• Impressum
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Forum
www.naturkost.de
  • Home
  • Rezepte
  • Nachrichten
  • Termine
  • Naturkost von A-Z
  • Adressen
  • Urlaub & Seminare
  • Community
Das führende deutsche Internetportal für Bio und Naturkost ... schnelle und kompetente Antworten zu den Themen Ernährung, Gesundheit und Naturkost 
Was ist Naturkost?LexikonNaturkostWikiWarenkundeWer bietet was?Produkte im Handel
DetailsuchealleRezept der WocheMonatsrezepteZufallsrezeptNeuesteBeliebtesteveganRezept-Upload
Aktuelle NewsErnährung & NaturkostGentechnikGesundheitÖkologiePresseerklärungen 
GroßhandelVersandhandelAnbieterLieferserviceNaturkostlädenVerbändeAdresse aufnehmen 
UrlaubsadressenSeminaradressen
ForumLeserrezepteRezeptgrüßeRestaurant-TippsLinkempfehlungKontaktbörseJobbörse 
Termin suchenTermin eintragen 

Aktuelle Meldungen vom 24.08.2008

Illegale Pestizide auf Frischware

Kritik an Verbraucherbehörde

Deutsches Obst, Gemüse und Getreide ist häufig mit illegalen und besonders gesundheitsschädlichen Pestiziden belastet. Dies geht aus einer Untersuchung von Greenpeace hervor, die auf Daten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) basiert. Neun Prozent (199 von 2176 Proben) der im Jahr 2006 behördlich nachgewiesenen Pestizide haben in Deutschland keine Zulassung.

Die meisten illegalen Pestizide befanden sich in frischen Kräutern und Himbeeren (18 Prozent der Proben), gefolgt von Feldsalat, Birnen, Rucola und Johannisbeeren (6 bis 8 Prozent der Proben). Greenpeace hat die im Frühjahr 2008 veröffentlichten Daten ausgewertet, da das BVL seine Analysen nicht selbst auf illegale Pestizide überprüft.

"Viele deutsche Obstbauern und Landwirte verspritzen illegale und hochgefährliche Pestizide", sagt Manfred Krautter, Chemieexperte von Greenpeace "Diese Gifte landen auf dem Teller der Verbraucher. Es ist ein Skandal, dass die oberste deutsche Verbraucherschutzbehörde ihre eigenen Labordaten nicht auf illegale Pestizide untersucht. So werden schwere Rechtsbrüche der Landwirte verdunkelt anstatt aufgeklärt."

Insgesamt 59 in Deutschland verbotene Agrargifte spürten die Greenpeace-Experten in den behördlichen Untersuchungsergebnissen auf. 21 davon sind in der ganzen EU verboten. Drei Viertel dieser illegalen Wirkstoffe gelten als besonders gesundheits- und umweltschädlich. Sie stehen auch auf der "Schwarzen Liste der Pestizide" von Greenpeace. In sechs Proben wurde die sogenannte akute Referenzdosis für Pestizide der Weltgesundheitsorganisation überschritten. Derart belastete Lebensmittel können bei Kindern akute Gesundheitsschäden hervorrufen.

Das BVL behinderte die Greenpeace-Studie und verweigerte die Herausgabe von Daten zu 30 Prozent der untersuchten Lebensmittel. Die Ergebnisse der Greenpeace-Untersuchung stützen sich somit auf 70 Prozent der Labortests. Von 2176 belasteten Obst-, Gemüse- und Getreideproben aus Deutschland, enthielten 199 Proben illegale Pestizide.

"Seit 2006 hat Greenpeace 15 Händler von illegalen Agrargiften gefunden und angezeigt", sagt Krautter. "Die Agrarminister der Bundesländer müssen den Handel und Einsatz illegaler Pestizide durch die Landwirte wirksam unterbinden." Greenpeace fordert Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) zudem auf, die Lebensmitteldaten zukünftig auch auf illegale Pestizide auswerten zu lassen. Verstöße und deren Verursacher müssen sofort veröffentlicht werden.

Mehr zum Thema

  • Argumente für den Biolandbau
- | + Leserbrief schreiben  Seite empfehlen 

Suche in Naturkost.de

Schrot&Korn und Co

Schrot&Korn BioHandel Cosmia

Naturkost von A-Z

Nachrichten