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Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011) (Gelesen: 487 mal)
witali
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Beiträge: 1

Re: Lacto-/Ovo-Vegetarische Zukunft?
Antwort #45 - 26.01.2012 um 23:25:12
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da die Tiermilch so massiv bekanntlich nur durch Kälber-Verschleiss beschafft werden kann, oder die Herden würden endlos expandieren -  wäre bei Lactovegetarismus z.B. die Kuhmilch eine teure Rarität. Und wohin mit den ca. 50% Hähnchen nach dem Schlüpfen der Legehühner?
Würde dann Hahnenkampf als neue olympische Disziplin eingeführt werden?
Der Sohn einer mir nahestehenden Pflanzenkostfamilie war lange gestillt worden und ist, lactovegetarisch aufgewachsen, als erfolgreicher Softwareentwickler gesundheitlich sehr stabil und sieht auch wohlgenährt aus.
Meine eigene Erfahrung ist zunehmende Gesundheit und Wetterfestigkeit durch Lactovegetarismus seit 1984 und Veganismus strikt seit 1995. Seit meinem 61. Lebensjahr nehme ich wieder regelmäßig Probiotika zu mir wie frischen lebendigen Joghurt, Soma, Sauerkraut und Kefir, und fühle mich top fit. Das bestätigt mehr den Wert meiner Ernährung als alle Nährwerttabellen, obwohl ich auch mal ein gutes Fachbuch zu Rate ziehe.
Denn wie Goete sagte: "Die Praxis ist das Hauptkriterium der Erkenntnis."


[quote author=admin link=1312271050/0#0 date=1312271049]Vegetarische Zukunft?
Die Schäden sind gravierend

Obwohl der vegetarische Lebensstil im Trend liegt, gibt es einen unbeachteten Aspekt: Kulturhistorisch haben wir keine Langzeiterfahrungen mit dieser Ernährung. Die genannten wissenschaftlichen Studien ergeben trügerische Resultate: In der Regel werden Menschen untersucht, die eine nichtvegetarische Vorgeschichte haben, also noch nicht mal von Geburt an vegetarisch aufwuchsen. Nie wurde geprüft, ob es für Europäer möglich ist, über mehrere Generationen schadlos vegetarisch zu leben. Wie sollte das auch geprüft werden? Selbst heute ist es eine Seltenheit, wenn jemand in zweiter Generation vegetarisch (nicht vegan) aufwuchs, so wie das bei mir der Fall ist. Aus leidvoller Erfahrung kann ich nur sagen: Die Schäden sind gravierend.
U. Neumeister, Wedel[/quote]
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amirim
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #46 - 29.01.2012 um 16:32:07
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Vegetarier haben meistens eine omnivore Vorgeschichte.
"Echte" Vegetarier, also solche, die von Geburt an vegetarisch aufwuchsen (mit ebensolchen Eltern) sind auch heute noch sehr selten.
Und man kann nicht sagen, Vegetarier-Kinder wären generell gesünder als omnivor ernährte.
Nach meinen Beobachtungen häufen sich auch bei Vegetarier- Kindern gesundheitliche Probleme, nur werden sie ungern mit der Ernährung in Zusammenhang gebracht (zu viele Kohlenhydrate/ die falschen Fette).
Eine "gut geplante" omnivore Ernährung ist in unseren Breitengraden immer noch die gesündeste und natürlichste Variante.

Die klassische Veganer-Biographie sieht wie folgt aus: irgendwann im fortgeschrittenen Alter reift der Entschluss, auf tierische Produkte komplett zu verzichten. Wenn ein Herr X stolz verkündet, er lebe seit 15 Jahren vegan, klingt das für mich wie eine sportliche Höchstleistung. 15 Jahre Veganismus ist aber noch kein langer Zeitraum für eine völlig neuartige Ernährung.
Das Dumme ist: niemand denkt an unsere Kinder.
Was Euch Veganern abgeht, ist die Fähigkeit und der Wille, zwischen verschiedenen Lebensphasen zu unterscheiden:
Wenn ein über 60ig- jähriger Veganer ( und EX-Vegetarier und EX-Fleischesser) mit seiner Gesundheit prahlt, ist das einfach nur lächerlich. In so einem Vor-Ruhestandsalter hat der Körper ganz andere Bedürfnisse als bei Kindern im Wachstumsalter.
Und: Wenn bei einem Mann in Ihrem Alter infolge Verwendung von Pflanzenölen körpereigene Fette RANZIG werden, ist das nur halb so wild. Aber für Kinder ist das sehr schädlich.

Stellen Sie sich vor, man würde zu einer stillenden Mutter sagen: hören sie auf, ihr Baby zu stillen,  geben sie ihm stattdessen Leinöl und Sonnenblumenöl.
Auf so eine Idee würde sicher niemand kommen.
Weshalb sollte es dann für Kinder nach der Stillzeit und für Jugendliche vorteilhaft sein, traditionelle tierische Fette wie z.B. Butter durch Pflanzenöle zu ersetzen??
Wenn an dem Dogma vom "bösen" tierischen Fett etwas dran wäre, müsste man konsequenterweise auch vom Stillen abraten: enthält doch Muttermilch in etwa gleich viel gesättigte Fettsäuren und Cholesterin wie Kuhmilch!
Allein daran könnte man erkennen, wie bescheuert die Ideologie einer tierfettfreien Ernährung ist. Das fatale daran: niemand ist sich der Nachteile von Pflanzenölen bewusst.

Eine billige Ausrede ist auch die Behauptung, es sei unnatürlich, als Erwachsener noch Milch (-Produkte) zu konsumieren: in Indien - dem traditionellen "Vegetarier-Land"- ist Kuhmilch seit Jahrtausenden fester Bestandteil der Ernährung. Dort funktioniert es auch, ohne dass Kälber geschlachtet werden müssen.
Vielleicht ist die Kuh in Indien auch deshalb HEILIG, weil die Inder schon früh erkannten, wie wichtig tierisches Fett für die Ernährung des Menschen ist!!!

Veganer sollten einfach mal begreifen, dass der Mensch ernährungsmässig in einem Dilemma steckt: ganz ohne das Tier geht es nicht.
Niemand zwingt Euch, Fleisch zu essen. Das könnt Ihr den Fleischessern überlassen.
Aber ihr könntet es dankbar als eine Art Symbiose zwischen Vegetariern und Fleischessern betrachten: Vegetarier profitieren davon, dass es auch Fleischesser gibt. Wer das nicht ertragen kann, sollte besser nach Indien auswandern, als hierzulande eine Ernährung zu propagieren, die unsere Kinder krank macht.
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Onion
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #47 - 30.01.2012 um 20:14:57
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Lieber amrim,
vielleicht hattest Du eine schwere Kindheit, was mir persönlich auch leid für Dich tut... aber die Ursache in der vegetarischen Ernährung Deiner Oma und Eltern zu suchen halte ich für völlig daneben.

Ich selbst lebe seit fast 70 % sehr streng vegetarisch bzw. vegan und ich bin fast 40. Ich habe auch einige Leiden aus Kindheitstagen und ich suche die Ursachen nicht in der Vorgeschichte meiner Eltern oder Großeltern. Übrigens hatte ich als Kind und Jugendlicher oftmals sehr starke Magen- und Hautprobleme, welche erst mit der vegetarischen Ernährungsumstellung ein Ende fanden.

Nach der Blutgruppendiät dürfte ich mit der Blutgruppe 0 absolut kein Getreide vertragen und voll auf tierisches Eiweiß stehen. Ich liebe aber Vollkornprodukte über alles und vertrage diese auch sehr gut.

Die irrtümliche Lehre der Steinzeitdiät ist, dass wir uns genetisch sehr von diesen Urahnen unterscheiden und es auch Urmenschen gab, welche sich fast ausschließlich von pflanzlicher Kost ernährten. Auch die Annahme, dass wir Menschen uns nicht an Nahrungsumstellung gewöhnen können ist falsch... siehe Laktoseverträglichkeit von einem großen Bevölkerungsteil in Mittel- und Westeuropa.

Du suchst in Getreidesorten, Pflanzenölen, Kartoffeln irgendwelche mehr oder weniger ungünstige Inhaltsstoffe, welche anteilsmäßig oftmals unbedeutend sind und in der Nahrungsmittelherstellung auch erheblich reduziert werden. Manche dieser ach so schlimmen Inhaltsstoffe haben sogar in ihrer geringen Menge günstige Eigenschaften.

Du verbreitest hier eine Hysterie, dass es einem schlecht wird. Aber warum untersuchst Du nicht Deine bevorzugten Lebensmittel nach giftigen Inhaltsstoffen bzw. ungünstigen Stoffen, welche beim Verdauungsgang produziert werden.

Und Deine gepflegten Vorurteile gegen VegetarierInnen und VeganerInnnen sind auch nur einfach billig und entsprechen nicht der Wahrheit. Ich denke, dass ich mehr Bekanntschaften in dieser Richtung habe und ich finde, dass fast alle sehr gut und gesund aussehen. Natürlich gibt es bestimmt auch Leute, die sich zu wenig hinsichtlich einer gesunden Ernährung informieren. Aber diese gibt es in jeder Ernährungsart. Und ich habe auch kein Problem damit, dass ich mir Vitamin B12 und D2 (nur im Winter) zuführe. Es ist ja für das Wohl der Tiere und die meisten Supplemente werden eh von Omnivoren gekauft. Übrigens haben 90 Prozent der Menschen in der BRD einen Vitamin D-Mangel.

Mich stört auch neben Deiner Überheblichkeit gegenüber VegetarierInnen und VeganerInnnen auch Deine Rücksichtslosigkeit gegenüber den Tieren.

Übrigens kenne ich einige Menschen mit Bindegewebeschwächen. Die Ursache kann viele Gründe haben... eine vegetarische Ernährung (der Vorfahren) ist eher nicht der Fall.
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amirim
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #48 - 07.02.2012 um 11:40:55
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Ich betrachte es als einen positiven Beitrag, als einen Dienst am Menschen, wenn ich auf Denkfehler des Vegetarismus/Veganismus hinweise.
Meine zentrale Aussage ist: ALLE sind von der Verteufelung tierischer Fette betroffen: SOWOHL Gemischtköstler, ALS AUCH Vegetarier ALS AUCH Veganer. Allein daran könntest Du erkennen, dass ich gar nicht explizit ein Gegner des Vegetarismus bin. Ich sage nur, es gibt eine verhängnisvolle Fehlentwicklung - davon sind VeganerInnen am meisten betroffen.
Meine Oma war eine der ersten, die tierische Fette konsequent durch Magarine und Pflanzenöle ersetzte. Die Folge sind lauter kranke und degenerierte Enkelkinder (eine Schwester ist unfruchtbar, ein Bruder stottert, ein Cousin musste wegen Rückenproblemen seine Schreinerlehre abbrechen, etc).

Du hast nicht die geringste Ahnung, welche Schäden entstehen können, wenn tierische Fette durch Pflanzenöle ersetzt werden: Im Organismus des Menschen werden Pflanzenöle oxidiert, das heisst, an die Stelle der doppelten Verbindungen tritt Sauerstoff. Die Folge ist Bildung von Oxiden, Peroxiden, Hyperoxiden, also die Herstellung von Wasserstoffperoxid im Körper, das mit aktivem Sauerstoff alles tötet, was lebt. Das kann in verschiedenen Geweben BESCHÄDIGUNGEN und ENTZÜNDUNGEN verursachen (u.a. Bindegewebe, Schleimhäute, etc). Deshalb braucht sich niemand wundern, dass gerade bei jungen Leuten Allergien, Hautkrankheiten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten rasant zunehmen.

Was kann ich dafür, dass VegetarierInnen und VeganerInnen in Ernährungsfragen so schlecht informiert sind?? Überall wo ich hinschaue, werden die gleichen Ernährungslügen zelebriert: Fett macht fett, tierische Fette erhöhen den Cholesterinspiegel, usw...Jeder schreibt beim andern ab, niemand macht sich die Mühe, mal nachzuforschen, ob an diesem Glaubensbekenntnis überhaupt etwas dran ist.
Wenn das gar nicht stimmt - und alles spricht dafür - dann müsste man logischerweise die Geschichte des Vegetarismus neu aufrollen: stimmt es wirklich, dass eine vegetarische Kost grundsätzlich gesünder ist als eine gut geplante omnivore?? Entstehen langfristig durch eine fettreduzierte Diät Nachteile für die Gesundheit? Denke nur mal an die fettlöslichen Vitamine A,D,E,K und Beta-Carotin. Der weit verbreitete Vitamin D-Mangel bei Menschen in der BRD ist z.B. eine Folge der Verteufelung tierischer Fette!

Eine beliebte Methode um dieser Kern-Problematik auszuweichen, ist das Schönreden und Relativieren: man könne sich an jede Ernährung anpassen, ich würde mich in Nebensächlichkeiten verbeissen, usw.
Ich befasste mich ausgiebig mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Das Ergebnis: ich kann mich fast ausschliesslich nur von Rohkost und tierischen Produkten ernähren. Das ist leider so - ich kann nichts dafür. Alle Getreidesorten, alle Brotsorten (auch glutenfreie), Nudeln, Kartoffeln, etc bekommen mir nicht. Dabei habe ich Blutgruppe A, das ist die "Vegetarier-Blutgruppe". ( deshalb halte ich nichts von der Blutgruppendiät).

Vielleicht gab es mal Urmenschen, welche sich "fast ausschliesslich" von pflanzlicher Kost ernährten. Aber eben nur FAST!! Solche wichtigen Details werden von Veganern gerne unterschlagen.
Dein Irrtum ist, dass wir uns genetisch von unseren Urahnen kaum unterscheiden: was nicht stattgefunden hat (bzw. nur mangelhaft) ist eine genetische Anpassung an den exorbitanten Kohlenhydratkonsum unserer Zeit.
Ausserdem gab es bei unseren Urahnen ganz sicher keine Pflanzenöle.
Pflanzenöle sind an sich wider die Natur. Oder hast Du schon mal einen Gorilla gesehen, der sich Sonnenblumenöl über den Salat tut??
Bei Veganern basiert die Fettversorgung vorwiegend auf Pflanzenölen - das ist eben das kritische an dieser Kost.



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« Zuletzt geändert: 08.02.2012 um 10:27:32 von amirim »  
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tonius
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #49 - 05.04.2012 um 15:24:28
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Liebe Forumsmitglieder.
Ich habe jetzt den ganzen Thread gelesen. Bin selber seit 25 Jahre Vegetarier. Mir geht es in Prinzip gut damit.  Denke es kommt nicht so sehr darauf an ob ich fleischlos oder vegetarisch lebe sondern auf die Qualität der Lebensmittel. Fühle ich mich wohl, ober habe ich ein schlechtes Gewissen weil Tiere gequält oder Menschen in der dritten Welt meinentwegen verhungern. Ist es hochwertig was ich esse? Mir wird schlecht wenn ich sehe wie manche Menschen mit Tiere umgehen, aber auch wie mit Lebensmittel überhaupt umgegangen wird. Bioprodukte aus Rumänien oder China, ja geht es noch. Bioeier?? Der Hof in Stemwede liefert 23000 Eier pro Tag. Dann geht es doch nur noch ums Geld. Gewinnmaximierung ist der neue Gott. Wo Geld im Mittelpunkt steht kommt für den Menschen nicht viel gutes dabei heraus. Natürlich darf Geld verdient werden, muss ich aber deshalb minderwertige Nahrung produziert werden? Gute Nahrung kostet  gutes Geld. Billig ist nur billig zu haben.
Was kann man denn noch essen. Was braucht der Körper? Können wir da nicht eine ehrliche Antwort der Ernährungswissenschaft bekommen. Nicht Jeder hat soviel Zeit sich mit der Nahrung zu beschäftigen er möchte sich auch verlassen können auf das was Anderen herausgefunden haben.
Danke für eure Aufmerksamkeit
Tonius
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Gretzi
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #50 - 22.05.2012 um 23:09:15
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Guten Abend!

Die Ernährungsweise, welche "amirim" für typisch vegetarisch beschreibt, kann / konnte ich bei mir selber beobachten, deutlich wurde mir das Ganze, als ich - mehr aus Neugierde vor etwa drei Jahren - ein Blutbild untersuchen ließ, welche die Folgen, die "amirim" beschreibt, ziemlich genau wiedergibt ! Gesundheitlich hatte ich bis dato und auch heute keine Probleme. Der Arzt empfahl mir eine Ernährungsumstellung, um die sehr hohen Fettsäurewerte zu senken, die ich dann auch strikt etwa ein Jahr lang befolgte, dabei verlor ich etwa 10 kg. Danach hielt ich mich eher grob an seine Empfehlung, also eher eiweißbetonte Ernährung.

Seit etwa 20 Jahren ernähre ich mich vegetarisch, ich tue das auch nachwievor, jedoch inzwischen deutlich eiweißhaltiger, habe wieder etwas zugenommen, aber der Arzt prophezeite mir das schon vorher. Bedingt durch Butter / Käse / Eier kommen bei mir auch tierische Fette auf den Teller, ich vermeide jedoch Fleisch, es schmeckt mir inzwischen auch nicht mehr, dahingehend vermisse ich also nichts.

Was die Ernährungsweise angeht, kann ich nach meiner bisherigen Erfahrung "amirin" also zustimmen, was den wissenschaftlichen Hintergrund angeht, bin ich zu wenig bewandert.

Meine Frau ist auch Fleisch, unsere Kinder bekommen alles, also auch Fleisch, wir achten auf eine Ernährung, die eher eiweißbetont ist, klar so gut wie immer in Bioqualität.

Ich stimme "amirin" ebenfalls zu, daß die weltweiten Ernährungsprobleme nicht durch Eßgewohnheiten der ersten Welt zu ändern sind, sondern in erster Linie durch ein verändertes Wirtschaftssystem, aber das Thema führt sicherlich zu weit vom Thema weg.

Gruß
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Lebensfroh
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #51 - 30.05.2012 um 15:21:50
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Habe nun auch den ganzen Thread gelesen...
Die angeführten theoretischen Argumente für und wider Vegetarismus sind, denke ich, schon allgemein bekannt und werden regelmässig durch Studien gegenseitig widerlegt.
Was soll man also tun? Ich habe aus meiner Geschichte etwas gelernt: Jeder Mensch ist erst einmal für sich selbst verantwortlich. Ich habe zum Beispiel als Jugendliche bewußt kein Fleisch gegessen, aus den üblichen Gründen, weil mir die Tiere leid taten. Dafür habe ich mich von Milchprodukten und Vollkornprodukten ernährt, damals noch nicht in Bioqualität. Leider habe ich mich nie so richtig gesund und kraftvoll gefühlt, habe es aber auf meine Psyche und meinen Dauerstress geschoben. Jahre später habe ich entdeckt, dass ich eine Laktoseintoleranz entwickelt hatte und mein Darm durch die Vollkornprodukte( wohl durch die darin enthaltenen Pestizide) geschädigt war. Zusätzlich hatte ich eigentlich ständig eine Anämie( trotz der Milchprodukte). Was nun tun? Ich bin, wie ja oft empfohlen wird, auf Sojaprodukte umgestiegen...Es hat nicht lange gedauert und ich hatte dieselben Beschwerden wie durch die Milchprodukte. Ausserdem habe ich erfahren, wie unökologisch der Sojaboom ist und wie schädlich Soja sein kann.
Ohne Milchprodukte hat mein Körper mir sehr schnell signalisiert worauf er Appetit hat: ich habe zum ersten Mal in meinem Leben eine richtige Gier auf Fleisch erlebt. Seitdem höre ich mehr auf meinen Körper und seine Signale: aber alles natürlich in Bioqualität.
Ich habe dann eine Eiweissbilanzierte Ernährung begonnen: ich habe mich noch nie zuvor so voller Energie und  Vitalität erlebt. Das kann einfach nicht falsch sein! Was die Krebstheorie betrifft: Das Buch "Die Anti-Krebs-Diät" spricht wie viele andere Autoren auch von dem exzessiven Zuckerkonsum als Ursache von Krebs und empfiehlt auch eine eiweissbilanzierte Ernährung als "Krebsschutz".
Letztendlich gibt es wohl einfach verschiedene Erfahrungen, weil wir Menschen wohl verschieden sind, auch was den individuellen Stoffwechsel angeht und ich möchte deshalb nicht von fanatischen Vegetariern abgestraft oder überzeugt werden, wenn meine Erfahrung eine andere ist. Ich denke es ist wichtig biologisch, ökologisch, abwechslungsreich (Eiweiss, Fett, Kohlehydrate in Form von Pflanzen) und in moderaten Mengen zu Essen ( Ich kenne auch übergewichtige Vegetarier). Wenn das Jeder beherzigen würde,  wäre schon viel gewonnen. Und der Hunger in anderen Teilen der Welt wird deshalb nicht weniger, weil wir uns vegetarisch ernähren. Da sind andere Interessen im Spiel!
Gruß  
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Tanz den Traum ins Leben
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #52 - 27.08.2012 um 13:00:59
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an Melli (Seite 1):

ich respektiere den freien Willen jedes Lebewesens und somit die "freie" (in "" weil durch medien, erziehung, ernährungslehren, ... geformte) Entscheidung, ob  jemand Teile von Leichen als Nahrung bezeichnet und zu sich nimmt, oder eben nicht.

ich möchte einfach etwas zu "artgerechter Tierhaltung" anmerken:

wer weiss denn heutzuge, welche "Haltung" einer Art gerecht wird?

es gibt Berichte von Plätzen, an denen Tiere einfach als geschätzte Mitwesen leben können, die "erstauniches" zeigen,

z.B. wenn eine Kuh kalbt, steht eine ganze Gruppe Kühe kreisähnlich angeordnet und erwartet das neue Leben. nachdem die Mutter ihr Kind begrüsst hat, mich riechen, schlecken, ... kommen einzeln oder zu zweit die anderen Kühe, begrüssen das neue Lebewesen und nehmen es in ihre Gemeinschaft auf, wo es bis zu seiner Jugend (Rind) oder das ganze Leben lang (Kuh) lebt.

Kühe leben gerne in einer Schattenhaltung mit Wald und Wasser (Bach), es gibt einige *sehr* wenige Menschen, die Kühe auch in Mitteleuropa so leben lassen. mit viel Platz! und *ohne* Enthornung!

in den pyrenäischen Wäldern durfte ich erleben, dass dies noch viel übicher ist :) Kühe werden dort in teils Gross-) Herden gehalten, die sehr frei und mit Hirten durch Wälder und abends Wiesen ziehen. Frieden!

wenn man sich den Kontrast zu beschriebener Aufnahme des Kalbes zu den engagiertesten Bio-TierhalterInnen ansieht, stellt sich schon die Frage: kann dies artgerecht sein?

auch bei Bio-Tierhaltung macht eine Weidehatung den geringsten Anteil an der Tierhaltung aus. ich habe einige bekanntere Bio-Milchhöfe besucht und selbst in den Vorzeige-flächen standen die Kühe in dunklen Ställen, muhten und weinten nach ihren Kälbern.

bei den *sehr* engagierten BäuerInnen dürfen die Kälber 3 Wochen lang bei ihren Müttern (meist isoliert, ohne Herde oder Gemeinschaft) bleiben, bevor sie ihnen entrissen werden. Üblich sind 3 Tage.

auch Kühe empfinden Mutterliebe!


Dies ist allerdings nicht den LandwirtInnen anzukreiden, viele möchten in Herzen gerne anders wirtschaften, doch der finanzielle Druck, wenn mensch finanziell gesehen davon lebt, *ist* da. und der ist gross.

die Miss-Stände sind gesellschaftlicher und auch politischer Art (gesellschaftlich: nur 3% der Bevölkerung (+ ausgelagerte Produktion und Anbau, (auch Bio-) Kolonialismus, sehr viel Import) bauen an und produzoeren Nahrung für 100% Bevölkerung.

da kommt einfach ein Ungleichgewicht mit Leistungsdruck heraus.

schön, dass sich immer mehr menschen dafür interessieren, zumindestens teilweise ihre nahrung selber anzubauen :) - und es immer mehr Projekte gibt, die eine gesündere Entwicklung fördern (wie zB solidarische Landwirtschaft, Gemeinschaftsgärten, mit all ihren Umsetzungs(anfangs-?)"fehlern" die Anastasia-Bewegung, essbare Städte, Bolkon- und Fensterbrettgärtnerei ... und so vieles mehr - vieles sind erste Schritte und es ist so gut, dass es diese gibt!)


dies war nun eine leichte Abweichung vom ursprünglichen Thema und gehört doch dazu :)


Liebe und Grüsse

Mona
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Tanz den Traum ins Leben
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #53 - 27.08.2012 um 13:58:49
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ich habe noch einige Fragen, die sich Menschen, die, genau wie ich, in einer Fleischfressenden Gesellschaft aufgewachsen sind, stellen können:

möchte ich gerne Teile von Leichen essen? (zum Thema Leichengift bitte selbstständig recherchieren! Danke!)

möchte ich Teile von Mitwesen essen, bei denen fast dasselbe But durch die Adern fliesst wie bei mir selber?

könnte ich selbst schlachten (ohne mich total zuzumachen! also: kann ich offen und in dem Bewusstsein meiner Verbundenheit Säugetieren ihr Lebensrecht absprechen, sie selber umbringen, das Blut auslaufen lassen und dann genussvoll verzehren?)

kann ich mich in Dankbarkeit mit dem noch lebendigen Lebewesen mit all seiner Energie, Körperwärme, Liebe verbinden, dessen sterbliche Überreste nun teilweise auf meinem Teller liegen, ohne das mir der  Apetit vergeht?

ich finde, dies sind ganz interessante Frage, die man sich als (noch) Fleischesser stellen kann, um etwas darüber herauszufinden, ob man *wirklich* Fleischesser ist.

Ernährungsschäden können in jeder Ernährungsform entstehen, v.a. Dingen, wenn sie aus "dem Kopf" heraus praktiziert wird. wichtig ist es, auf sich selbst zu hören, Schritt für Schritt wieder zu lernen, auf die jedem Wesen innewohnende Körperinteligenz zu hören und sich zu informieren, um der Körperintelligenz zur Erweckung wirksame Impulse geben zu können :)

bei veganer Ernährung (vegetarsich verursacht ähnlich viel Leid wie eine Nahrung, in der Totes Tier gegessen wird (Teirhaltung, wegnehmen der Kälber, Schlachtung der männlichen Jungtiere (Kälber, Küken, ...) ihr wisst Bescheid.) ist auf einiges zu achten,
Sprossen, Widpflanzen, gut kauen, gute Fette, Sortenvielfalt, Anbau von Bodenverbessernden Betrieben oder Betrieben, denen die Bodenfruchtbarkweit ein herzensanliegen ist (bei EU-Supermarkt Bio meist nicht der Fall)

wie man unter anderem hier im Forum liest, gibt es für und gegen beide Ernährungsformen (tierische/keine tierischen Nahrungsmittel) wissenschaftliche Studien -

also hört auf Euch selbst, guckt Euch Menschen an, die auf dem Weg sind, ihre (ja auch nach Lebensfasen wandelbare) ur-eigene Ernährung-weise herauszufinden, guckt, wie es denen geht, wie es den Kindern geht ....

was zu beachten ist, ist, dass bei Ernährungsumstellungen (auch bei denen, nach denen der Körper tatsächlich verlangt) es sehr hifreich und angebracht sein kann, die eine oder andere Art von Fasten, Darmreinigung, Giftstoffauseitung .. vorzunehmen, damit die Dir im Moment entsprechende Nahrung auch wirklich gut verstoffwechselt werden kann :) (u dies kann manchmal ein bisschen dauern, und: es ist es wert, wenn man merkt, wie man fitter und fitter wird, das Wohlbefinden steigt, die Ausgeglichenheit, und das sich-glücklich-fühlen sich mehrt)


viel Freude und echte Gesundheit bis ins hohe Alter wünscht
Mona
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #54 - 14.09.2012 um 13:02:58
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Zum irdischen Dasein gehört es vielleicht auch, Dinge ein Stück weit zu akzeptieren und anzunehmen, die weniger schön sind.
Wenn ich beispielsweise eines Tages gestorben bin, wird mein wunderbarer Körper von Würmern und Maden zerfressen, solange, bis er wieder zur Erde geworden ist, damit er wieder als Nahrungsgrundlage für Pflanzen und andere Geschöpfe dient.
Das finde ich auch nicht gerade appetitlich. Und niemand fragt mich, ob ich das will.
Es ist nicht eine Erfindung des Menschen, aus dem Leben anderer Geschöpfe einen Nutzen zu ziehen - die gesamte Schöpfung ist nach diesem Prinzip aufgebaut.
So ist Veganismus nichts anderes als eine extreme Form der Lebens- und Schöpfungsverneinung.
Als therapeutische Massnahme sollte man Leute wie Mona in ein Dschungelcamp in den Urwald schicken, wo sie mit Pfeil und Bogen ums Überleben kämpfen müssen. Um ihre negativen Denkmuster und Blockaden aufzulösen.
Veganismus wird aus "dem Kopf" heraus praktiziert, deshalb sind Ernährungsschäden vorprogrammiert. Insbesondere deshalb, weil gewisse Ansichten des Veganismus über Ernährung schlichtweg falsch sind.
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #55 - 03.04.2013 um 21:00:03
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In der April-Ausgabe von Schrot&Korn erfährt der Leser, dass die Bio-Verbände eine Ernährungswende fordern, was grundsätzlich zu begrüßen ist.
Bei der Frage, wie eine nachhaltige Ernährung realisiert werden kann, sollte man sich jedoch nicht von falschen Vorstellungen leiten lassen: "mehr Gemüse und Obst soll man essen, anstatt Berge von Fleisch", heißt es da.
Die Frage ist nur: ist das der richtige Weg, um "dauerhaft ein gutes Leben für alle Menschen" zu ermöglichen? Denn: ist es überhaupt möglich, Fleisch durch Gemüse und Obst zu ersetzen, ohne dass es nicht zu schweren Mangelzuständen kommt?
Seit Jahren geistert diese Empfehlung, mehr Obst und Gemüse zu verzehren, durch alle Medien, geschürt von zweifelhaften Organisationen wie der DGE.  Selbst von Professoren wie Angelika Ploeger wird diese Empfehlung kritiklos übernommen, obwohl sie es eigentlich besser wissen müsste: Gemüse und Obst ist ein schlechter Ersatz für Fleisch! Aus dem einfachen Grund, weil Gemüse hauptsächlich aus unverdaulicher Zellulose besteht und Obst zum größten Teil aus Wasser. Der Protein- und Fettgehalt von Gemüse bzw. Obst ist verschwindend gering, während Fleisch eine gute Protein- und Fettquelle ist.
Dieser Trend hin zu immer mehr Obst und Gemüse ist das Resultat einer jahrzehntelangen Desinformation: immer mehr Leute sind wie besessen von der Vorstellung, der Mensch könne sich hauptsächlich von Vitaminen, Mineral- und sekundären Pflanzenstoffen ernähren. Dabei wird völlig übersehen, dass unser Körper in erster Linie auf Proteine und Fett angewiesen ist, um gesund zu bleiben.  

Ernährungsempfehlungen seitens der DGE sollte man mit Skepsis begegnen: neueste wissenschaftliche Erkenntnisse werden von der DGE eher unterdrückt, anstatt dass man bereit wäre, jahrzehntelange Fehlinformationen zu korrigieren.
Die wissenschaftliche Grundlage für die Empfehlung "nimm fünf am Tag" - also fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen - war schon immer eher dürftig.
Aber das hinderte die DGE nicht daran, diese vom amerikanischen Krebsinstitut 1991 gestartete Kampagne kritiklos zu übernehmen, obwohl von Anfang an klar war, dass auch wirtschaftliche Interessen im Spiel waren: diese Kampagne wurde von 60 Unternehmen und Warenherstellern gesponsert!

Die Zeitschrift Schrot&Korn mausert sich mehr und mehr zu einer Plattform für die vegane Ernährung. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Veganismus findet nicht statt. Es sieht ganz danach aus, als wäre das unerwünscht.

Die Empfehlung, mehr Obst und Gemüse zu verzehren, hat mittlerweile groteske Züge angenommen: die Leute glauben allen Ernstes, der Mensch könne sich überwiegend von Obst und Gemüse ernähren. Insbesondere Veganer sind auf diesen Blödsinn hereingefallen. Deshalb ist der Veganismus ganz sicher kein brauchbarer Ansatz für eine nachhaltige, gesunde Ernährung.
Das von Veganern häufig vorgebrachte Argument, Gorillas, Elefanten und andere Pflanzenesser hätten keine Probleme, sich ausreichend mit Proteinen zu versorgen, zeugt von einer völligen Unkenntnis der Sachlage: denn Tiere, die sich auf eine reine Pflanzenkost spezialisiert haben, haben in der Regel einen Wiederkäuermagen! Da der Mensch über keinen Wiederkäuermagen verfügt, ist das Bestreben, aus dem Menschen einen reinen Pflanzenesser zu machen, absolut wider die Natur.
Gorillas und Elefanten haben zwar auch keinen Wiederkäuermagen, aber dafür sind sie extrem schlechte Futterverwerter: Elefanten machen 15-20 Stunden am Tag nichts anderes als zu fressen, wobei die Hälfte der Nahrung unverdaut wieder ausgeschieden wird.
Wenn also jemand behauptet, der Mensch könne sich wie ein Elefant ernähren, sollte er sich über die Konsequenzen im Klaren sein: diese Art der Ernährung ist für unseren Körper absolut ineffektiv, das gleiche gilt natürlich für die vegane Ernährung. Außerdem gibt es für den Menschen sicher sinnvollere Aufgaben, als sich den ganzen Tag mit Nahrungsaufnahme zu beschäftigen.
Überhaupt ist es absurd, den Menschen mit irgendwelchen Tieren zu vergleichen: der Mensch unterscheidet sich von den Tieren u.a. durch sein Gehirn, das viel weiter entwickelt ist. Diese enorme Entwicklung unseres Gehirns wäre mit einer rein veganen, pflanzlichen Kost nie möglich gewesen: sie ist vielmehr das Resultat einer Epoche, in der der Mensch in erster Linie als Jäger und Sammler lebte. Denn nur tierische Produkte machten diese Höherentwicklung unseres Gehirns erst möglich. Zwar behaupten manche Leute, dafür wäre das tierische Eiweiß verantwortlich, was aber nicht stimmt: Es ist in erster Linie das tierische, cholesterinreiche Fett, dem wir diese Höherentwicklung verdanken!
Unser Gehirn besteht zu einem erheblichen Anteil aus Cholesterin, bei den Nebennieren macht der Cholesterin-Anteil sogar die Hälfte aus! Cholesterin ist ein wertvoller, vielleicht der wertvollste Baustein des menschlichen Körpers!!!
Schon Dr. med. Bruker hat darauf hingewiesen, dass Cholesterin ein lebensnotwendiger Vitalstoff ist, den unser Körper nicht in ausreichender Menge selbst herstellen kann. ALLEIN DIESE TATSACHE MÜSSTE GENÜGEN, UM DEM VEGANER-WAHNSINN ENDLICH EINHALT ZU GEBIETEN!
Ein weiterer Aspekt, der von Veganern gerne übersehen wird, ist folgendes: Im Gegensatz zum Menschen sind alle Tiere - egal ob Pflanzenfresser oder Fleischfresser - in erster Linie damit beschäftigt, die aufgenommene Nahrung zu verdauen: die Kuh beispielsweise liegt stundenlang wiederkäuend auf der Weide, oder der Löwe schläft drei Tage hintereinander, nachdem er seine Beute verschlungen hat. Wenn der Mensch auf die gleiche Weise ständig mit reiner Verdauungstätigkeit bschäftigt wäre, dann wäre es nie zu dieser kulturellen Entwicklung gekommen, die wir heute haben. Aber unser Schöpfer war klug und weise, denn er hat uns diese Bürde der Futterverwertung als Lebensaufgabe teilweise abgenommen! Das geschieht dadurch, dass die Nahrung des Menschen schon außerhalb des Körpers VORVERDAUT wird: das ist z.B. der Grund, weshalb der Mensch das Getreide nicht roh verzehrt, sondern Brot daraus backt. Ähnlich verhält es sich beim Fleisch: es wird in der Regel gekocht oder gegrillt, um es verdaulicher zu machen. Denn wenn Fleisch erhitzt wird, passiert chemisch gesehen genau das gleiche, wie wenn es im Magen von der Magensäure zersetzt wird. Deshalb kann der Mensch von tierischer Nahrung profitieren, ohne dass er wie ein Löwe einen dreitägigen Verdauungsschlaf halten muss!
Das sind Zusammenhänge, die von Veganern gerne ignoriert werden. Wer die Meinung vertritt, der Mensch könne sich wie Affen oder pflanzenfressende Tiere ernähren, nimmt billigend in Kauf, dass unsere geistig-kulturelle Entwicklung unaufhaltsam auf das Niveau dieser Tiere zurückfällt.
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Happy Veganinchen
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #56 - 14.04.2013 um 21:01:52
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Hallo Rolf,  :)

gutes Thema! Ich sehe aber eben WEGEN der gravierenden Konsequenzen unsere Zukunft vegan.

Es gibt 500-600 Mrd. Tiere in der Massentierhaltung und ob sie nun geschlachtet werden oder MIlchprodukte dadurch entstehen, es ist nur nachteilig, allein wegen der Exkremente, die 130x so hoch sind wie Erdbewohner (7x 130). in den USA sind deswegen in 17/22 Staat Seen und Flüße umgekippt und anderes.

Wir brauchen nichts von Tieren!
Es geht auch so, ich lebe pflanzlich.

Nur aus Genußgründen die Tiere zu halten ist nicht klug!!!
Und außerdem sehe ich den Unterschied zwischen Haustieren und Tieren in der Massentierhaltung nicht- es sind alles Tiere und der Mensch hat nicht das Recht, sich des Rechtes des Stärkeren zu bedienen, nur weil er es kann. Das ist Mißbrauch und muß abgeschaft werden.

Liebe Grüße, Dein Veganinchen  :)
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Walden
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #57 - 30.04.2013 um 15:24:52
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Hallo amirim,

danke dass Du hier Deine Erfahrungen weitergibst und bereit bist auf alles zu antworten.

Ich gebe zu ich habe noch nicht alles komplett gelesen, aber fast. Ich kann aus Deiner Argumentation nicht nachvollziehen, wieso eine gesunde vegane oder vegatarische Ernährung nicht möglich sein sollte. Man kann sich ungesund vegetarisch ernähren, das ist richtig.

Richtig sind auch die von Dir genannanten Kritiken bezüglich zuviel Zucker, zuwenig Fette. Fett ist wichtig in der Ernährung, aber warum es unbedingt tierische Fette sein sollte, erschliesst sich mir nicht. Es gibt viele pflanzliche Fette und Öle mit unterschiedlichsten Eigenschaften, die pflanzenfressenden Tiere kommen damit auch zurecht. Dass die meistverwendeten Öle, weil am billigsten, ein ungünstiges Fettsäureverhältnis haben, bedeutet ja nicht, dass es keine anderen gäbe.

Wenn man sich gesund vegan ernähren will muss man einiges beachten, aber das heisst ja nicht das es deswegen schlecht wäre, vielmehr ist das eher Ursache einer schlechten Ernährungsweise allgemein.

Nun ein paar Antworten zu Deinen letzten Aussagen:

>Die Empfehlung, mehr Obst und Gemüse zu verzehren, hat
>mittlerweile groteske Züge angenommen: die Leute glauben allen
>Ernstes, der Mensch könne sich überwiegend von Obst und Gemüse
>ernähren. Insbesondere Veganer sind auf diesen Blödsinn
>hereingefallen. Deshalb ist der Veganismus ganz sicher kein
>brauchbarer Ansatz für eine nachhaltige, gesunde Ernährung.

Falsch.
Nicht nur Obst und Gemüse, das hat zuwenig Eiweiss. Nüsse gehören zum Beispiel ganz unbedingt dazu. Weil Du das nicht beachtest, kommst Du zur falschen Aussage.

>Gorillas und Elefanten haben zwar auch keinen Wiederkäuermagen,
>aber dafür sind sie extrem schlechte Futterverwerter: Elefanten
>machen 15-20 Stunden am Tag nichts anderes als zu fressen, wobei
>die Hälfte der Nahrung unverdaut wieder ausgeschieden wird.

Falsche Schlussfolgerung.
Wenn sie sich nur über kalorienarmes Zeug wie Blätter und ähnliches ernähren, müssen sie zwangsläufig mehr essen.

>Wenn also jemand behauptet, der Mensch könne sich wie ein Elefant
>ernähren, sollte er sich über die Konsequenzen im Klaren sein: diese
>Art der Ernährung ist für unseren Körper absolut ineffektiv, das
>gleiche gilt natürlich für die vegane Ernährung. Außerdem gibt es für
>den Menschen sicher sinnvollere Aufgaben, als sich den ganzen Tag
>mit Nahrungsaufnahme zu beschäftigen.

Wenn man damit argumentiert, müsste man Zuckerwürfel essen empfehlen.

>Überhaupt ist es absurd, den Menschen mit irgendwelchen Tieren zu
>vergleichen: der Mensch unterscheidet sich von den Tieren u.a.
>durch sein Gehirn, das viel weiter entwickelt ist. Diese enorme
>Entwicklung unseres Gehirns wäre mit einer rein veganen,
>pflanzlichen Kost nie möglich gewesen: sie ist vielmehr das Resultat
>einer Epoche, in der der Mensch in erster Linie als Jäger und
>Sammler lebte. Denn nur tierische Produkte machten diese
>Höherentwicklung unseres Gehirns erst möglich. Zwar behaupten
>manche Leute, dafür wäre das tierische Eiweiß verantwortlich, was
>aber nicht stimmt: Es ist in erster Linie das tierische,
>cholesterinreiche Fett, dem wir diese Höherentwicklung verdanken!

Erst war er nur Sammler, dabei wurde er schlau genug ein Werkzeug einzusetzten und das ermöglichte ihm erst dann Aas zu zerlegen.

>Unser Gehirn besteht zu einem erheblichen Anteil aus Cholesterin,
>bei den Nebennieren macht der Cholesterin-Anteil sogar die Hälfte
>aus! Cholesterin ist ein wertvoller, vielleicht der wertvollste Baustein
>des menschlichen Körpers!!!
>Schon Dr. med. Bruker hat darauf hingewiesen, dass Cholesterin ein
>lebensnotwendiger Vitalstoff ist, den unser Körper nicht in
>ausreichender Menge selbst herstellen kann. ALLEIN DIESE
>TATSACHE MÜSSTE GENÜGEN, UM DEM VEGANER-WAHNSINN
>ENDLICH EINHALT ZU GEBIETEN!

Dazu habe ich das gefunden auf einer Seite die sich auf Dr. Bruker beruft:

"Was für die Fettsucht als Beispiel gilt, gilt grundsätzlich auch für die Verhütung und Behandlung der anderen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten, besonders für den Herzinfarkt. Er kommt nicht, wie man früher irrtümlich annahm (sogenannte Fett-Theorie), durch den Verzehr cholesterinhaltiger Nahrungsmittel zustande. Cholesterin ist im Gegenteil ein so lebensnotwendiger Stoff, daß der Organismus ihn selbst herstellt. Der Mensch ist also auf die Zufuhr von Cholesterin durch die Nahrung gar nicht angewiesen. Wird aber durch die Nahrung viel Cholesterin zugeführt, erzeugt der Körper selbst eben weniger."

>Ein weiterer Aspekt, der von Veganern gerne übersehen wird, ist
>folgendes: Im Gegensatz zum Menschen sind alle Tiere - egal ob
>Pflanzenfresser oder Fleischfresser - in erster Linie damit
>beschäftigt, die aufgenommene Nahrung zu verdauen: die Kuh
>beispielsweise liegt stundenlang wiederkäuend auf der Weide, oder
>der Löwe schläft drei Tage hintereinander, nachdem er seine Beute
>verschlungen hat.

Die Kuh ist kalorienarme Sache und muss deswegen mehr essen. Der Löwe isst sehr viel auf einmal, deswegen die lange Verdauung.

>Wenn der Mensch auf die gleiche Weise ständig mit reiner
>Verdauungstätigkeit bschäftigt wäre, dann wäre es nie zu dieser
>kulturellen Entwicklung gekommen, die wir heute haben. Aber unser
>Schöpfer war klug und weise, denn er hat uns diese Bürde der
>Futterverwertung als Lebensaufgabe teilweise abgenommen! Das
>geschieht dadurch, dass die Nahrung des Menschen schon außerhalb
>des Körpers VORVERDAUT wird: das ist z.B. der Grund, weshalb der
>Mensch das Getreide nicht roh verzehrt, sondern Brot daraus backt.
>Ähnlich verhält es sich beim Fleisch: es wird in der Regel gekocht
>oder gegrillt, um es verdaulicher zu machen. Denn wenn Fleisch
>erhitzt wird, passiert chemisch gesehen genau das gleiche, wie wenn
>es im Magen von der Magensäure zersetzt wird. Deshalb kann der
>Mensch von tierischer Nahrung profitieren, ohne dass er wie ein
>Löwe einen dreitägigen Verdauungsschlaf halten muss!

Der Mensch muss nicht soviel mit Verdauungsarbeit beschäftigt sein, da er nicht nur Blätter essen darf als Veganer. Deswegen falsche Schlussfolgerung.

>Das sind Zusammenhänge, die von Veganern gerne ignoriert
>werden. Wer die Meinung vertritt, der Mensch könne sich wie Affen
>oder pflanzenfressende Tiere ernähren, nimmt billigend in Kauf,
>dass unsere geistig-kulturelle Entwicklung unaufhaltsam auf das
>Niveau dieser Tiere zurückfällt.


Der Zusammenhang ist nichtig, weil nicht richtig. Reimt sich sogar.

Ich sage auch nicht dass Veganismus unbedingt das beste ist. Es ist noch nicht bekannt was die beste Ernährung für den Menschen ist. Für die Tiere aber schon. Daher würde ich sagen, im Zweifel für den Angeklagten, in diesem Fall die Tiere. Aus ethischen Gründen sowieso.

Gruesse,
Walden
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #58 - 01.05.2013 um 00:44:56
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>Ich kann aus Deiner Argumentation nicht nachvollziehen, wieso eine gesunde vegane oder vegetarische Ernährung nicht möglich sein sollte. Man kann sich ungesund vegetarisch ernähren, das ist richtig.<

ANTWORT: sowohl Vegetarier als auch Veganer halten sich an das Paradigma einer fettarmen Ernährung. Das ist alles andere als gesund. Denn wer Fett meidet, verzehrt automatisch mehr Kohlenhydrate - denn irgendwoher müssen die Kalorien ja kommen! Diese Überfütterung mit Kohlenhydraten führt langfristig dazu, dass die Mitochondrien blockiert und schließlich geschädigt werden: Fette werden energetisch verwertet - Glukose blockiert. Deshalb ist es keine Wunder, dass es immer mehr Leute gibt, die unter Burnout leiden - gerade unter Vegetariern!


>Fett ist wichtig in der Ernährung, aber warum es unbedingt tierische Fette sein sollte, erschliesst sich mir nicht.<

ANTWORT: Nur tierische Fette haben ein ausgewogenes Verhältnis an gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren! Die von Veganern und Vegetariern bevorzugten pflanzlichen Fette eignen sich nicht für eine gesunde, sprich fettreiche Ernährung, weil sie zu wenig gesättigte Fette enthalten!


>Es gibt viele pflanzliche Fette und Öle mit unterschiedlichsten Eigenschaften, die pflanzenfressenden Tiere kommen damit auch zurecht.<

DAS IST FALSCH: bei pflanzenfressenden Tieren entstehen Fette überwiegend erst beim Vergären der unverdaulichen Zellulose während des Verdauungsprozesses! Grasfressende Tiere brauchen keine Nüsse, Butter, Samen oder Pflanzenöle zu sich nehmen, weil sie Fette im Verdauungstrakt selber produzieren!


>Wenn man sich gesund vegan ernähren will muss man einiges beachten, aber das heisst ja nicht das es deswegen schlecht wäre, vielmehr ist das eher Ursache einer schlechten Ernährungsweise allgemein.<

DAS IST EIN IRRTUM: ein Veganer kann sich gar nicht gesund ernähren, weil eine wesentliche Grundannahme falsch ist: das ist die Fett- und Cholesterinlüge. Die Veggies und Omnis sind nicht viel besser dran, weil sie an den gleichen Schwachsinn glauben.

Quelle 1: http://s267274200.online.de/archives/302

Quelle 2:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39868552.html

Quelle 3:http://www.ugonder.de/sonnenblumenoel-statt-butter-lieber-nicht/

Quelle 4: http://www.dr-kuklinski.info/publikationen/nahrungsfett.pdf

Quelle 5:http://www.nytimes.com/2002/07/07/magazine/what-if-it-s-all-been-a-big-fat-lie.html?src=pm


>Nicht nur Obst und Gemüse, das hat zuwenig Eiweiss. Nüsse gehören zum Beispiel ganz unbedingt dazu. Weil Du das nicht beachtest, kommst Du zur falschen Aussage.<

ANTWORT: Natürlich gehören Nüsse unbedingt dazu. Aber Nüsse sind bei Veganern eher eine Beilage als ein Grundnahrungsmittel! Man müsste kiloweise Nüsse essen, um den Eiweiß- und Fettgehalt einer Bratwurst zu ersetzen!


>Wenn sie sich nur über kalorienarmes Zeug wie Blätter und ähnliches ernähren, müssen sie zwangsläufig mehr essen.<

ANTWORT: Bei Elefanten besteht die Nahrung hauptsächlich aus kalorienarmes Zeugs wie Blätter, deshalb bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ständig zu fressen.


>Wenn man damit argumentiert, müsste man Zuckerwürfel essen empfehlen.<

EBEN NICHT: Zucker ist ein schlechter Treibstoff für unsere Zellen!! Unser Körper braucht hochwertige Proteine und gesättigte Fette als Kalorienquelle. Was er weniger braucht sind bergeweise Gemüse und Obst, wie es bei Veganern üblich ist.


>Erst war er nur Sammler, dabei wurde er schlau genug ein Werkzeug einzusetzten und das ermöglichte ihm erst dann Aas zu zerlegen.<

ANTWORT: Als Sammler hat er sicher nicht nur Gräser und Blumen gesammelt, sondern sicher auch viele Eier, Larven und sonstiges Kleingetier.

>Der Mensch ist also auf die Zufuhr von Cholesterin durch die Nahrung gar nicht angewiesen.<

DAS IST FALSCH: Die körpereigene Produktion von Cholesterin ist nicht ausreichend, um den gesamten Bedarf zu decken. Der Mensch muss zwischen 5% und ein Drittel seines Cholesterinbedarfs mit der Nahrung zu sich nehmen - diese Angaben schwanken je nach Autor.
Was auf jeden Fall völlig übersehen wird: es kann unter Umständen sehr hilfreich sein, vermehrt Cholesterin mit der Nahrung aufzunehmen, nämlich dann, wenn die körpereigene Produktion infolge Alter oder Krankheit nur noch eingeschränkt möglich ist!
Die Muttermilch enthält doppelt so viel Cholesterin wie Kuhmilch - daran kann man sehen, wie wichtig Cholesterin für die Entwicklung unseres Gehirns ist! Diese Entwicklung ist garantiert noch nicht abgeschlossen, wenn ein kleines Kind im Alter von 2-3 Jahren abgestillt wird. Deshalb sollte man Kinder niemals vegan - sprich cholesterinfrei - aufwachsen lassen!!


>Die Kuh isst kalorienarme Sache und muss deswegen mehr essen. Der Löwe isst sehr viel auf einmal, deswegen die lange Verdauung.<

ANTWORT: aber es ändert nichts an der Tatsache, dass diese Tiere viel mehr Zeit mit reiner Verdauungstätigkeit zubringen als der Mensch!


>Der Mensch muss nicht soviel mit Verdauungsarbeit beschäftigt sein, da er nicht nur Blätter essen darf als Veganer. Deswegen falsche Schlussfolgerung.<

NEIN - VÖLLIG RICHTIG: im Speiseplan eines Veganers dominieren Lebensmittel, die relativ schwer verdaulich sind: also Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Nüsse, etc.  Veganer (und Veggies) trifft man häufig beim Naschen, das zeigt doch, dass sie von ihrer seltsamen Schonkost nicht richtig satt werden.


>Es ist noch nicht bekannt was die beste Ernährung für den Menschen ist.<

BEKANNT IST AUF JEDEN FALL: es gab noch nie Völker auf diesem Planeten, die sich von Natur aus vegan ernährten!


>Für die Tiere aber schon. Daher würde ich sagen, im Zweifel für den Angeklagten, in diesem Fall die Tiere.<

IM ZWEIFEL FÜR DEN MENSCHEN: es ist nicht eine Erfindung des Menschen, aus dem Leben anderer Geschöpfe einen Nutzen zu ziehen - die gesamte Schöpfung ist nach diesem Prinzip aufgebaut. Veganer verneinen dieses Lebensprinzip.

Reine Pflanzenfresser haben irgendwo in ihrem Verdauungstrakt einen gigantischen Gärbehälter, um unverdauliche Zellulose in hochwertige Proteine und Fette zu verwandeln: beim Pferd ist das der Enddarm, beim Hase der Blinddarm und beim Wiederkäuer der Pansen. Vor Millionen Jahren hatte der Blinddarm des Menschen die gleiche Funktion wie beim Hasen. Da sich aber unser Blinddarm total zurückgebildet hat, ist es absurd, aus dem Menschen wieder einen reinen Pflanzenesser zu machen!
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« Zuletzt geändert: 01.05.2013 um 11:21:44 von amirim »  
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Re: Vegetarische Zukunft? Die Schäden sind gravierend (Leserbrief S&K 7/2011)
Antwort #59 - 21.05.2013 um 17:34:33
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>Ich kann aus Deiner Argumentation nicht nachvollziehen, wieso eine >gesunde vegane oder vegetarische Ernährung nicht möglich sein >sollte. Man kann sich ungesund vegetarisch ernähren, das ist >richtig.<

>ANTWORT: sowohl Vegetarier als auch Veganer halten sich an das >Paradigma einer fettarmen Ernährung. Das ist alles andere als >gesund. Denn wer Fett meidet, verzehrt automatisch mehr >Kohlenhydrate - denn irgendwoher müssen die Kalorien ja kommen! >Diese Überfütterung mit Kohlenhydraten führt langfristig dazu, dass >die Mitochondrien blockiert und schließlich geschädigt werden: Fette >werden energetisch verwertet - Glukose blockiert. Deshalb ist es >keine Wunder, dass es immer mehr Leute gibt, die unter Burnout >leiden - gerade unter Vegetariern!

Vegan heisst nicht wenig fett essen. Vegan heisst vegan essen. Wenn Low Fat gerade in ist, dann doch vor allem bei den Fleischessern. Es ist wie gesagt kein Grund gegen Veganismus.



>Fett ist wichtig in der Ernährung, aber warum es unbedingt tierische Fette sein sollte, erschliesst sich mir nicht.<

>ANTWORT: Nur tierische Fette haben ein ausgewogenes Verhältnis >an gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten >Fettsäuren! Die von Veganern und Vegetariern bevorzugten >pflanzlichen Fette eignen sich nicht für eine gesunde, sprich >fettreiche Ernährung, weil sie zu wenig gesättigte Fette enthalten!

Wenn gesättige Fette wichtig sein sollten, was ich nicht bestreite, dann kann man doch das auch in einer veganen Ernährung beachten. Der Punkt ist diskussionswürdig, gut.


>Es gibt viele pflanzliche Fette und Öle mit unterschiedlichsten Eigenschaften, die pflanzenfressenden Tiere kommen damit auch zurecht.<

>DAS IST FALSCH: bei pflanzenfressenden Tieren entstehen Fette >überwiegend erst beim Vergären der unverdaulichen Zellulose >während des Verdauungsprozesses! Grasfressende Tiere brauchen >keine Nüsse, Butter, Samen oder Pflanzenöle zu sich nehmen, weil >sie Fette im Verdauungstrakt selber produzieren!

Das wäre interessant, wenn es keine sich vegetarisch ernährenden Tiere gäbe, die nicht wiederkäuen. Was ist da mit den Affen zum Beispiel.


>Wenn man sich gesund vegan ernähren will muss man einiges beachten, aber das heisst ja nicht das es deswegen schlecht wäre, vielmehr ist das eher Ursache einer schlechten Ernährungsweise allgemein.<

>DAS IST EIN IRRTUM: ein Veganer kann sich gar nicht gesund >ernähren, weil eine wesentliche Grundannahme falsch ist: das ist die >Fett- und Cholesterinlüge. Die Veggies und Omnis sind nicht viel >besser dran, weil sie an den gleichen Schwachsinn glauben.

>Quelle 1: http://s267274200.online.de/archives/302

>Quelle 2:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39868552.html

>Quelle 3:http://www.ugonder.de/sonnenblumenoel-statt-butter-lieber-nicht/

>Quelle 4: http://www.dr-kuklinski.info/publikationen/nahrungsfett.pdf

>Quelle 5:http://www.nytimes.com/2002/07/07/magazine/what-if-it-s-all-been-a-big-fat-lie.html?src=pm


Cholesterin ok, das gibt es wohl nur bei Tieren, da muss ich noch mal gucken. Siehe auch Beispiel mit den Affen. Essen die Cholesterin?



>Nicht nur Obst und Gemüse, das hat zuwenig Eiweiss. Nüsse gehören zum Beispiel ganz unbedingt dazu. Weil Du das nicht beachtest, kommst Du zur falschen Aussage.<

>ANTWORT: Natürlich gehören Nüsse unbedingt dazu. Aber Nüsse >sind bei Veganern eher eine Beilage als ein Grundnahrungsmittel! >Man müsste kiloweise Nüsse essen, um den Eiweiß- und Fettgehalt >einer Bratwurst zu ersetzen!

Ne. Nüsse haben sehr viel Fett und Eiweiss. So 50g Fett pro 100g.

>Wenn sie sich nur über kalorienarmes Zeug wie Blätter und ähnliches ernähren, müssen sie zwangsläufig mehr essen.<

>ANTWORT: Bei Elefanten besteht die Nahrung hauptsächlich aus >kalorienarmes Zeugs wie Blätter, deshalb bleibt ihnen nichts anderes >übrig, als ständig zu fressen.

Da sind wir ja einer Meinung.

>Wenn man damit argumentiert, müsste man Zuckerwürfel essen empfehlen.<

>EBEN NICHT: Zucker ist ein schlechter Treibstoff für unsere Zellen!! >Unser Körper braucht hochwertige Proteine und gesättigte Fette als >Kalorienquelle. Was er weniger braucht sind bergeweise Gemüse >und Obst, wie es bei Veganern üblich ist.

Ich habe nicht empfohlen Zucker zu essen.

>Erst war er nur Sammler, dabei wurde er schlau genug ein Werkzeug einzusetzten und das ermöglichte ihm erst dann Aas zu zerlegen.<

>ANTWORT: Als Sammler hat er sicher nicht nur Gräser und Blumen >gesammelt, sondern sicher auch viele Eier, Larven und sonstiges >Kleingetier.



>Der Mensch ist also auf die Zufuhr von Cholesterin durch die Nahrung gar nicht angewiesen.<

>DAS IST FALSCH: Die körpereigene Produktion von Cholesterin ist >nicht ausreichend, um den gesamten Bedarf zu decken. Der Mensch >muss zwischen 5% und ein Drittel seines Cholesterinbedarfs mit der >Nahrung zu sich nehmen - diese Angaben schwanken je nach Autor.
>Was auf jeden Fall völlig übersehen wird: es kann unter Umständen >sehr hilfreich sein, vermehrt Cholesterin mit der Nahrung >aufzunehmen, nämlich dann, wenn die körpereigene Produktion >infolge Alter oder Krankheit nur noch eingeschränkt möglich ist!
>Die Muttermilch enthält doppelt so viel Cholesterin wie Kuhmilch - >daran kann man sehen, wie wichtig Cholesterin für die Entwicklung >unseres Gehirns ist! Diese Entwicklung ist garantiert noch nicht >abgeschlossen, wenn ein kleines Kind im Alter von 2-3 Jahren >abgestillt wird. Deshalb sollte man Kinder niemals vegan - sprich >cholesterinfrei - aufwachsen lassen!!

Ok, Cholesterin muss ich mal nachforschen, gibts das vielleicht bei Pilzen?


>Die Kuh isst kalorienarme Sache und muss deswegen mehr essen. Der Löwe isst sehr viel auf einmal, deswegen die lange Verdauung.<

>ANTWORT: aber es ändert nichts an der Tatsache, dass diese Tiere >viel mehr Zeit mit reiner Verdauungstätigkeit zubringen als der >Mensch!

Der Mensch sollte sich dafür auch mehr Zeit nehmen.

>Der Mensch muss nicht soviel mit Verdauungsarbeit beschäftigt sein, da er nicht nur Blätter essen darf als Veganer. Deswegen falsche Schlussfolgerung.<

>NEIN - VÖLLIG RICHTIG: im Speiseplan eines Veganers dominieren >Lebensmittel, die relativ schwer verdaulich sind: also Getreide, >Hülsenfrüchte, Gemüse, Nüsse, etc.  Veganer (und Veggies) trifft >man häufig beim Naschen, das zeigt doch, dass sie von ihrer >seltsamen Schonkost nicht richtig satt werden.

Getreide kann man kochen oder sonstwie vorbehandeln. Der Fleischesser isst ja auch fast nix roh. Ausserdem sind die auch sehr oft am Naschen, für die sind ja auch die ganzen Läden voll davon.


>Es ist noch nicht bekannt was die beste Ernährung für den Menschen ist.<

BEKANNT IST AUF JEDEN FALL: es gab noch nie Völker auf diesem Planeten, die sich von Natur aus vegan ernährten!

Das mag sein. Es gab aber auch noch nie ein Volk dass sich von Fast-Food und überzuckertem Zeug ernährt hat.

>Für die Tiere aber schon. Daher würde ich sagen, im Zweifel für den Angeklagten, in diesem Fall die Tiere.<

>IM ZWEIFEL FÜR DEN MENSCHEN: es ist nicht eine Erfindung des >Menschen, aus dem Leben anderer Geschöpfe einen Nutzen zu >ziehen - die gesamte Schöpfung ist nach diesem Prinzip aufgebaut. >Veganer verneinen dieses Lebensprinzip.

Irgendwann entwickelt er sich weiter.

>Reine Pflanzenfresser haben irgendwo in ihrem Verdauungstrakt >einen gigantischen Gärbehälter, um unverdauliche Zellulose in >hochwertige Proteine und Fette zu verwandeln: beim Pferd ist das >der Enddarm, beim Hase der Blinddarm und beim Wiederkäuer der >Pansen. Vor Millionen Jahren hatte der Blinddarm des Menschen die >gleiche Funktion wie beim Hasen. Da sich aber unser Blinddarm total >zurückgebildet hat, ist es absurd, aus dem Menschen wieder einen >reinen Pflanzenesser zu machen!

Er hat sich nicht total zurückgebildet, es ist noch etwas vorhanden. Nicht zu verwechseln mit dem Wurmfortsatz.

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