Gerste
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Definition:
Zählt zu den ältesten Getreidesorten. Sorten Spelzgerste und Nacktgerste. Enthält etwa 10 Prozent Eiweiß, Stärke, wenig Fett, viel Calcium Eisen, Phosphor und die Vitamine Niacin, E, B1, B2. Menschen, die von Zöliakie betroffen sind, vertragen den Eiweißstoff Gluten nicht, der neben Weizen, Roggen und Dinkel auch in Gerste enthalten ist.
Geschichte:
Gerste wurde im alten Griechenland als wichtigstes Getreide angesehen. Sie wächst fast überall, ist anspruchslos und widerstandsfähig.
Verwendung:
Der größte Teil der Ernte geht in die Futtermittelindustrie. Eine große Rolle spielt die Gerste als Rohstoff im Brauhandwerk und bei der Herstellung von Getreidekaffee. Für unsere Ernährung bietet sich Gerste in Flockenform, als Grütze oder Graupen an.
Konventionelle Produkte:
Meist Spelzgerste, da ertragreicher. Die Körner sind mit den schützenden Spelzen fest verwachsen und müssen nach der Ernte über mechanische Methoden entfernt werden. Dabei wird das Korn stark beschädigt, die Randschichten weitgehend entfernt, der Keim zerstört. Besonders stark geschliffene Körner nennt man Graupen. Der Nährwert wird durch diesen Prozeß erheblich verringert. Nicht mehr keimfähig.
Beim Anbau: Verwendung von gebeiztem Saatgut, Ausbringung von htm chemisch-synthetischen Düngern und Pestiziden.
Biologische Produkte:
Bevorzugung von Nacktgerste. Mechanischer Entspelzvorgang entfällt - das Getreide ist dadurch biologisch hochwertiger. Daneben gibt es auch Spelzgerste im Naturkostsortiment. Aus kontrolliert-biologischem Anbau (siehe auch Getreide).
Getreide:
