Mais
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Definition:
Getreide, wird nach den Kornmerkmalen in acht verschiedene Formen unterschieden. Die wichtigsten sind Hartmais, Zahnmais, Mehlmais, Zuckermais. Mais fehlen wichtige Eiweißstoffe, eine rein maisbetonte Ernährung kann zu einer Unterversorgung an bestimmten Aminosäuren führen. Reich ist er an ungesättigten Fettsäuren, enthält außerdem Fett, Vitamine und Mineralstoffe.
Geschichte:
Traditionelle Herkunft aus Zentralamerika, wird mittlerweile aber weltweit angebaut. Der überwiegende Teil der Maisproduktion wird zu Viehfutter, nur rund 30 Prozent für unsere Ernährung verwertet.
Konventionelle Produkte:
Mais verlangt zum Gedeihen große Mengen Dünger. Die Monokulturen werden deshalb besonders intensiv mit chemisch-synthetischen Mineraldüngern und/oder Gülle und Mist aus Massentierhaltung eingedeckt. Zum Schutz vor Schädlingsbefall werden Pestizide ausgebracht. Maisanbau begünstigt die Bodenerrosion: Die Aussaat findet erst spät statt - solange liegen die Felder ohne Bewuchs.
Konventionelle Maisprodukte sind im allgemeinen stark verarbeitet und ernährungsphysiologisch daher weniger wertvoll. Die Feldfrucht kann gentechnisch manipuliert sein.
Biologische Produkte:
Mais aus kontrolliert-biologischem Anbau ohne chemisch-synthetische Dünger und Pestizide. Im Naturkostladen erhältlich als frische Frucht, ganze Körner, aber auch gemahlen als Polenta oder Maismehl. Verarbeitete Produkte wie Cornflakes enthalten hier teilweise noch den Keimling und Randschichten. Gen-Mais wird nicht verwendet.
Tip:
Im Naturkostladen gibt es auch speziellen Popcorn-Mais. Den können Sie oder ihre Kinder zuhause selbst frisch zubereiten.
Getreide:
