Cidre

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Definition:

Erfrischendes moussierendes alkoholisches Getränk nach der Tradition der Normandie/Frankreich. Zwei Geschmacksrichtungen sind im Handel: Cidre brut, eher herb mit circa vier Prozent Alkohol und Cidre doux, eher lieblich mit etwa zwei Prozent Alkohol.

Herstellung:

Die Cidre-Grundmischung besteht aus bis zu zwölf verschiedenen Kelterapfelsorten. Die Äpfel werden gewaschen und verlesen, zerkleinert und gepresst. Hefen bringen den Most in Fässern unter Luftabschluß zur Gärung. Nach der Gärung wird der Cidre geklärt. In kleinen traditionell geprägten Keltereien wird das Getränk mit einem Schauch zwischen den am Boden und obenauf schwimmenden Trübstoffen abgezogen. In großen Betrieben wird zentrifugiert und gefiltert. Nach der Reife wird der Cidre für den Export häufig pasteurisiert. Eine weitere Reifung wird damit ausgeschlossen.

Konventionelle Produkte:

Die Kelteräpfel stammen meist von extensiv bewirtschafteten Streuobstwiesen in Frankreich und sind daher oft ungespritzt.

Biologische Produkte:

Die Kelteräpfel sind garantiert unbehandelt, da aus kontrolliert-biologischem Anbau. Fast alle Hersteller pressen den Saft aus frischem, reifen Obst. Manche Hersteller verwenden von April bis September Apfeldicksaft und erst ab Oktober - nach der Ernte - frisches Obst. Die Bio-Cidres zeichnen sich dadurch aus, daß die Produzenten keinen Zucker zusetzen.

Tip:

Cidre kann wie Apfelsaft die Verdauung beschleunigen, deshalb in Maßen genießen.

Weblinks

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