Aktuelle Meldungen vom 05.04.2002
Muss man sich vor seinem Handy schützen?
Neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen zu einem "spannungsgeladenen" Thema
Strahlende Mobilfunkantennen und strahlende Handys - die verbreitete Angst der Bevölkerung vor Elektrosmog und die aktuelle öffentliche Debatte kümmert die Handy-Branche offensichtlich wenig: Obwohl es seit Oktober 2001 eine freiwillige Selbstverpflichtung der Anbieter gibt, bei neuen Handy-Modellen den Strahlungswert (SAR-Wert) zu veröffentlichen, sucht man bei den meisten Herstellern diese Angabe bei den technischen Daten vergebens. Besonders ärgerlich: Während die Branche einerseits die Bestrebungen der Bundesregierung zur Einführung eines für Handy-Label kritisiert, nimmt andererseits die Strahlung vieler Neugeräte sogar noch zu. Doch was sagt dieser SAR-Wert wirklich aus? Schadet die Strahlung der Gesundheit? Sachliche Information und Antworten auf Fragen rund um das Thema Elektrosmog nicht nur bei Handys bietet der neu überarbeitete Ratgeber "Elektrosmog" der Verbraucherzentralen.
Nicht erst das Beispiel Handy-Strahlung zeigt: Die Debatte um die gesundheitlichen Gefahren von Elektrosmog bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Panikmache und Verharmlosung. Der neue Ratgeber will zur Aufklärung beitragen. Der Leser erfährt, wie und wo Elektrosmog entsteht, was er bewirkt und wie man sich dagegen schützen kann. Dabei beschränkt sich die Broschüre nicht nur auf die Handyproblematik. Elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder begegnen uns auf Schritt und Tritt - in der Küche, im Schlaf- oder Wohnzimmer oder vor der Türe durch strahlende Sendeanlagen oder eben das Handy. Der Ratgeber informiert umfassend über diverse Haushaltsgeräte, über die Problematik von Grenzwerten oder über Geschäftemacher, die aus der Angst vor Elektrosmog Kapital zu schlagen versuchen.
Der Ratgeber "Elektrosmog" kann zum Preis 4,80 Euro inklusive Versand- und Portokosten gegen Rechnung bestellt werden beim Versandservice vzbv, Postfach 11 16, 59930 Olsberg, Tel: 0 29 62 - 90 86 47, Fax: 0 29 62 - 90 86 49 oder per E-Mail: versandservice@vzbv.de.
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