Cornflakes
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Definition:
Knusprige Maisflocken
Geschichte:
"Erfunden" haben Cornflakes die amerikanischen Brüder William Keith und Dr. John Harvey Kellogg kurz vor der Jahrhundertwende. Sie servierten das Getreideprodukt den Patienten des Battle Creek Sanatoriums. Von dort trat es seinen Siegeslauf an. Der Name Kellogg ist mit dem Maisprodukt berühmt geworden und steht heute oft als Synonym für die gelben Flocken.
Herstellung:
Traditionell ist das klassische Kochverfahren. Grundzutat ist entkeimter Mais, der zu grobem Grieß zerkleinert wird. Der Grieß wird gekocht, die entstandene Grütze gedarrt, gekühlt, anschließend gewalzt, geröstet, gekühlt und abgefüllt.
Technisch aufwendiger aber billiger ist das Extruderverfahren: Aus einem Maisgrieß-Wasser-Gemisch wird bei 140 Grad und einem Überdruck von 10 bar ein plastischer Teig, der unter hohem Druck durch Düsen gepreßt wird. Die Masse schäumt dabei zunächst auf, erstarrt dann aber infolge des Druckabfalls. Die so entstanden Flocken werden gewalzt und geröstet.
Konventionelle Produkte:
Bestehen aus konventionellem Mais. Können im klassischen Kochverfahren oder per Extruder hergestellt sein. Gebräuchliche Zusatzstoffe sind reichlich Zucker, Geschmacks- und Aromastoffe sowie synthetische Vitamine.
Biologische Produkte:
Mais aus kontrolliert-biologischem Anbau. Extruder- oder klassisches Kochverfahren werden eingesetzt. Im Angebot gibt es auch Vollkorn-Flakes, die Keimling und Randschichten enthalten, zum Beispiel mit Amaranth, Quinoa, Weizen und Dinkel. Buchweizen-Flakes haben zwar nicht die gewohnt gelbe Farbe, bieten aber Abwechslung und sind ebenso krachkross im Biss. Mais, Amaranth, Quinoa und Buchweizen sind von Natur aus glutenfrei, doch nur wenige Hersteller wie zum Beispiel Werz garantieren Glutenfreiheit. Keine Zusatzstoffe. Gesüßte Varianten enthalten einen Honigüberzug.
Tip:
Cornflakes zählen durch den hohen Grad der Verarbeitung nicht zu den vollwertigen Lebensmitteln. Ergänzt mit Bio-Milch und firschem Obst bringen sie aber Abwechsung auf den Frühstückstisch. Vor allem bei gesüßten Cornflakes könnte durch das Rösten Acrylamid zur Gesundheitsfalle werden. Bio-Produzenten setzen daher auf sanftes Bräunen der empfindlichen Knusperflakes und lassen die Werte laufend überprüfen. Ein Signalwert von 200 Mikrogramm pro Kilo wird weit unterschritten.
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