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Aktuelle Meldungen vom 02.03.2008

Mehr als 90.000 Unterschriften gegen Gentechnik

Übergabe an Bundesminister Horst Seehofer

Zum Zeichen, dass die deutsche Bevölkerung sich auch weiterhin mit viel Kreativität und Engagement für eine gentechnikfreie Welt einsetzen wird, hat Bundesminister Horst Seehofer im Rahmen der Wahlveranstaltung der CSU in Weichering mehr als 90.000 Unterschriften erhalten.

Mit den Worten: "Ich bin mir sicher, dass die Unterschriften bei Ihnen in guten Händen sind." übergab Joseph Wilhelm, Initiator "Genfrei Gehen" und Gründer der Rapunzel Naturkost AG, zusammen mit Wolfgang Schleicher, Initiator www.mein-nein.de Haushalt ohne Genfood und Geschäftsführer Verband Katholisches Landvolk e.V., mehr als 90.000 Unterschriften an Bundesminister Horst Seehofer. Darüber hinaus bedankte sich der Bio- Pionier aus dem Allgäu für die Erhöhung der Abstandregelungen im neuen Gesetz. Die große Anzahl an Unterschriften aus den Aktionen "Genfrei Gehen" und www.mein-nein.de ist in den Augen der Akteure ein Indiz dafür, dass es der Gen-Lobby nicht gelungen ist, die "Grüne Gentechnik" gesellschaftsfähig zu machen.

Schon vor 20 Jahren behauptete die Gen-Lobby, die Gentechnik komme flächendeckend. Bis jetzt sind es wenige und nur sehr kleine Anbauflächen in Deutschland. "Für uns ist auch der Beschluss zur Novellierung des Gentechnik-Gesetzes noch lange kein Grund, jetzt den Kopf in den Sand zu stecken," so die Worte von Joseph Wilhelm nach der Übergabe. "Für uns geht die Arbeit jetzt erst richtig los. Zusammen mit der deutschen Bevölkerung werden wir uns auch weiterhin für eine gentechnikfreie Welt einsetzen," fügte Wolfgang Schleicher hinzu. Wichtig sei jetzt u.a., gesetzliche Möglichkeiten zu schaffen, um gentechnikfreie Regionen zu schützen und sich auf der europäischen Ebene für die Reinhaltung des Saatgutes mit einem an der Nachweisgrenze orientiertem Grenzwert einzusetzen.

Bundesminister Horst Seehofer nahm die Unterschriften entgegen und betonte in seiner Rede vor Landwirten nochmals, dass Politik für ihn Dienste am Menschen und an der Heimat sei. Daher stimme er bei der wirtschaftlichen Anwendung nur bei Genmais zu, Genraps halte er für unmöglich, da die Auskreuzung mit Wildkräutern nicht zu vermeiden sei. Auch neue Maissorten werde er nicht genehmigen. Die Verschärfung des bisherigen Gesetzes sei auch für ihn alles andere als ein Zuckerschlecken gewesen, aber das jetzt gültige Gesetz habe große Zustimmung bei der Abstimmung erhalten.

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  • www.genfoodneindanke.de
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