Buchweizen

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Definition:

Einjährige Sommerfrucht (glutenfrei). Wird den Getreidesorten zugerechnet, gehört botanisch aber zu den Knöterichgewächsen. Der Samen ist eßbar und gleicht Bucheckern. Die Pflanze wird 40 bis 60 Zentimeter hoch und bevorzugt warmes, trockenes Klima. Sehr kälteempfindlich. Ernährungsphysiologisch hochwertig durch hohen Gehalt an lebenswichtigen Aminosäuren wie Lysin, Arginin und Tryptonphan und die Vitamine B, E sowie Mineralstoffe Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Fluor. Buchweizen kommt ursprünglich aus Asien, wird nun aber auch in den USA und Kanada verstärkt angebaut. Die dunkelbraunen Früchte müssen vor dem Verzehr geschält werden, da ihre Schale auch durch langes Kochen nicht weich wird.

Verwendung:

In Grützen, Suppen, Bratlingen, Klößen, Pfannkuchen, Torten oder geröstet (Kasha) fürs Müsli. Geröstet schmeckt er leicht nussig, gemahlen ist er als Zutat in Pfannkuchen (russische Blinis), Waffeln und anderen Teig- und Backwaren beliebt. Obwohl Buchweizen kein Gluten enthält ist es dennoch möglich, Brot daraus zu backen. es scheint, als besäße der Buchweizen eine andere Substanz, die eine zusammenhaltende Funktion übernimmt.

Konventionelle Produkte:

Aus konventionellem Intensivanbau mit chemisch-synthetischen Düngern und Pestiziden. Wird binnen einiger Tage künstlich getrocknet.

Biologische Produkte:

Fertig geschälter Buchweizen aus kontrolliert-biologischem Anbau kommt fast ausschließlich aus Kanada und USA. Grund: In ganz Europa gibt es nur zwei Firmen, die die harte Schale knacken können. Die Naturkostfirmen bemühen sich zur Zeit mit Anbauprojekten in Polen um ökologisch sinnvollere Alternativen aus dem europäischen Raum. Die Erzeuger in Kanada nutzen als natürlichen Dünger eine Kleeuntersaat. Nach der Ernte bleibt der Klee als Stickstofffänger stehen und wird erst vor einer neuen Aussaat untergepflügt. Beim Bio-Buchweizen werden die Äcker in Fruchtfolge bestellt. Das schützt die Böden und limitiert Schädlinge. Zur Erhöhung des Ernteertrags setzen die kanadischen Bauern noch gezielt Bienen ein. Die Körner trocknen über mehrere Wochen an der Luft.

Tip:

Als glutenfreies Getreide außerdem für Sprue- und Zöliaki-Kranke geeignet.

Getreide:


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