - in Ihrem Leben etwas verändert und deswegen gesunden Sie. Nun denn - ich möchte Sie wirklich nicht belehren, doch für mich - und für viele andere Vegetarier/Veganer gibt es kein zurück. Ich kann nicht auf Kosten von Tieren, die uns genetisch fast gleich sind wie die Schweine, meinen Gaumen zufrieden stellen. Ich bin Vegetarier und bejahe das Leben auf diesem Planeten jeden Tag aufs Neue und freue mich trotz der vielen Widrigkeiten auf dieser Welt des Lebens. Dies versuche ich auch meinen Kindern zu vermitteln. Ich werde mich weiterhin in Bezug auf Ernährungs-Studien umfassend (und kritisch) informieren, um meiner Familie und mir die optimalen Nährstoffe zuzuführen. Und noch zu dem Hunger in der Welt: dazu kann ich nur sagen, dass "stetes Wasser den Stein höhlt". Je mehr Menschen umdenken, desto größer sind die Chancen für eine gerechtere Welt, denn "nach mir kommt (hoffentlich!) nicht die Sintflut". Und: wir wohnen nicht in der Schweiz und aus reinen Bergregionen besteht unser Land auch nicht. Und: bei dem Beispiel mit den Krebserkrankungen habe ich nat. selbstverständlich Fukushima und Tschernobyl ausgeschlossen, denn das spricht für sich.... ...die Strahlenbeeinflussung unserer techn. Geräte ist gewiss auch nicht unerheblich... ....Zucker und gesättigte Pflanzenfette sind - auch meiner Meinung nach - sehr schädlich für die Gesundheit, vielleicht schädlicher als Fleisch, doch dafür müssen keine fühlende Lebewesen sterben. Alles in allem ist unser Wohlergehen bzw. unsere Gesundheit von einer ganzen Mengen von Faktoren abhängig.
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amirim
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #40 - 01.12.2011 um 19:05:20
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Das Leben bejahen UND Fleisch essen - das muss kein Widerspruch sein.
Zum Leben gehört es auch, Dinge zu akzeptieren, die weniger schön sind.
In der Ideologie des Vegetarismus, die da heisst: " ich esse nichts vom toten Tier", offenbart sich eine Entfremdung von irdischen Gegebenheiten: den Tod und das Sterben als etwas Schlechtes, Unschönes aus dem Leben verdrängen zu wollen.
Vegetarismus, das ist wie ein Aufstand gegen die Natur: die pure Lebensverneinung!
Wenn ich Fleisch esse, tue ich das nicht, um meinen Gaumen zu befriedigen, sondern weil ich mich schlecht von Müsli, Nudeln, Kartoffeln und Kuchen ernähren kann.

Der Vegetarismus kam meines Wissens erst im Zuge der Wandervogelbewegung nach Europa. Meine Oma mütterlicherseits, Jahrgang 1905, gehörte zu den Pionieren dieser Bewegung. Deshalb kann es bei uns eigentlich niemand geben, der schon in 4. Generation vegetarisch lebt.
Mir ist auch noch niemand begegnet, der schon in 3. Generation vegetarisch aufwuchs. Sollte es solche Leute tatsächlich geben, dann führen sie ein sehr zurückgezogenes Leben. Ob das vielleicht an ihrer körperlichen Verfassung liegt?? Vegetarier mit dem grössten Mundwerk haben jedenfalls alle eine omnivore Vorgeschichte...

Obwohl ich einiges über Fette geschrieben habe, hat lalilu NICHTS VERSTANDEN: gesättigte Pflanzenfette sind alles andere als schädlich! Sie sind sehr gesund, genauso wie tierische Fette! (auch Kokosfett ist ein sehr wertvolles Fett).
Was schädlich ist, das sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie wir sie in Magarine und Pflanzenölen vorfinden: sie können Leber und Nieren schädigen und Anämie auslösen.
(siehe www.spiegel.de/spiegel/print/d-39868552.html )

Anstatt immer wieder auf Hamer auszuweichen, sollte lalilu sich besser mal mit Ernährung beschäftigen. Dazu ein paar Lesetipps:

a) mein alternativer Gesundheitsblog:  s267274200.online.de/archives/302

b)"Fette Irrtümer", von Paolo Colombani ( das Kapitel über Fette sollte man an jeder Schule, in jeder Arztpraxis zur Pflichtlektüre machen)

c) "MEHR FETT", Systemed-Verlag

d) "Der große Cholesterinschwindel", von Anthony Colpo, Kopp-Verlag

Die wichtigste Änderung in meinem Leben war die Ernährungsumstellung. Vegetarierkinder sind oft quietschlebendig und munter. Das kann jedoch täuschen. Schäden können sich manchmal erst dann bemerkbar machen, wenn sie älter werden und es darum geht, einen Beruf zu ergreifen. So war es auch bei mir.
Es ist noch nicht lange her, dass ich grosse Hoffnung in Hamers Therapie setzte. Aber ich musste schnell erkennen, dass mich das nicht weiterbringt. Bindegewebsschwäche, Arteriosklerose und gestörte Knochenbildung ist nun mal nicht psychisch bedingt.
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« Zuletzt geändert: 02.12.2011 um 11:43:42 von amirim »  
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stanley
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #41 - 22.12.2011 um 20:41:53
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irgendwie vergraulst du alle amirim. warum wirst du denn gleich sauer, warum kannste nicht diskutieren darüber? will ja keinem zu nah treten, aber ist doch normal, dass alle veggis erst mal skeptisch sind, über deine aussage!
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #42 - 02.01.2012 um 15:55:10
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Natürlich ist es verständlich, wenn die Leute erst mal skeptisch reagieren. Meines Erachtens ist es jedoch inflationär, dass gerade Veggis so sehr auf die Psycho-Schiene abfahren. Damit verbauen sich viele den Blick für einfache, ernährungsphysiologische Zusammenhänge. Das ist sehr schade.

Würde ich mich heute noch so ernähren, wie es die meisten Vegetarier tun, wäre ich schon längst ein Fall für die Intensivstation. Wenn ich nur zwei bis drei Tage in vegetarischer Gesellschaft bin und essen muss, was Vegetarier den ganzen Tag so essen, dann geht es mir hundsmiserabel schlecht. Dann frage ich mich wirklich: wie konnte es passieren, dass so eine Ernährung als "gesund" angepriesen wird?
Vegetarier essen viel Obst, Gemüse und Vollkornbrot. Aber das können sie als Gemischtköstler auch tun. Was ist also das spezifisch gesunde an einer vegetarischen Kost?? Hier kommen wir der Sache schon näher: der Vegetarismus basiert auf der Ansicht, tierische Produkte wären der Gesundheit abträglich. Und je weniger tierische Produkte, desto besser für die Gesundheit, so glauben viele, besonders die Anhänger veganer Kost.
Aber was soll an tierischen Produkten schlecht sein??
Die Blüte des Vegetarismus begann, als tierische Fette und Cholesterin ins Kreuzfeuer der Ernährungswissenschaft gerieten. Tierische Fette wären verantwortlich für Arteriosklerose und koronare Herzkrankheit. Obwohl diese "Lipid-Hypothese" niemals erhärtet werden konnte, glaubt heute praktisch jeder, er würde seiner Gesundheit etwas Gutes tun, wenn er fettreiche tierische Produkte meidet. Von diesem Irrglauben sind fast alle betroffen: sowohl Gemischtköstler, als auch Vegetarier, aber insbesondere Veganer.
Durch die Verteufelung tierischer Fette ist es zu einer verhängnisvollen Fehlentwicklung gekommen: das ist neben der Überfütterung mit Kohlenhydraten vor allem die einseitige Bevorzugung mehrfach ungesättigter Fettsäuren: Nur weil Omega-3 für das Herz gut ist, sind gesättigte Fettsäuren nicht automatisch schlecht! Dieser Umkehrschluss ist wohl die größte Fehleinschätzung. Richtig müsste es heißen: gesättigte Fettsäuren UND Omega-3 sind gut für das Herz!

Von Natur aus sollte die Fettversorgung des Menschen auf tierischen Fetten basieren, ergänzt durch Nüsse und Samen.  Wichtig zu wissen: tierische Fette bestehen höchstens zu 50 Prozent aus gesättigten Fettsäuren, der Rest sind einfach- und mehrfachungesättigte Fettsäuren.
Leinsamen und Hanfsamen sind wertvoll, wenn sie als ganze Körner (z.B. zum Brotbacken) oder frisch gemahlen verwendet werden, jedoch nicht in Form von Ölen: Dr. med Bodo Kuklinski hat in einer dreijährigen Follow-up-Blindstudie (1982-84) nachgewiesen, dass gerade die bei Vegetariern beliebten Pflanzenöle (Sonnenblumenöl und Leinöl) die Entstehung von Arteriosklerose fördern. (siehe mein Kuklinski-Zitat vom 23. 08. 2011).
Ferner entdeckte Kuklinski, dass Pflanzenöle Aufgrund ihrer oxidativen Eigenschaften hochpathologische Selen- und Vitamin-E- Mangelzustände verursachen. Das ist sehr gefährlich: Selen ist eines der wichtigsten Antioxidantien, es hat u.a. antimutagene Eigenschaften und schützt vor Chromosmenschäden.
"Ist der Vorrat an körpereigenen Antioxidantien erschöpft, treten vermehrt durch freie Radikale ausgelöste pathologische Veränderungen im Organismus auf. Es kommt zu einer Anhäufung oxidativer Veränderungen im Kollagen, im Elastin (d.h. in den Bausteinen des Bindegewebes) und im Chromosomenmaterial, das heisst mit anderen Worten, durch den Mangel, besonders an Selen und Vitamin-E, treten Erkrankungen im Bindegewebsapparat auf bis hin zu degenerativen Veränderungen" (Prof. Dr. med. Denham Harman, USA).
Wenn also Vegetarier aus Furcht vor angeblich ungesunden tierischen Fetten auf Pflanzenöle ausweichen, bewirkt das langfristig genau das, was sie eigentlich vermeiden wollten: Arteriosklerose, Zell- und Gewebeschäden!
Bei gesunden männlichen Probanden führte eine Ernährung mit 15 Prozent mehrfach ungesättigten Fettsäuren - ein Betrag, der bei dem heutigen hohen Anteil von Pflanzenöl in der Nahrung nicht schwer zu erreichen ist - zu einem deutlichen Anstieg der Peroxidation, d.h. einer oxidativen Schädigung von Lipiden im Körper!
Der Pharma- und Toxikologe Dr. Hans Bräuer konnte nachweisen, dass die als "gesund" gepriesene Anreicherung der Nahrung mit "essentiellen Fettsäuren" in Form von Pflanzenöl Leber und Nieren schädigen und Anämie auslösen kann! Quelle: "Zerbeulte Zellen", Spiegel 38/1979  (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39868552.html ).
Deshalb ist das Ansinnen der Veganer, sich nur von pflanzlicher Kost ernähren zu wollen, ein aberwitziges Unterfangen: wenn Kinder anstatt tierischer Fette nur noch Pflanzenöle bekommen, werden sie vorzeitig unter Alters- und Degenerationserscheinungen leiden. Arme Kinder, arme Menschheit! Solche Schäden merkt man natürlich nicht auf den ersten Blick: Viele Kinder werden einfach als hypersensibel eingestuft, dabei sind sie nur falsch ernährt.

Manche Leute halten sich mit der Frage auf, ob der Mensch eher den Pflanzen- oder den Fleischessern zuzuordnen ist. Diese Frage ist müßig, solange man das Wesentliche übersieht:
Wir sind eigentlich keine "Kohlenhydratesser". Im Tierreich ist das ja auch nicht anders: alle wild lebenden Tierarten ernähren sich kohlenhydratarm - sowohl die fleischfressenden als auch die pflanzenfressenden Tiere!
Die heutzutage vielfach propagierte kohlenhydratreiche Ernährung  (z.B. von Dahlke in PEACE FOOD) basiert auf einer unglücklichen Verkettung mehrerer Denkfehler: im Vergleich zu Kohlenhydrat ist Fett grundsätzlich die bessere Kalorienquelle: es verursacht keine Überschwemmung des Blutes mit Glucose!
Das ist nämlich das eigentlich gefährliche an der modernen Ernährung. Die meisten Zivilisationsleiden stehen im Zusammenhang mit einer Überfütterung mit Kohlenhydraten.
Das hört niemand gerne, denn alle bedeutenden Zuckerarten stammen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln, und was von Pflanzen kommt kann für die Gesundheit doch nicht abträglich sein. Was viele Leute jedoch nicht wissen:
Die Unterscheidung zwischen komplexen Kohlenhydraten und raffiniertem Zucker ist irreführend: komplexe Kohlenhydrate bestehen auch nur aus Traubenzuckermolekülen (Glucose).
Für die Beurteilung der Belastung des Blutes mit Glucose ist der glykämische Index bzw. die glykämische Last der Nahrungsmittel entscheidend. Und da schneiden viele bei Veganern beliebte Speisen wie manche Kartoffel- oder Getreidegerichte kaum besser ab als gewöhnlicher Haushaltszucker...
Deshalb eignet sich die vegane Ernährung nicht als Prophylaxe gegen Herz- und Kreislauferkrankungen. Besser wäre eine fettreiche und kohlenhydratarme Ernährung!
Lesen sie, was Dr. Kuklinski über Nahrungsfett schreibt: http://www.dr-kuklinski.info/publikationen/nahrungsfett.pdf
Ebenfalls sollte man das Buch: "MEHR FETT", Systemed-Verlag, zur Pflichtlektüre machen für alle, die sich für gesunde Ernährung interessieren. (nur Vorsicht bei  Pflanzenfetten: besser nicht als Öl verwenden...)

Abschließend bleibt festzuhalten: besteht die Nahrung größtenteils aus Kohlenhydraten und werden zur Fettversorgung vorwiegend Pflanzenöle eingesetzt, führt das langfristig in ein gesundheitliches Desaster.
Wir befinden uns eigentlich mitten drin, nur werden fälschlicherweise immer noch tierische Fette und tierisches Protein dafür verantwortlich gemacht. Am Beispiel Israels (siehe mein Beitrag vom 30.10.2011) kann man lernen, dass an der von"Fachleuten" immer noch propagierten "evidenzbasierten" Ernährung irgend etwas faul ist: man beraubt uns um eines der wichtigsten Nährstoffe - des Fettes!!
Veganer sollten wissen: das von ihnen gerne zitierte Positionspapier der American Dietetic Association (ADA) ist sein Papier nicht wert:
Zahlreiche Lebensmittelkonzerne beglücken die ADA mit Spendengeldern, darunter so bekannte Namen wie Monsanto, Procter and Gamble,  Coca-Cola, Kellogg, Weight Watchers...etc. Deshalb können sie sicher sein, dass dieser Verband der amerikanischen Ernährungswissenschaftler von der Fett- und Cholesterinlüge niemals abrücken wird. Selbst wenn alle wissenschaftlichen Erkenntnisse dagegen sprechen. Schliesslich sägt niemand den eigenen Ast ab, auf dem er sitzt.

"Eine fast endlose Zahl von Beobachtungen und Experimenten haben die Hypothese verfälscht, Nahrungs-Cholesterin und Fette sowie ein hoher Cholesterinspiegel spielten eine Rolle bei der Entstehung der Arteriosklerose und der Herz-Kreislauf-Erkrankung. Diese Hypothese wird aufrechterhalten, weil angeblich stützende, aber unbedeutende Erkenntnisse aufgebauscht und die meisten widersprüchlichen Ergebnisse falsch interpretiert, falsch zitiert oder einfach ignoriert werden"
Dr. med., Dr. phil. Uffe Ravnskov, unabhängiger Forscher, Sprecher des internationalen Netzwerks der Cholesterinskeptiker (www.thincs.org) und Autor des Buches "The Cholesterin Myths" (dt. Ausgabe: Mythos Cholesterin. Die zehn größten Irrtümer).

Das Umdenken fällt schwer. Es ist höchste Zeit für eine Rehabilitation tierischer Fette!


PS: Ich will hier weder jemand vergraulen noch mit meinem Wissen "erschlagen" - es tut mir leid, wenn das so rüberkommt.
Aber es kann doch so nicht weitergehen: denken sie an die vielen Kinder, die jetzt vegan ernährt werden - das führt geradewegs in die Katastrophe.
Deshalb mein Engagement.







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« Zuletzt geändert: 03.01.2012 um 12:32:57 von amirim »  
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Onion
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #43 - 24.01.2012 um 08:15:19
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Liebe Leser und Teilnehmer dieses Forums,

"amrim" ist ein Anhänger der Paläo-Diät zu sein. Und meiner Meinung nach ist er nicht nur ein Anhänger sondern auch bestimmt ein Nutznießer dieser "Bewegung". Leute dieser Bewegung unterwandern in letzter Zeit häufiger Gesundheits- und (vegetarische)Ernährungsforen.

Die Zivilisationskrankheiten, mit welchen unsere Mitmenschen in der BRD zu kämpfen haben, haben ihre Ursache auch aufgrund eines zu hohen Konsums an tierischen Produkten. Und was unser "amrim" total außer acht lässt, sind die Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima - was uns gesundheitlich natürlich auch beeinträchtigt und in Zukunft noch eine größere Auswirkung auf die Weltbevölkerungsgesundheit und den Weltfrieden haben wird.

Eine gesunde vegetarische oder noch besser vegane Ernährung sollte den Konsum von Zucker, Transfetten und Weißmehl vermeiden.

Mir macht "amrim" mit seinen - oftmals wissenschaftlich stark angezweifelten Thesen - keine Angst. Lasst Euch deshalb nicht von "amrim" in die Irre führen und geht konsequent Euren vegetarischen oder veganen Weg weiter!!!!!!

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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #44 - 26.01.2012 um 18:16:03
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@Onion:
Sie bemühen sich nicht im Geringsten um eine inhaltliche Auseinandersetzung mit meinen Thesen. Stattdessen unterstellen Sie dem Autor "amirim" unlautere Absichten.  Das ist eine Frechheit.
Ich "unterwandere" keine Foren -  ich vertrete meine Meinung!
Was glauben Sie, was ist Sinn und Zweck eines Forums? Damit man seinen Mund hält? Damit KEINE Diskussion stattfindet?
Ein ordentlicher Disput über so ein heikles Thema wie vegane Ernährung ist dringend nötig: die Gesundheit künftiger Generationen steht auf dem Spiel.
.
Was ist von einer Ernährung zu halten, die die Welt revolutionieren soll, deren Vertreter jedoch eine sachliche Auseinandersetzung VERWEIGERN? Manchmal komme ich mir vor wie im Mittelalter: Veganer sind unglaublich störrisch, wenn es darum geht, mal ein bisschen hinter den eigenen Horizont zu schauen.
Was nützt uns eine ethisch "korrekte" und ökologisch angeblich "optimale" Ernährung, wenn wir in Zukunft lauter kranke und degenerierte Kinder haben??

Sie blockieren eine Diskussion über meine Ansichten, wenn Sie versuchen, mich in irgendeine Schublade zu stecken: ich bin weder Anhänger noch Nutzniesser irgendeiner Bewegung. Meine Erkenntnisse sind gereift in jahrelanger Beobachtung, Forschung und infolge Genesung nach langer Krankheit.
Wenn sich diese Erkenntnisse mit einer sog. "Paläo - Diät" ungefähr decken - JA UND?? Dann sollten Sie den Mut haben, mal eine Gegenüberstellung zu wagen:
Was kommt der Natur des Menschen näher - eine vegane Kost oder eine eher "steinzeitliche"?

Mit dem Dogma vom "bösen" tierischen Fett steht und fällt der Veganismus.
Als Alternative bleibt Veganern nur der Vegetarismus. Dieser ist ernährungsphysiologisch vertretbar und in Grenzen machbar, solange nicht Fehler begangen werden, die heutzutage üblich sind:
das ist das Meiden tierischer Fette, die Verwendung schädlicher Pflanzenöle und die Überfütterung mit wertlosen Kohlenhydraten.

Bei Veganern trifft man auf unglaublich bizarre Gedankengänge:
Wenn ein hoher Konsum tierischer Produkte der Gesundheit  abträglich sein soll - wie kann man daraus den Schluss ziehen, man könne komplett auf alle tierischen Produkte verzichten?? Auf so eine verquere Logik können nur Veganer kommen.
Eine andere Veganer-Torheit ist die Angewohnheit, alle tierischen Produkte über einen Kamm zu scheren: ungesund ist vor allem MAGERES Muskelfleisch, also das, was heutzutage am meisten verzehrt wird!
In Südamerika gab es mal eine Foltermethode mit magerem Muskelfleisch.....bei uns wird ein ganzes Volk gefoltert, nur weil man den Leuten einredet, tierisches Fett sei schädlich!
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