Tempeh

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Definition:

Fermentiertes Sojaprodukt, das ursprünglich aus Indonesien stammt. Wird dort heute noch in handwerklicher Tradition hergestellt. Geimpft mit einem Edelpilz. Hoher Eiweißanteil (20 Prozent). Neben Algen eines der wenigen pflanzlichen Nahrungsmittel, das bedeutende Mengen an Vitamin B 12 (14 Milligramm pro 100 Gramm) enthält. Wird völlig ohne Salz produziert. Bei der Herstellung westlichen Stils werden die gekochten Sojabohnen mit einer Pilzkultur geimpft und im Wärmeschrank bei etwas über 30 Grad eineinhalb Tage fermentiert. Während der Reifezeit bildet sich ein camembertartiger Schimmelpilz.

Anwendung:

Bei einfacher Zubereitung lediglich in fingerdicke Scheiben schneiden, mit etwas Sojasoße würzen und in Öl knusprig anbraten. Eine Spezialität ist fritiertes T., das in einer würzigen Tunke mariniert wurde.

Konventionelle Produkte:

Amerikanische Firmen begannen 1975 mit der Großproduktion. Inzwischen auch in europäischen Supermärkten zu finden, in Deutschland allerdings selten.

Biologische Produkte:

Guter Fleischersatz. Als Fertigprodukte sind außerdem T.-Salate, T.-Burger und T.-Spieße erhältlich.

Tip:

Ist frisches T. nicht vorrätig, kann auf eingelegte Ware (in Sojasoße) zurückgegriffen werden.

Weblinks

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