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Aktuelle Meldungen vom 04.09.2006

Mineralwasser macht graue Zellen fit

Nicht nur bei Hitze viel trinken

Nach der Hitzewelle ist trotz des verminderten Durstgefühls auf eine ausreichende Wasserversorgung zu achten, um die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Darauf hat die Ernährungswissenschaftlerin Jolanta Schoida von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen hingeweisen.

Mineralwasser sei ein optimaler Flüssigkeitslieferant, da er bei null Kalorien auch lebenswichtige Mineralstoffe für den menschlichen Stoffwechsel enthalte. Blut, Leber, Gehirn und Muskulatur seien besonders auf einen ausgeglichenen Wasserhaushalt angewiesen und reagierten empfindlich auf Wasserdefizite. Bereits eine unzureichende Zufuhr von weniger als zwei Prozent täglich vermindere die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Das Blut dicke ein, der Blutdruck sinke und die Gehirn- und Muskelzellen seien schlechter durchblutet sowie unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Die Folgen, so die Ernährungswissenschaftlerin weiter, seien Aufmerksamkeitsdefizite, Merk- und Konzentrationsstörungen sowie eine verlangsamte Reaktionsfähigkeit. Bei extremen Wasserdefiziten von bis zu zehn Prozent träten Verwirrtheitszustände ein. Vor diesem Hintergrund sei eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von 1,5 bis zwei Litern notwendig, um geistig fit und körperlich leistungsfähig zu bleiben.

Gerade Kindern und Jugendlichen gelte zum Schulstart eine besondere Aufmerksamkeit. An vielen Schulen sei das Trinken während des Unterrichts noch immer verboten. So tränken die Schüler nur in den Pausen und erst, wenn sie schon Durst haben. Dies führe zu Leistungseinbußen im Unterricht. Schülern sollte daher gestattet sein, in den Schulstunden und vor allem während Klausuren zu trinken. Eine ausgewogene Ernährungsweise sowie ein gesundes Trinkverhalten seien bereits in der Kindheit von großer Bedeutung. Das Trinken mit in den Schulalltag zu integrieren sei eine sinnvolle Unterstützung, um den Schülern frühzeitig eine gesunde Lebensweise anzugewöhnen, bekräftigte Jolanta Schoida abschließend.

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