Aktuelle Meldungen vom 26.01.2008
Förderpreise Ökologischer Landbau 2007
Insgesamt 25.000 Euro vergeben
Am 25. Januar 2008 ist der Förderpreis Ökologischer Landbau zum achten Mal vergeben worden. Ausgezeichnet wurden drei herausragende ökologisch wirtschaftende Betriebe mit beispielhaften Innovationen bzw. einem besonderen Gesamtkonzept.
"Einfallsreichtum, Engagement und innovative Ideen zahlen sich nicht nur im eigenen Betrieb aus, sie bringen die Region nach vorne und geben durch ihr Beispiel Anregung für Andere", honorierte der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Gerd Müller die Leistung der Preisträger. Der Förderpreis des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert.
1. Preis: Hephata Hessisches Diakoniezentrum
Der Betrieb Hephata Hessisches Diakoniezentrum (Schwalmstadt) wird mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Bei der Vermarktung ökologischer Produkte sind für das Diakoniezentrum Regionalität, Diversität und nicht zuletzt Qualität entscheidende Erfolgsprinzipien. Hephata hat im eigenen Betrieb zugleich zahlreiche Arbeitsplätze für geistig behinderte und abhängigkeitskranke Menschen geschaffen und insgesamt beispielhaft Initiative für die soziale, ökonomische und ökologische Betriebsentwicklung übernommen. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.
2. Preis des Förderpreises Ökologischer Landbau: Schmid GbR
Die Schmid GbR (Westhausen) wird für ihr herausragendes gesamtbetriebliches Konzept mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Dem Betrieb Schmid ist es gelungen, in einem Gebiet mit vorherrschend klein strukturierten Landwirtschaftsbetrieben ein innovatives und ökonomisch tragfähiges Konzept für Diversität in der Erzeugung ökologischer Produkte, deren Verarbeitung sowie Direktvermarktung, umzusetzen. Dabei wird der artgerechten Haltung der Tiere hohe Priorität eingeräumt. Das Preisgeld beträgt 8.000 Euro.
3. Preis des Förderpreises Ökologischer Landbau: Gut Hirschaue
Das Gut Hirschaue (Rietz-Neuendorf) wird für seine vorbildliche Leistung im Bereich der Entwicklung einer möglichst artgerechten Wildtierhaltung und damit praxisgerechter Leistungen zur Weiterentwicklung der EG-Öko-Verordnung ausgezeichnet. Dem Betrieb ist eine "Vorreiterrolle" in der ökologischen Wildtierhaltung auch unter Berücksichtigung der standörtlichen natürlichen Gegebenheiten zuzusprechen, insbesondere weil die EG-Öko-Verordnung spezielle Regelungen für diesen Erzeugungsbereich bisher nicht vorsieht. Das Preisgeld beträgt 7.000 Euro.
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