• Impressum
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Forum
www.naturkost.de
  • Home
  • Rezepte
  • Nachrichten
  • Termine
  • Naturkost von A-Z
  • Adressen
  • Urlaub & Seminare
  • Community
Das führende deutsche Internetportal für Bio und Naturkost ... schnelle und kompetente Antworten zu den Themen Ernährung, Gesundheit und Naturkost 
Was ist Naturkost?LexikonNaturkostWikiWarenkundeWer bietet was?Produkte im Handel
DetailsuchealleRezept der WocheMonatsrezepteZufallsrezeptNeuesteBeliebtesteveganRezept-Upload
Aktuelle NewsErnährung & NaturkostGentechnikGesundheitÖkologiePresseerklärungen 
GroßhandelVersandhandelAnbieterLieferserviceNaturkostlädenVerbändeAdresse aufnehmen 
UrlaubsadressenSeminaradressen
ForumLeserrezepteRezeptgrüßeRestaurant-TippsLinkempfehlungKontaktbörseJobbörse 
Termin suchenTermin eintragen 

Aktuelle Meldungen vom 23.12.2008

Cholera-Kartoffeln verhindern

Stopp für genmanipulierte Pharma-Pflanzen gefordert

Die Universität Rostock will von 2009 bis 2012 in Üplingen (Sachsen-Anhalt) und Thulendorf (Mecklenburg-Vorpommern) genmanipulierte Kartoffeln anbauen. Sie sollen Arzneimittel herstellen, zum Beispiel einen Kaninchen-Impfstoff.

Anderen Kartoffelpflanzen wurden Teile des Cholera-Bakteriums eingebaut. Damit soll ein Impfstoff bzw. Impfstoff-Hilfsmittel erzeugt werden. Eine dritte Linie der Gentechnik-Kartoffeln soll den plastikähnlichen Stoff Cyanophycin herstellen, der z.B. in der Bau- und Waschmittelindustrie genutzt werden könnte.

Das Umweltinstitut München nennt diese Genversuche ein "verantwortungsloses Spiel mit unseren Nahrungspflanzen", das verhindert werden müsse. Deshalb hat das Institut eine Online-Protest-Aktion gestartet.

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner wird aufgefordert, das Freilandexperiment zu stoppen und ein allgemeines Verbot für den Anbau von Pharma-Pflanzen zu erlassen. Außerdem soll Einwand bei der Genehmigungsbehörde erhoben werden. Entsprechende Formbriefe, die selbstverständlich auch verändert werden können, gibt es hier.

Die Begründungen des Umweltinstituts München:

 

  • Gentechnik-Pflanzen im Freiland unkontrollierbar: Eine Kontamination der Nahrungskette mit Pharmazeutika produzierenden Pflanzen kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Unkontrollierbare Effekte des gentechnischen Eingriffs: Insbesondere bei Cyanophycin-Kartoffeln kann die gentechnische Veränderung zu gravierenden Änderungen des Pflanzenstoffwechsels wie z.B. Miniaturknollen führen.
  • Gesundheitliche Risiken: Laut Uni Rostock zeigten sich bei Fütterungsversuchen mit den Impfstoff-Kartoffeln "signifikante gewebsspezifische Effekte auf den Stoffwechsel", Cyanophycin-Kartoffeln führten nach nur sieben Tagen zu "geringen gesundheitlichen Beeinträchtigungen".
  • Impfstoff unwirksam: Der Impfstoff gegen die Kaninchenseuche erwies sich in Versuchen als komplett wirkungslos.
  • Pharma-Kartoffeln im Schaugarten? In Üplingen sollen die Pharma-Kartoffeln in einem "Gentechnik-Schaugarten" wachsen, in dem z.B. Schüler über die Vorzüge der Gentechnik aufgeklärt werden sollen. Sicherheitsvorkehrungen: Fehlanzeige!
  • Gentechnik-Filz: Geschäftsführerin des Gentechnik-Schaugartens ist eine enge Geschäftspartnerin der Projektleiterin.
  • Verschwendung von Steuergeldern: Mindestens zwei Millionen Euro an Fördermitteln hat den Steuerzahler die Entwicklung der verschiedenen genmanipulierten Kartoffellinien bislang gekostet.

Mehr zum Thema

  • www.umweltinstitut.org/cholerakartoffel
  • www.genfoodneindanke.de
- | + Leserbrief schreiben  Seite empfehlen 

Suche in Naturkost.de

Schrot&Korn und Co

Schrot&Korn BioHandel Cosmia

Naturkost von A-Z

Nachrichten