Aktuelle Meldungen vom 25.09.2006
Tomaten sind oft mit Pestiziden belastet
PAN Germany: "Jetzt reagieren!"
Erdbeeren, Gurken und leider auch Tomaten zählen zu den am meisten mit Pestizidrückständen belasteten Obst- und Gemüsesorten. Tomaten werden im konventionellen Anbau intensiv mit Pestiziden behandelt. So verwundert es nicht, dass konventionelle Tomaten häufig Pestizidrückstände enthalten.
Mehr als 60% aller untersuchten Proben von Tomaten sind mit Pestiziden belastet. Diese Rückstände sind nicht nur problematisch für Konsumenten, sondern sie sind gleichzeitig ein Indikator für die Umweltbelastung der konventionellen Landwirtschaft. Damit wir zukünftig Tomaten bedenkenlos genießen können, fordert die Umweltorganisation Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany), dazu auf, bei der Aktion für saubere Tomaten mitzumachen:
- Zeigen Sie beim Einkaufen, dass sie saubere Lebensmittel wollen, die möglichst wenig Pestizidrückstände enthalten.
- Fordern Sie ihren Gemüsehändler auf, Daten über Rückstände in den von ihm angebotenen Tomaten zu veröffentlichen.
- Fordern Sie ihren Gemüsehändler auf, möglichst wenig belastetes Gemüse anzubieten.
- Achten Sie auf das Bio-Zeichen, denn bei Bio-Gemüse wird auf den Einsatz von synthetischen Pestiziden verzichtet. Es ist gesünder - besonders für Kinder!
- Informieren Sie sich unter http://www.pestizidreduktion.de. Dort finden Sie in einem Informationsblatt nähere Informationen über Pestizidrückstände in Tomaten.
- Kaum Pestizide in Bio-Ware (Schrot & Korn 5/2006)
- Pestizide in Obst und Gemüse (Schrot & Korn 8/2006)
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