Diskussion:Naturkost

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Herkunft und Transparenz

Von welchem Acker die Möhre stammt und wo die Kuh zu Hause ist, die Milch für den Käse liefert, ist schnell nachvollziehbar und jederzeit transparent.

Ich denke, dieser Satz müsste näher erläutert werden, z.B. durch Hinweise, wie der Verbraucher diese Informationen erlangen kann, oder welche Herkunftsangabend auf den Verpackungen verpflichtend sind, um ein Bio-Label zu erhalten. Bereits bei der Bestellung beim Großhändler liegt meines Wissens nur noch die Information vor, von welchem Hersteller das Produkt kommt. Dies kann durchaus ein Anbauverband wie "Demeter" sein, so daß man nicht einmal einsehen kann, ob das Gemüse regional angebaut wurde. -- Ravn 13:05, 23. Mai 2007 (CEST)

Allein schon aufgrund der Tatsache, daß es in Deutschland Handelklassenverordnungen gibt, läßt sich auf jeder Gemüsekiste nachvollziehen woher die Ware kommt. Jede Kiste mit Gemüse muß somit mit der Art der Ware, der Handelsklasse, dem Ursprungsland sowie dem Hersteller gekennzeichnet sein. So ist also nachvollziehbar, wer der Produzent der Ware ist. Demeter ist übrigens eine Qualitäts- bzw. Verbandsbezeichnung und bezeichnet nicht den Produzenten. Das gleiche gilt für alle anderen Verbände. Im übrigen weiß der Großhändler sehr genau woher er seine Waren bezieht und wird regionaler Ware - soweit verfügbar und möglich (Ananas z.B. wird es in Deutschland so schnell wohl nicht regional geben) - den Vorzug geben. Hier kauft der Großhändler seine Waren direkt beim Bauern und kennzeichnet dies auch so in seinen Preislisten. Der Einzelhandel sieht also von welchem regionalen Betrieb die Ware kommt und sollte dies auch für den Endverbraucher entsprechend kennzeichnen.