Der WWF hat kritisiert, dass die Bundesregierung die ökologische gegenüber der konventionellen Landwirtschaft noch immer massiv benachteilige.
Deutsche werfen jährlich rund ein Viertel ihres Fleischeinkaufs in den Müll. Damit werden unnötig Ressourcen und Agrarflächen verschwendet. Durch bewussten Konsum könnten in Deutschland rund vier Millionen Hektar Agrarfläche für den Bio-Landbau mobilisiert werden.
Allen Bedenken und kritischen Stimmen zum Trotz: Die Gentechnik-Industrie will den umstrittenen „Golden Rice“ 2013 auf den Markt bringen.
23.000 Menschen haben in Berlin gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Megaställen und für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft demonstriert.
Hähnchenfleisch aus deutschen Supermärkten und Discountern ist zu großen Teilen mit antibiotikaresistenten Keimen belastet.
„Keine Steuergelder für Meereszerstörung“ haben Greenpeace-Aktivisten auf einem Schwimmbanner vor dem Fischtrawler „Jan Maria“ am Westkai im Fischereihafen Bremerhaven gefordert.
Vegetarisch, glutenfrei, laktosefrei und auch noch festlich und lecker? Kein Problem! Die Vereinigung der BIOSpitzenköche kreiert ein köstlich unkompliziertes Weihnachtsmenü für Gäste mit besonderen Ernährungsgewohnheiten. Wir stellen es auf naturkost.de vor.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat in sechs von 15 getesteten Weihnachtstannen und -fichten teils verbotene Pestizide gefunden.
“Der Ökologische Landbau schützt unsere Ackerböden und fördert ihre Fruchtbarkeit wie kein zweites Anbausystem”, sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), anlässlich des Internationalen Weltbodentages am 5. Dezember 2012 und erklärt: “Nur intakte Böden können dauerhaft stabile Erträge liefern und CO2 speichern. Wer die Herausforderungen Welternährung und Klimaschutz ernst nimmt, muss [...]
Regisseur Valentin Thurn hat für den Film “Taste the Waste – die globale Lebensmittelverschwendung” den Umwelt-Medienpreis der Deutschen Umwelthilfe erhalten. Ausgezeichnet wird die herausragende journalistische Leistung und die wirkungsvolle Präsentation des Themas in den Medien. In der Begründung der Jury heißt es: “Essen wegzuwerfen, findet niemand gut. Der Dokumentarfilm ‘Taste The Waste’ zeigt erstmals, dass [...]
Bioland hat eine ausführliche Stellungnahme zu den Legislativvorschlägen der EU-Kommission zur Agrarreform ab 2014 vorgelegt. „Die Agrarreform muss den Bio-Landbau besonders unterstützten. Er bietet Lösungen für zahlreiche Herausforderungen im Umweltschutz, etwa im Klima-, Boden- und Gewässerschutz. Der Bio-Landbau trägt zudem zum Erhalt der Artenvielfalt bei“, sagt Jan Plagge, Präsident von Bioland. Bioland fordert Landwirtschaftsministerin Ilse [...]
„Pestizide aus der konventionellen Landwirtschaft sorgen im Bioanbau immer wieder für Probleme“, sagt Kirsten Arp vom BNN-Monitoring-Projekt für Obst und Gemüse.
Im Rahmen der Internationalen Konferenz „Ecological Organic Agriculture“ der IFOAM bekommt die kürzlich verstorbene Umweltschützerin Prof. Wangari Maathai den „One World VIP-Award“ post mortem. Ihre Tochter nimmt den Preis entgegen.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat aus Anlass des Weltklimagipfels von Durban (28.11. bis 9.12.2011) eine neue Kampagne zum Stromsparen gestartet.
In der Hähnchenmast werden nach einer bundesweit bisher einmaligen Studie des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz deutlich mehr Antibiotika eingesetzt als bislang angenommen.
Foodwatch fordert weiter jedermann auf, Protest-Mails an die Deutsche Bank zu schreiben, um sie dazu zu bewegen, die unverantwortlichen Wetten mit Rohstoffen wie Weizen oder Mais endlich zu stoppen.
Das Stuttgarter Unternehmen biokraftwerk-Catering e.K. ist zum „Caterer des Jahres 2011“ in der Kategorie „Newcomer und regionale Spezialisten“ gekürt worden.
Organisation fordert Bundesumweltminister Norbert Röttgen in einem offenen Brief auf, sich stärker für die Vermeidung hochgefährlicher Desinfektions- und Schädlingsbekämpfungsmittel einzusetzen.
Der bundesweite Schülerwettbewerb „Bio find ich Kuh-l“ läuft zum zehnten Mal. Unter dem Motto: „Bio – Im Kreislauf der Natur?“ ruft das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 bis 10 auf, wissenswerte und kreative Beiträge zur ökologischen Kreislaufwirtschaft zu gestalten.
Pünktlich am 16. Oktober 2011, am Welternährungstag, endete nach 16 anstrengenden Tagen und 313 gelaufenen Meilen der Right2Know-Marsch 2011 vor dem Weißen Haus in Washington D.C.
Seit nun mehr als zehn Tagen läuft der „Right2Know-March“ von New York City nach Washington D.C. Ziel des Marsches ist es, das öffentliche und mediale Bewusstsein für gentechnisch veränderte Lebensmittel zu schärfen und die Einführung einer entsprechenden Kennzeichnung für genetisch veränderte Lebensmittel zu fordern.
Der Film «Taste the Waste» von Valentin Thurn (Köln) ist zum besten deutschsprachigen Dokumentarfilm 2011 gewählt worden.
Am Samstag, den 1.Oktober 2011 startet der Right2Know March für eine Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel in New York City. Der Marsch soll am 16. Oktober, dem Welternährungstag, im Lafayette Park vor der Weißen Haus in Washington enden.
Im Vorfeld des „Right2Know March“ ist es Vertretern des Bio-Weltdachverbandes IFOAM und den Initiatoren der Aktion gelungen, einen Termin bei den Vereinten Nationen in New York zu bekommen.
Im Bayerischen Fernsehen läuft bald der Film „Erlesene Kartoffeln – Linda, Sieglinde & Co.“: am Sonntag, 9.Oktober 2011 um 19:00 Uhr.
In seiner Petition an den Bundestag, die im Petitionsausschuss behandelt wurde, hat der Vorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, die Parlamentarier aufgefordert, sich für einen Zulassungsstopp von Gentech-Pflanzen einzusetzen.
„Die Risiken gentechnisch veränderter Organismen (GVO) werden vor der Zulassung weder mit der notwendigen Sorgfalt untersucht, noch gibt es funktionierende Systeme zur Überwachung gesundheitlicher und ökologischer Auswirkungen nach ihrer Zulassung“, so lautet das Ergebnis der heute anlässlich der öffentlichen Beratung der BÖLW-Gentech-Petition im zuständigen Ausschuss des Bundestages veröffentlichten Studie „Risiken mit amtlichem Siegel: Mängel bei [...]
“Fair ist mehr!” lautet das Motto der Fairen Woche 2011, die bis zum 30. September 2011 stattfindet.
“Wo Bio drauf steht, ist auch Bio drin” – mit dieser klaren Botschaft ging das Bio-Siegel 2001 in Deutschland an den Start. Heute, zehn Jahre später, gibt es im Handel mehr als 62.000 Produkte, die mit dem Label gekennzeichnet sind.
Nach Recherchen des BUND sind in Deutschland in den Jahren 2008 und 2009 jeweils mehr als eine Milliarde Euro an Agrarsubventionen in die industrielle Massentierhaltung von Schweinen und Geflügel geflossen.
Das Wachstum im Biomarkt geht weiter! Derzeit werden viele Bioprodukte aus dem Ausland importiert, die durch regional erzeugte Produkte ersetzt werden könnten. Dies entspricht den Verbraucherwünschen nach Lebensmitteln aus regionalem Anbau und eröffnet gleichzeitig neue Perspektiven für Landwirte in Deutschland. Die bio-offensive 2010 war ein voller Erfolg: Mehr als 250 Landwirte ließen das Marktpotenzial für [...]
Kindergummistiefel sind geradezu mit Schadstoffen verseucht. Das ist das Ergebnis eines neuen Tests, den das Frankfurter Verbrauchermagazin Ökotest veröffentlicht hat.
Vollständig überarbeitet präsentiert sich das mobile Angebot von naturkost.de unter der Adresse m.naturkost.de. Nie war es einfacher und schneller, sich auf die Schnelle Adressen oder Rezepte auf jedem gängigen Smartphone anzeigen zu lassen.
Nachdem es am Wochenende einen Schwelbrand im Atommüll-Lager Asse (Niedersachsen) gegeben hat, warnt der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz vor der generellen Gefahr schwerwiegender Brände in Atomkraftwerken, Uranfabriken und Atommüll-Lagern.
Zum Start des neuen Schuljahres erhalten bundesweit wieder zehntausende ABC-Schützen die schon weithin bekannte gelbe Bio-Brotbox mit einem gesunden Frühstück.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat sich in seiner Empfehlung an die Bundesregierung für eine Ausweitung des Ökolandbaus auf 20 Prozent der deutschen Landwirtschaftsfläche entsprechend der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ausgesprochen.
Kinder sind in zahlreichen Entwicklungsländern der Gefahr schwerer Vergiftungen durch Pestizide schutzlos ausgesetzt, hat eine Studie ergeben.
Der Deutsche Naturschutzring hat in Berlin darauf hingewiesen, dass die Zahl der Kunden bei den vier großen Ökostromanbietern die Millionengrenze soeben überschritten hat.
Aus Sicht der Bundesbehörden gibt es keinen Grund mehr für die Empfehlung, zum Schutz vor Infektionen mit EHEC Sprossen und Keimlinge generell nicht roh zu verzehren.
Die bio verlag GmbH in Aschaffenburg, spezialisiert auf Medien über und für Bio, hat den „SieGer-Preis 2011“ der Bayerischen Staatsregierung für die Region Unterfranken erhalten.
Der aktuelle Greenpeace-Report „Schmutzige Wäsche“ gibt einen Einblick in die Belastung chinesischer Flüsse durch die Textil-Produktion internationaler Markenhersteller.
Zum Schulbeginn wird alljährlich kräftig Papier gekauft – aber nur jedes zehnte Schulheft ist aus Recyclingpapier. Das soll(te) sich ändern…
Die Ergebnisse des Öko-Monitorings der baden-württembergischen Lebensmittelüberwachung belegen die hohe Qualität von Bio-Lebensmitteln.
Der ökologische Landbau in Deutschland konnte im Jahr 2010 wie schon in den Jahren zuvor wieder solide Wachstumsraten erzielen.
Als „weder nachvollziehbar noch zutreffend“ kommentiert der Vorstand der hnGeno den Ausschluss seitens des Noch-Eigentümers aus dem Verkaufsprozess um das Butzbacher Ökomodelabel Hess Natur.
Bundesbehörden raten davon ab, Sprossen selbst zu ziehen. Denn es könnte sein, dass die Samen EHEC-belastet sind.
“Angela wir müssen reden” war das Motto des lautstarken und bunten Protestes, an dem sich 300 Bauern und allerlei städtische Sympathisanten beteiligten. Die Kanzlerin war verhindert, lud aber zur Diskussion am 24. Juni ein.
In der aktuellen Situation der EHEC-Erkrankungen hat sich der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft gegen Spekulationen, Schuldzuweisungen und frühzeitige Entwarnungen ausgesprochen. Es helfe nur Aufklärung.
Die 40 Gewinner im großen Schülerwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz stehen fest.
Bio-Produkte, die diese Vielfalt auf allen Ebenen repräsentieren, stehen im Mittelpunkt der bundesweiten Aktionswoche „Natürliche Vielfalt ohne Gentechnik“, die vom 30. Mai bis 4. Juni 2011 in vielen Bioläden läuft.
Am Samstag protestierten mehr als 160.000 Menschen gegen Atomkraft.
Mit jeweils mehr als 200 Teilnehmern bei den beiden Auftaktveranstaltungen ist die Bauernsternfahrt von Auerberg im bayerischen Allgäu und vom Fischerdorf Greetsiel an der ostfriesischen Nordseeküste gestartet.
„Eine gentechnikfreie Zukunft für alle!“ Diese Forderung haben genau 77.132 Menschen mit ihrer Unterschrift unterstützt.
Ein breites Bündnis aus Umweltverbänden, Anti-Atom-Initiativen und Gewerkschaften ruft für Samstag, 28. Mai zu Demonstrationen für den Atomausstieg in bundesweit 21 Städten auf.
Die Umweltorganisation Greenpeace hat auf ihre aktuelle Energiewende-Kampagne hingewiesen, mit der sie Einfluss auf die Atomentscheidung der Bundesregierung nehmen will.
Die Bundestagspetition gegen Gentechnik hat bis zum Ende der Zeichnungsfrist mehr als 100.000 Stimmen bekommen.
Interne Dokumente aus dem hessischen Atomkraftwerk Biblis A belegen einen gefährlichen Störfall, der nicht gemeldet wurde. Die Dokumente wurden Greenpeace von einem Mitarbeiter des Kraftwerkes zugespielt.
Greenpeace und Bioland haben auf ihren Internetseiten das Ergebnis einer Saatgut-Abfrage veröffentlicht, die sie bei den zuständigen Länderbehörden durchgeführt hatten: Sieben Prozent der Proben waren gentechnisch verunreinigt.
Die Organisation Testbiotech warnt in einer aktuellen Untersuchung vor einer zunehmenden Belastung der Nahrungsmittelproduktion mit Giftstoffen, die in gentechnisch veränderten Pflanzen enthalten sind.
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat trotz Protesten ein Freilandexperiment mit genmanipulierten Zuckerrüben in Ostdeutschland genehmigt.
An den Großdemonstrationen der Anti-Atom-Bewegung am Ostermontag haben sich insgesamt 144.500 Menschen beteiligt.
Brüssel hat auf die Kritik reagiert und die hohen Grenzwerte für die Einfuhr japanischer Lebensmittel gesenkt. Doch auch die neue Regelung sei noch nicht ausreichend, sagt das Umweltinstitut München.
Statt einem Rüstungskonzern sollen jetzt Privatleute den öko-fairen Textilversand Hess Natur retten.
Der Anbauverband Naturland hat anlässlich der Agrarminister-Konferenz (AMK) in Jena alle Bundesländer aufgefordert, die gesellschaftlichen Leistungen des Öko-Landbaus weiterhin und besser zu honorieren.
Die RWE-Manager ignorieren den Fukushima-GAU. Weil sie vor Gericht ziehen, um Schadenersatz für die zeitweise Stilllegung von Biblis 1 zu erstreiten, ruft der BUND dazu auf, jetzt vom Strom-Anbieter RWE zu Ökostrom zu wechseln.
Demnächst entscheidet die Bundesregierung endgültig über eine Bürgschaft in Höhe von 1,3 Milliarden Euro für den Bau des brasilianischen Atommeilers Angra 3. Dagegen kann man online protestieren.
Die Verbraucherorganisation Foodwatch und das Umweltinstitut München e.V. haben die Informationspolitik der Bundesregierung über die Lebensmittelsicherheit nach der Reaktorkatastrophe in Japan kritisiert.
In Berlin, Hamburg, Köln und München haben am Samstag rund 250.000 Teilnehmer für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert.
Am Samstag, 26.März 2011 um 20.30 Uhr ist WWF Earth Hour – zum fünften Mal seit 2007. In mehr als 100 Ländern schalten Millionen Menschen für 60 Minuten das Licht aus, um damit mehr Klimaschutz und eine sichere Energiezukunft für Mensch und Natur zu fordern.
Nach den vielen erfolgreichen Mahnwachen zum Gedenken an die Opfer der japanischen Katastrophen und gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke rufen jetzt Anti-Atom-Organisationen zu Groß-Demonstrationen am kommenden Samstag auf.
Mit Projektionen an die sieben ältesten Atommeiler und den Pannenreaktor in Krümmel haben Greenpeace-Aktivisten auf die Unwahrheiten aufmerksam gemacht, die die Bundesregierung und die Atomkonzerne weiterhin über die Atomkraft verbreiten.
In mehr als 670 Orten im ganzen Bundesgebiet werden am morgigen Montag um 18 Uhr Mahnwachen für den Atomausstieg stattfinden.
Im Bundesrat ist ein Antrag gescheitert, der zur Aufweichung der Nulltoleranz von Gentechnikkonstrukten im Saatgut hätte führen sollen.
Viele Menschen haben dem Umweltinstitut München Fragen zum Atomunfall in Japan geschickt. Die wichtigsten Antworten dokumentieren wir hier.
Kaum hat Brüssel die Nulltoleranz für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Futtermittel gekippt, schon wollen einige Bundesländer das Reinheitsgebot im Saatgut aufweichen. Am Freitag, 18. März 2011 wird im Bundesrat darüber abgestimmt. Für garantiert sauberes Saatgut kann man sich im Internet einsetzen.
Die Anti-Atom-Bewegung plant heute und in den nächsten Wochen Massenproteste für einen endgültigen Atomausstieg.
Derzeit droht in Japan eine atomare Katastrophe. Deshalb wird es an vielen Orten in Deutschland am Montagabend Mahnwachen und Aktionen gegen Atomkraft geben.
Das Bundesumweltministerium hat erklärt, dass eine Kernschmelze wie sie nach dem Erdbeben in Japan momentan im AKW Fukushima droht, in Deutschland nicht möglich sei. Atomkraftgegner widersprechen und rufen zur Demo am Samstag auf.
„Empowering a new Spirit in Business“ – unter diesem Motto schreibt das Online-Nachrichtenportal KarmaKonsum, Wegbereiter des neo-grünen Lifestyle in Deutschland, zum dritten Mal einen Gründer-Award für ökologisch-nachhaltige Startups aus. Bewerbungsschluss: 31. März 2011.
Am Samstag, 12. März 2011, organisieren viele Organisationen gemeinsam eine etwa 45 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomenergie – vom AKW Neckarwestheim bis nach Stuttgart. Abhängig vom Wetter rechnen die Veranstalter mit 20.000 bis 40.000 Teilnehmern.
In mehreren Chargen türkischer Bio-Linsen ist der Herbizidwirkstoff Glyphosat in extrem hoher Konzentration gefunden worden. Der Biofachhandel ist davon stark betroffen. Ein Großteil der Linsen und einige verarbeitete Produkte sind bereits mit einem Verkaufsstopp belegt. Die Ursache der Belastung ist noch ungeklärt.
Umwelt- und Verkehrsexperten sehen sich durch eine Studie für das UN-Umweltprogramm (UNEP) und die World Meteorological Organization bestätigt. Demnach sind feinste Rußpartikel aus Dieselmotoren nicht nur für schwere Gesundheitsschäden bei Menschen verantwortlich, sie verstärken auch deutlich die Klimaerwärmung.
Rund 8.000 Atomkraftgegner haben in 40 Städten mit Menschenketten gegen die Atompolitik der Bundesregierung demonstriert. Zugleich riefen sie zur Teilnahme an der bundesweiten Menschenkette am 12. März zwischen dem Atomkraftwerk Neckarwestheim und Stuttgart auf.
Von der Nordsee bis zum Bodensee, von Aachen bis Berlin: An 41 Orten in ganz Deutschland bilden Atomkraftgegner am kommenden Samstag, dem 26. Februar, Menschenketten in den Innenstädten.
Mehr als 44.000 Besucher begrüßten BioFach, Weltleitmesse für Bio-Produkte, und Vivaness, Leitmesse für Naturkosmetik und Wellness, auf dem Messegelände in Nürnberg.
Bis zum 19. Februar 2011 finden in Nürnberg wieder die BioFach, die Weltleitmesse für Bio-Produkte, und die Vivaness, Leitmesse für Naturkosmetik und Wellness, statt. 2011 im Fokus: Welternährung.
Bio boomt in Deutschland. Trotzdem ist die Nachfrage nach Bio-Produkten noch immer größer als das heimische Angebot.
Nach zwei Jahren mit Steigerungsraten um die sieben Prozent konnte der Naturkostgroßhandel in Deutschland 2010 wieder ein Umsatzplus von annähernd zehn Prozent verbuchen.
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben … Die Bio-Hotels haben sich zu ihrem zehnjährigen Jubiläum ein Reiseerlebnis der ganz besonderen Art einfallen lassen. Gesucht wird nur noch der passende Mensch.
Gut 70 Prozent der Verbraucher in Deutschland lehnen Genfood ab. Trotzdem setzen weltweit agierende Agrarkonzerne weiterhin auf Gentechnik. Ein neues Heft zeigt die Hintergründe.
Angesichts des dramatischen Absturzes der Mehrwegquote bei alkoholfreien Getränken haben mehrere Organisationen der Bundesregierung Untätigkeit vorgeworfen.
Greenpeace ist gegen die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke vor das Bundesverfassungsgericht gezogen. Das gab die Umweltschutzorganisation bekannt.
Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) beobachtet mit Interesse die Probleme des Rothkötter-Konzerns beim Bau seines geplanten Mega-Schlachthofs in Wietze bei Celle.
Die Alnatura Bolognese mit Rindfleisch der Charge L 323 G mit Haltbarkeitsdatum 19.11.2012 enthält möglicherweise kleine, stumpfe Glaskrümel.
Unter dem Motto „Wir haben es satt – Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten“ haben in Berlin 22.000 Teilnehmer für eine grundlegende Reform der Agrarpolitik, die Abkehr von der industrialisierten Landwirtschaft und besseren Verbraucherschutz demonstriert.
Ein von der Industrie unabhängiger wissenschaftlicher Bericht warnt vor gesundheitlichen Risiken bei gentechnisch veränderten Auberginen.
Widersprüchliche Meldungen gibt es darüber, ob die genmanipulierte Stärke-Kartoffel Amflora auch in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern angebaut wird.
In diesem Jahr wollen Politiker in Deutschland und der EU die Weichen für die Weiterfahrt der Agro-Gentechnik stellen. Der Widerstand dagegen wird sich unter anderem auf der Großdemonstration „Wir haben es satt!“ Gehör verschaffen.
In einem gemeinsamen Appell haben über 300 Professorinnen und Professoren sowie weitere Wissenschaftler zum Ausstieg aus der Massentierhaltung aufgerufen. „In der Massenhaltung wird mit Tieren auf eine Weise umgegangen, die uns als Gesellschaft beschämen muss“, heißt es in dem Appell.
Der aktuelle Dioxin-Skandal in der Massentierhaltung zeigt nach Ansicht des BUND, dass die Agrarindustrie ihre selbstproduzierten Risiken nicht in den Griff bekommt.
Beim aktuellen Lebensmittel-Skandal, bei dem dioxinhaltige Futtermittel verwendet wurden, sind nach Aussagen des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) keine Biohöfe betroffen. Es gebe keine Anzeichen, dass Bio-Betriebe verseuchtes Futter bekommen hätten.
Die sechs Monate Haft wegen einer Feldbefreiung hat der Gentechnik-Aktivist Jörg Bergstedt dazu genutzt, sein neues Buch fertig zu schreiben: „Monsanto auf Deutsch“ heißt es und ist jetzt erschienen. Es handelt (fast) nicht vom skandalträchtigen US-Konzern, sondern schildert die Gentechnik-Seilschaften und ihr Wirken in Deutschland.
Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft hat an Niedersachsens Ministerpäsidenten Mc Allister appelliert, die Ablösung von Agrarministerin Grotelüschen nun auch mit einer deutlichen Abkehr von der Agrarindustrie zu verbinden.
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat der Fastfood-Kette Unterschriften von 72.000 Bürgern übersandt, die den Verzicht von gentechnisch verändertem Soja bei der Fütterung der McDonald’s-Rinder fordern.
Die Verbraucherzentrale fordert, dass in Supermärkten Flugware gekennzeichnet werden sollte, damit Verbraucher klimaschonende Lebensmittel einkaufen können.
Nach der späten Veröffentlichung von Versuchsergebnissen über die schlimmen Folgen der agrarindustriellen Hähnchenmast mit hohen Todesraten und Fußballen-Schädigungen der eng auf ihrem eigenen Kot gehalten Tiere kritisiert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die Informationspolitik verantwortlicher Stellen.
Mit Erleichterung hat die Ökologische Lebensmittelwirtschaft die Entscheidung der Großen Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes zur Kenntnis genommen, nach der biologische Verfahren bei der Kreuzung von Pflanzen nicht mit Patenten belegt werden können.
Das Wissen um die Vorteile von Ökoprodukten für den Tier- und Umweltschutz sowie das eigene Wohlbefinden wird unter deutschen Biokäufern immer größer. Das ist das Kernergebnis des Ökobarometers 2010.
Unter dem Motto „Gentechnikfrei – wir bleiben dran!“ trafen sich vergangenes Wochenende rund 100 Gentechnik-Kritiker in Leipzig zur bundesweiten Tagung der gentechnikfreien Regionen und Aktiven. Sie nutzten die zwei Tage für einen intensiven Austausch, eine bessere Vernetzung und Strategieplanungen für 2011.
Die Kontrolle von Pestiziden in Lebensmitteln und Grundwasser kostet die deutschen Steuerzahler jährlich rund 17 Millionen Euro. Dies ist ein Ergebnis einer neuen Greenpeace-Studie zu den Kosten der staatlichen Pestizid-Überwachung.
Der italienische Erzeuger und Verarbeiter Paolo Zaccardi hat seine Schweine trotz Aberkennung des Bio-Zertifikats noch monatelang weiter als Bio-Tiere vermarktet. Wie die taz berichtete, soll er rund 300.000 Kilogramm Schweine-Hälften im Wert von mehr als einer Million Euro an einen norddeutschen Bio-Fleischhändler verkauft haben.
Für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW sind die Ergebnisse des Epidemiologischen Krebsregisters des Landes Niedersachsen ein weiterer Beleg für den ursächlichen Zusammenhang von ionisierender Strahlung und einem erhöhten Krebs- und Leukämierisiko.
Zwischen den Gentechnik-Experten der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA und der Industrie bestehen enge Verbindungen.
Die EU muss das Glühbirnen-Verbot aussetzen. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband als Reaktion auf Tests des Umweltbundesamtes mit zerbrochenen Energiesparlampen. Diese hatten überhöhte Quecksilberwerte ergeben.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Klage des Landes Sachsen-Anhalts gegen das Gentechnikgesetz voll umfänglich abgeschmettert und seine Regelungen in allen Punkten für verfassungsgemäß erklärt.
Die Fachschule für Agrarwirtschaft der Landwirtschaftskammer NRW in Haus Riswick, Kleve (kurz Ökoschule) bietet für das Schuljahr 2011/2012 wieder die Weiterbildung zum Agrarbetriebswirt in der Fachrichtung Ökologischer Landbau an.
Das Eingeständnis des niedersächsischen Agrar-Staatssekretärs Friedrich-Otto Ripke über die Qualzucht- und Qualhaltungs-Zustände in der Geflügelmast ist nach Einschätzung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ein weiterer Erfolg des massiven Drucks von Bürgerinitiativen und Medien.
In der kommenden Woche wollen einige Vertreter der Regierungskoalition das Bundesprogramm Ökologischer Landbau aufweichen. Um das zu verhindern, soll jedermann seinem Abgeordneten schreiben.
Bei den Bürger der EU wächst die ohnehin große Ablehnung von Agro-Gentechnik weiter an. Das ergab eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage im Auftrag der EU-Kommission.
Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft begrüßt die von EU-Kommissar Ciolos vorgelegten Vorschläge zur Neuausrichtung der Agrarpolitik ab 2014. So könnten Bäuerinnen und Bauern für Leistungen entlohnt werden, die sie für die Gesellschaft erbringen.
Nach dem umstrittenen Atommüll-Transport ins Zwischenlager Gorleben erreicht die Ablehnung der schwarz-gelben Atompolitik in der Bevölkerung Spitzenwerte: 76 Prozent der Bundesbürger meinen, dass die Bundesregierung ihren Beschluss über Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke überdenken sollte.
Die Zukunftsstiftung Landwirtschaft (ZSL) unterstützt jedes Jahr viele landwirtschaftliche Betriebe, Schulbauernhöfe, Forschung und auch den gemeinnützigen Verein Kultursaat für Züchtungsforschung und Kulturpflanzenerhaltung auf biologisch-dynamischer Grundlange. Jetzt ist die ZSL zehn Jahre alt geworden.
Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft und Thomas Dosch, Bioland Präsident und BÖLW-Vorstand, haben ihre Teilnahme an der Delegationsreise von Bundesministerin Ilse Aigner nach Indien abgesagt. Grund für die Absage ist die von der Regierungskoalition im Deutschen Bundestag eingeleitete Abschaffung des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL). Die Bundestagsfraktionen von Union und FDP verständigten [...]
In den vergangenen Wochen kursierten im Internet Meldungen, in denen vor einem „EU-Verkaufsverbot für Heilpflanzen“ gewarnt und für eine elektronische Petition an den Bundestag geworben wurde. Wie sich jetzt herausstellte, ist an den Warnungen jedoch kaum etwas dran. Betroffen sind womöglich ayurvedische und traditionell chinesische Fertig-Arzneimittel. Ab 1. April 2011 werde man keine Heilkräuter mehr [...]
Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) hat scharf die Absicht kritisiert, das Bundesprogramm Öko-Landbau durch die Hintertür abzuschaffen.
Die Frage nach der Anzahl der Bioläden in Deutschland ist geklärt: Genau 1.644 Naturkostläden, 400 Bio-Supermärkte und 302 Hofläden erfüllen nach einer Erhebung des Projektes „Marktdaten des Naturkosthandels“ die Kriterien.
In zahlreichen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass gentechnisch manipulierte Pflanzen weniger Erträge liefern als die unveränderten Sorten. Chinesische Wissenschaftler haben diesen Effekt jetzt bei Gen-Reis bestätigt. Sie vermuten, dass die Genmanipulation auf Kosten der Fitness geht.
Beim Utopia-Kongress am 28. und 29. Oktober in Berlin wurden die Preisträger des Jahres 2010 in den Kategorien Unternehmen, Organisationen, Vorbilder und Produkte gekürt.
Bei einer Petition auf der Internet-Seite des Deutschen Bundestags geht es darum, ob auch künftig in großem Umfang Heilpflanzen verwendet werden können. Wer weiter Heilpflanzen nutzen will, sollte unterzeichnen!
Der bio verlag, in dem das Naturkostmagazin Schrot&Korn erscheint, hat den new ethics-Award für herausragende Verdienste um die Ökologie- und Naturkostbewegung erhalten.
Deutsche Autofahrer sind weiterhin an der Vernichtung von Urwäldern beteiligt. Der Grund: Dieselkraftstoff wird laut Beimischungsgesetz sieben Prozent Agrodiesel zugesetzt, worin Palm- und Sojaöl enthalten sind.
Rainer Grießhammer vom Öko-Institut wird mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet. Den Preis erhielt er am Sonntag, den 31. Oktober 2010, in einem feierlichen Festakt von Bundespräsident Christian Wulff in Bremen.
Mit drastischen Bildern enthüllte FAKT, das Politmagazin des MDR, in einem Beitrag die schlechte Legehennenhaltung u.a. auch von biologisch gehaltenen Hühnern.
Am 28. und 29. Oktober findet unter der Schirmherrschaft der Utopia-Stiftung die dritte Utopia-Konferenz statt. Wer nicht vor Ort in Berlin sein kann, hat die Möglichkeit, über Livestream dabei zu sein.
In der konventionellen Hähnchenhaltung setzen Mäster immer mehr Antibiotika ein. Nach Angaben des niedersächsischen Landwirtschaftministeriums wurden vor zehn Jahren im Schnitt 1,7 Behandlungen pro Mastdurchgang angewendet, heute sind es etwa 2,3 Behandlungen.
Bis zum 29. Oktober berichtet die ARD in zum Teil sehr sehens- und hörenswerten Sendungen und Beiträgen in Radio, Fernsehen und Internet über die Themen Ernährung und Hunger.
Mehr als eine Million EU-Bürger haben eine von der Organisation Avaaz und Greenpeace organisierte Online-Petition an die EU-unterschrieben. Jetzt muss die Kommission das Anliegen der Petition, „ein Moratorium für die Einführung von genmanipulierten Nutzpflanzen in Europa zu erlassen“, behandeln.
Geo-Engineering verstößt einem neuen Bericht der ETC Group zufolge gegen internationales Recht. Beim Geo-Engineering soll mit großtechnischen Eingriffen das Klimasytem der Erde beeinflusst werden, um die Erderwärmung abzuschwächen.
Der Anbau von gentechnisch veränderter BT-Baumwolle bedeutet für indische Bauern ein hohes wirtschaftliches Risiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Greenpeace-Wissenschaftlerin Reyes Tirado.
Massive Kritik an der Gewinnmaximierung der vier Atomstromkonzerne hat der Bund Naturschutz geübt. Es sei skandalös, dass die Energie-Konzerne Rekordgewinne einführen und gleichzeitig die Förderung der Erneuerbaren Energien über das Energie-Einspeise-Gesetz diffamiert werde.
Anlässlich des Welternährungstages deckt der Vegetarierbund Deutschland e.V. die Rolle des alltäglichen Fleischkonsums innerhalb der Welthungerproblematik auf. Nicht Dürren oder Missernten sind die Hauptursache von Hunger, sondern der Inhalt auf unseren Tellern.
Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel hat in einem Online-Verbraucherquiz 30 Fragen zusammengestellt. Bis zum 30. November können Interessierte damit ihr Bio-Wissen beweisen und Preise gewinnen.
Die Nutzung der Atomenergie in Deutschland kostete die Bundesbürger von 1950 bis 2010 mindestens 204 Milliarden Euro an staatlichen Fördermitteln. Weitere 100 Milliarden Euro kommen künftig auch ohne die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke noch hinzu. Diese Zahlen hat Greenpeace vorgestellt.
Das Animationsvideo „How Your Money Works“, eine Produktion von Green City Energy, hat es unter die sieben Gewinnerfilme bei den Bitfilm Awards geschafft und wird in dem Kinofilm “Money & Me” veröffentlicht. Man kann es auch hier ansehen.
Der Sportwagenhersteller Porsche muss seine potenziellen Kunden auch dann über den horrenden Spritdurst und die daraus resultierenden enormen Treibhausgasemissionen seiner Luxuslimousinen informieren, wenn er diese in Werbeschriften anpreist, die sich als journalistische Beiträge tarnen. Das entschied das Oberlandesgericht Stuttgart.
Am 28. und 29. Oktober findet unter der Schirmherrschaft der Utopia-Stiftung die dritte Utopia-Konferenz in der Malzfabrik in Berlin statt.
„Warum tun wir nichts?“, lautet der Untertitel des sehr sehenswerten Films über den Klimawandel, Öl, Krieg & die menschliche Ignoranz. Zeitgleich mit den Klimaschutz-Aktionstag am 10.10.10 erscheint die DVD mit der deutschen Fassung von Age of Stupid zum Verkaufspreis von 16,95 Euro.
Am kommenden Samstag, 9. Oktober soll unter anderem mit einer zehn Kilometer langen Menschenkette in München gegen die Atom-Politik der Bundesregierung protesitiert werden.
Die Organisation Vier Pfoten will mit ihrer Kampagne „Fleisch ist Klimakiller Nr.1“ den Zusammenhang von Tierproduktekonsum und Klimawandel, aber auch Zivilisationskrankheiten und vor allem Tierquälerei veranschaulichen.
Bioland und Greenpeace wollen, dass die Nulltoleranz im Saatgut bei Gentechnik weiter gilt. Bayern und Hessen wollen diese Nulltoleranz aufweichen.
Eine Ausdehnung der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland könnte einen wichtigen Beitrag zum vorbeugenden Hochwasserschutz leisten.
Die „Alternativen Nobelpreise“ 2010 ehren die Macht des Wandels von unten. Die „Alternativen Nobelpreise“ 2010 gehen an vier Preisträger, die sich die Preissumme von 200 000 € teilen.
Milch von Kühen, die gentechnisch manipulierten Futterpflanzen erhielten, darf weiter als Gen-Milch bezeichnet werden. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte ein Urteil des Bundesgerichtshofes und wies damit eine Beschwerde der Molkerei Müller zurück.
Die Agrarminister der EU konnten sich nicht auf eine gemeinsame Haltung zu den Vorschlägen der EU-Kommission einigen. Diese hatte im Juli Pläne vorgelegt, nach denen die Mitgliedsstaaten künftig selbst über den Anbau von genmanipulierten Pflanzen entscheiden sollten.
Rund 900 Proben von Bio-Lebensmitteln haben die baden-württembergischen Untersuchungsämter 2009 analysiert. Nur ein Prozent aller Proben musste die Behörde beanstanden. Das ist die niedrigste Quote seit das Bundesland 2002 mit seinem Öko-Monitoring begonnen hat.
In diesem Jahr zeichnete die Jury Dr. Hans Rudolf Herren, Gründer der Schweizer Stiftung Biovision, und Bio-Bäuerin Rachel Agola aus Kenia mit dem OWA aus.
Die Bundesländer sollen künftig die Mindestabstände zwischen Gentech-Pflanzen und gentechnikfreien Feldern festlegen. Somit könnten die Länder entscheiden, ob bei ihnen Gentech-Anbau noch möglich ist.
Die Regierungsparteien behaupten, bei den 100.000 Menschen, die am Samstag in Berlin gegen Atomenergie demonstriert haben, würde es sich nicht um Vertreter der gesellschaftlichen Mehrheit halten, denn die Mehrheit habe ja schließlich bei der letzten Wahl Schwarz-Gelb gewählt. Dem widersprechen die Organisatoren der Demo.
Glyphosat, der Wirkstoff im Monsanto-Herbizid Roundup, verursacht Missbildungen bei Menschen und Tieren. Bei Tierembryos traten die Missbildungen schon bei Konzentrationen auf, die unter den amtlichen Rückstandshöchstmengen der EU liegen.
Mit einigen Online-Aktionen und einer Großdemonstration in Berlin am Samstag, 18. September läuten Anti-Atom-Organisationen einen „heißen Herbst“ für Regierung und Atomkonzerne ein.
Auf schwedischen Feldern, auf denen die BASF ihre Gentech-Knolle Amflora anbauen ließ, ist deren noch nicht zugelassene Nachfolgerin namens Amadea aufgetaucht. Der Chemiekonzern BASF hat diesen illegalen Anbau bestätigt.
Das größte deutsche Naturfilmfestival Green Screen findet vom 9.-12. September in Eckernförde statt. Es hat sich innerhalb von vier Jahren zu einem Treffpunkt für die internationale Naturfilmbranche entwickelt und zieht Naturfilmer und Besucher gleichermaßen an.
Im zweiten Jahr hintereinander verzeichnet Bio aus dem Fachhandel gegenüber den Bio-Sortimenten des konventionellen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und der Discounter das stärkere Wachstum.
Greenpeace bietet jetzt einen aktualisierten Einkaufsratgeber „Essen ohne Gentechnik“ an. Er zeigt, welche Lebensmittelhersteller und Handelsketten derzeit Gentechnik vermeiden.
Der Lebensmittel-Konzern Nestlé klagt gegen die kleine Senfmanufaktur Tomski im niederbayrischen Rottal: Die phonetische Ähnlichkeit zur Nestlé-eigenen Marke Thomy sei zu auffällig und müsse korrigiert werden.
Das Oberlandesgericht Saarbrücken hat entschieden, das Gentechnik-Seilschaften und Gentechnik-Filz auch als solche bezeichnet werden dürfen.
Die Stiftung Warentest hat Gensoja-Verunreinigungen in Lebensmittel gesucht. Die Stiftung wies darauf hin, dass Bio-Produkte seltener verunreinigt sind.
Die von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägte Biobranche schafft seit Jahren einen kontinuierlichen Zuwachs von Arbeitsplätzen. Heute sichert die Biobranche nach Schätzungen des PresseForum BioBranche das Einkommen von rund 180.000 Arbeitskräften.
Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat an die Bundesländer und die Bundesregierung appelliert, den ökologischen Landbau stärker zu fördern. Ein vom DNR vorgelegtes Ranking zeigt Brandenburg mit einem Flächenanteil von 10,5 % an der Landwirtschaftsfläche des Landes an der Spitze.
Der Anbau von gentechnisch manipulierte Zuckerrüben in den USA ist vorerst verboten, da es für die Zulassung der Pflanzen keine ausreichende Umweltprüfung gibt.
Zwei Jahre nach dem großen Bienensterben in Süddeutschland, bei dem etwa 20.000 Bienenvölker getötet oder schwer geschädigt wurden, werden in der Landwirtschaft beim Raps-, Mais-, Gemüse- und Getreideanbau weiter bienengefährdende Pestizide eingesetzt.
Wie eine aktuelle Recherche von Testbiotech zeigt, werden immer häufiger Gen-Abschnitte aus gentechnisch veränderten Pflanzen in tierischen Produkten gefunden.
Der ökologische Verkehrsclub VCD hat in Berlin die Ergebnisse der VCD Auto-Umweltliste 2010/2011 vorgestellt. Gleich mit zwei Testsiegern im umfassendsten Öko- Ranking für Pkw wartet Toyota auf.
Himmlisches Wetter, ausgelassene Stimmung, leckeres Essen und tolle Showeinlagen – rund 7.000 Menschen feierten und schlemmten beim bundesweit größten vegetarischen Event in Dortmund.
Die Stromversorger können ihre Ankündigung umsetzen und die acht ältesten deutschen Atomkraftwerke sofort stilllegen, ohne dass dies zu Engpässen in der Stromversorgung in Deutschland führt. Dies belegt eine neue Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace.
Die Aktion GEN-Klage hat die durch die Saatgutverunreinigungen im Frühjahr geschädigten Bauern aufgerufen, sich einer Sammelklage anzuschließen. Die Aktion geht davon aus, dass den Bauern ein Schaden von mehr als vier Millionen Euro entstanden ist.
Für den Sommer hat sich der Bio-Krunchyhersteller Barnhouse aus Mühldorf am Inn etwas Besonderes einfallen lassen: Unterstützt durch Spots auf dem Radiosender „Bayern 2“, verteilt Barnhouse seit Mitte Juni in großen bayerischen Städten Gutscheine für Krunchy-Proben, die im Bio-Laden eingelöst werden können.
Eine hauptsächlich auf Fastfood und Süßigkeiten basierende Ernährung könnte bei Jugendlichen zu ADHS führen. Darauf weisen nun Studienergebnisse aus Australien hin.
“Pestizide im Bio-Basmati”, das war ein Ergebnis einer Untersuchung für das Augustheft der Stiftung Warentest. Beim Basmati-Test waren sechs Bio-Produkte und 25 konventionelle unter die Lupe genommen worden.
Die meisten Masthähnchen in Deutschland kommen längst nicht mehr vom Bauernhof, sondern werden in riesigen Anlagen als so genannte Turbohühner in rund einem Monat schlachtreif gemästet. Jetzt soll in Niedersachsen ein Schlachthof entstehen, in dem täglich fast 370.000 Hühner geschlachtet werden können.
Die deutsche Bundesregierung und die EURATOM Supply Agency verschleiern die Herkunft des Urans, das für den Betrieb deutscher Atomkraftwerke genutzt wird. Zu diesem Ergebnis kommt die Organisation IPPNW.
Der niederländische Toxikologe Dr. Henk Tennekes weist nach Angaben der “Coordination gegen BAYER-Gefahren” in einer aktuellen Untersuchung nach, dass die Langzeitrisiken der Insektizide Imidacloprid und Thiacloprid weitaus größer sind, als bislang angenommen.
In Deutschland angebaute Johannisbeeren sind nach einem neuen Greenpeace-Test stark mit Pestiziden belastet.
Schweizer Wissenschaftler berichten in einer aktuellen Publikation von alarmierenden Effekten bei gentechnisch verändertem Weizen. Während der Weizen unter idealen Bedingungen im Gewächshaus normalen Wuchs und eine verbesserte Resistenz gegen Pilze zeigte, entgleiste der Stoffwechsel der Pflanzen unter Freilandbedingungen.
Sie haben einen schlechten Ruf, sind aber im Lebensmittelsortiment weit verbreitet: Farbstoffe sorgen unter anderem für knallbunte Getränke, Süßigkeiten und Eiskreationen. Seit dem 20. Juli muss ein Hinweis vor einigen Farbstoffen warnen.
Der Gentechnik-Konzern Monsanto ist mit seinem Versuch gescheitert, in der EU Patentansprüche gegen argentinische Sojabarone durchzusetzen. Der Europäische Gerichtshof entschied, dass europäische Soja-Importeure keine Lizenzgebühren für Soja aus Argentinien zahlen müssen.
Als bislang einziges Bundesland hat Mecklenburg-Vorpommern freiwillig Greenpeace und Bioland bekannt gegeben, wo dieses Jahr gentechnisch verunreinigtes Maissaatgut ausgesät wurde. Demnach wurde es auf insgesamt 53 Hektar ausgebracht.
Die EU-Länder sollen künftig eigenständig über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen entscheiden können. Die EU-Kommission beschloss eine entsprechende Neufassung der Gentechnik-Gesetze. Sie will mit diesem Schritt die Zulassungsverfahren für Gentech-Pflanzen deutlich beschleunigen.
Der vierte Runde Tisch zur Pflanzengenetik von Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat ohne die Umweltverbände stattgefunden. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Deutsche Naturschutzring (DNR) stellten ihre Mitarbeit ein.
Sieben bis elf Prozent mehr Ertrag bringe die neue Gentech-Sojabohne, versprach der Hersteller Monsanto. Doch die Bohne erfüllte die Prognosen nicht. Deshalb ermittelt jetzt der Generalstaatsanwalt von West Virginia.
Ungeachtet der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage hat der ökologische Landbau in Deutschland auch im Jahr 2009 weiter zugelegt. So ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Deutschland 2009 um 4,3 Prozent gewachsen.
Ab heute, dem 1. Juli wird das „Bio-Blatt“ der Europäischen Union für Bio-Lebensmittel zur Pflicht. Zusammen mit Siegeln der ökologischen Anbauverbände, Bio-Eigenmarken und dem sechseckigen Bio-Siegel soll es Verbrauchern zuverlässig den Weg weisen.
Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat Niedersachsens Ministerpräsidenten und Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten Christian Wulff unmittelbar vor der morgigen Wahl des Bundespräsidenten aufgefordert, seine seit Jahren aktive Unterstützung der Agro-Gentechnik einzustellen, sollte er in sein neues Amt gewählt werden.
Mehr als 300 Atomkraftgegner haben am Samstag vor dem Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg ein 25 Meter breites Radioaktivitätszeichen aus gut 13.000 Luftballons gebildet.
Mit einer internationalen Unterschriftenaktion will der Verein Testbiotech auf die Risiken der Synthetischen Biologie aufmerksam machen. Angesichts der Möglichkeit, künstliche Lebensformen zu schaffen, fordert die Organisation striktere Gesetze zum Schutz von Mensch und Umwelt.
Vom 25. bis 26. Juni findet in Frankfurt wieder die „Karmakonsum“ statt. Die Konferenz beschäftigt sich mit Themen wie „Nachhaltigkeit“, „bewusstem Konsum“ und einer neuen grünen Gründergeneration. Der bio verlag unterstützt mit seiner Zeitschrift „Schrot&Korn“ diese Fachtagung.
Auf rund 2.000 Hektar wurde dieses Frühjahr Mais ausgesät, der mit in der EU nicht zugelassenem Genmais verunreinigt ist. Bioland begrüßt die Ankündigungen von sieben Bundesländern, den illegalen Aufwuchs der Pflanzen durch Umbruch zu zerstören.
Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Einkauf von Bio-Lebensmitteln und dem Lebensstil. Die Auswertung der Nationalen Verzehrsstudie II, die am Max Rubner-Institut durchgeführt wurde, ergab zahlreiche signifikante Beziehungen.
Nach Berichten über Vertreibungen von Kleinbauern in Kolumbien haben die betroffenen Bio-Hersteller und -Händler eigene Nachforschungen angestellt. In einer Zwischenbilanz bekommen die im Norden Kolumbiens betriebenen Bio-Palmölplantagen sehr gute Noten. Der Landkonflikt um eine Plantage im Süden wird als sehr kompliziert geschildert. Es soll eine Lösung gefunden werden, die auch die betroffenen Kleinbauern zufrieden stellt.
Die Gewinner des bundesweiten Schülerwettbewerbs „Bio find ich Kuh-l“ haben die Auszeichnung des Bundesverbraucherministeriums erhalten.
Zum zweiten Mal hat die „Initiative Bayerischer Untermain“ einen Wettbewerb zur Familienfreundlichkeit in der Region organisiert. Einer der Gewinner: der bio verlag, in dem das Naturkostmagazin Schrot&Korn erscheint.
12.000 Luftballons starteten direkt vor den alten Atomreaktoren in Biblis, um deutlich zu machen, wohin eine eventuelle radioaktive Wolke ziehen würde: in diesem Fall Richtung Frankfurt. Bald folgt die nächste Ballonaktion.
In sechs Bundesländern ist auf 2.000 bis 3.000 Hektar Gen-verunreinigter Mais ausgesät worden. Die Verunreinigung war bereits frühzeitig bekannt. Weil sie nicht rechtzeitig handelten, stehen niedersächsische Behörden in der Kritik. Der Anbauverband Bioland forderte, den Mais auf den betroffenen Feldern unterzupflügen.
Das Bundesforschungsministerium will die angewandte Pflanzenbiotechnologie mit 50 Millionen Euro fördern. Das Geld soll in den nächsten fünf Jahren in die German Agri-Biotech Initiative (GABI) fließen.
Die bisherige Art der Landbewirtschaftung und die sie begleitende Forschung haben die Ökosysteme an ihre Belastungsgrenzen gebracht. „Forschungsförderung zu Beginn des 21. Jahrhunderts muss deshalb daran ausgerichtet werden, mit welchen Konzepten wir Belastungen stoppen, Ressourcen nachhaltig nutzen und gleichzeitig das Recht auf Nahrung sicher können“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).
CDU und SPD wollen das von ihnen regierte Bundesland Thüringen gentechnikfrei machen. Um diesem im Koalitionsvertrag verankerten Ziel näher zu kommen, haben die Landtagsfraktionen der beiden Parteien einen Antrag eingereicht.
War es vergangene Woche der Hessische Ministerpräsident Roland Koch, so folgte ihm in dieser Woche Bundespräsident Horst Köhler. Dem politischen Führungspersonal scheint die Puste auszugehen. Unerwartete und unaufgeforderte Rücktritte haben allerdings einen faden Beigeschmack.
In flackerndem Diskolicht tanzen, Cocktails schlürfen und dabei die Umwelt schonen? Die erste große „Öko-Party“ im hessischen Darmstadt machte es möglich.
Die Stiftung Warentest hat 52 Lebensmitteltests ausgewertet und ihr Fazit für Bio-Produkte gezogen: „Biolebensmittel sind nach den Qualitätsurteilen unserer Tests nicht besser als herkömmliche Produkte.“ Trotzdem belegt die Zeitschrift Test dann auf mehreren Seiten, dass Bio doch sehr oft besser ist.
Nach Greenpeace-Recherchen wird in Deutschland illegales Gen-Food verkauft. Butterfinger und Baby Ruth, zwei aus den USA importierte Schokoriegel von Nestlé, enthalten gentechnisch veränderte Pflanzen ohne entsprechende Kennzeichnung.
Weltweit kauften Verbraucher im vergangenen Jahr Fairtrade gesiegelte Produkte mit einem geschätzten Umsatz von über 3,4 Milliarde Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 15 Prozent.
In Niedersachsen und weiteren Bundesländern ist vermutlich gentechnisch verunreinigter Mais ausgesät worden, doch die zuständigen Behörden verschleppen nach Auffassung von Bioland und Greenpeace die Aufklärung und handeln nicht.
Der Anbau von gentechnisch manipulierter Bt-Baumwolle in China hat dazu geführt, dass sich ein bisher unbedeutender Schädling stark vermehrt hat.
Mehr als 40 in der Aktion GEN-Klage vernetzte Organisationen wollen per Widerspruchsverfahren die Zulassung der umstrittenen Gentech-Kartoffel Amflora kippen.
Die REWE Group hat sich einsichtig gezeigt und gehandelt. Der „Reese’s Peanut Butter Cup“, der genmanipulierte Zutaten enthält, ist jetzt aus den Regalen verschwunden. Er war in einem Münchner REWE-Markt angeboten worden.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat jetzt bis auf einen alle Legehennenbetriebe wieder freigegeben, die wegen Dioxin-Verunreinigungen in Futtermitteln vorsorglich gesperrt waren.
Das Landgericht Saarbrücken hat zahlreiche Aussagen in der Broschüre „Organisierte Unverantwortlichkeit“ verboten. Es kam damit der Klage zweier bekannter Gentechnik-Lobbyisten nach.
Das Internet-Netzwerk Campact will mit 20.000 Ballons auf Risiken der Uraltreaktoren Biblis A und B aufmerksam machen. Doch RWE will die Aktion nicht stattfinden lassen.
Das Umweltinstitut München hat genmanipulierte Erdnussbutterkekse in einem Münchner REWE-Markt gefunden.
Nach einer neuen Greenpeace-Untersuchung sind Cherry- und Strauchtomaten aus Supermärkten und Discountern mit weniger Pestiziden belastet als in den Vorjahren. Die Umweltschutzorganisation muss keine der 52 Proben aus konventionellem Anbau wegen Überschreitung der gesetzlichen Höchstwerte beanstanden .
Die neusten Zahlen aus dem Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e.V. zeigen, dass der Bio-Fachhandel in Deutschland im ersten Quartal 2010 erneut zulegen konnte.
Die Kontamination von Bio-Futtermitteln mit Dioxin hat einen größeren Umfang als bisher angenommen. Insgesamt umfasste die verunreinigte Charge des Bio-Maises aus der Ukraine 2.500 Tonnen.
Deutsche Autofahrer sind gezwungen, Palmöl zu tanken und vernichten so indirekt den Lebensraum der Orang Utans in Indonesien. Das ist das Ergebnis von umfangreichen Diesel-Tests von Greenpeace.
Am 8. Mai ist Weltladen-Tag. Aus diesem Anlass fordern der Anbauverband Naturland, der Weltladen-Dachverband und die ägyptische Bio-Farm SEKEM dazu auf, vermehrt Bio- und Fair-Produkte zu kaufen.
Der österreichische Bio-Anbauverband Bio Austria hat das jetzt in Kraft getretene österreichische Verbot für die genmanipulierte Industrie-Kartoffel Amflora begrüßt.
Anlässlich der jährlichen Hauptversammlung von BASF hat heute ein breites Bündnis aus Bauern, NGO´s und Studenten gegen die Gen-Kartoffel Amflora protestiert.
Der US-Agrarmulti Monsanto versucht nach Informationen von Greenpeace, sich das Fleisch von Schweinen, die mit Monsantos Gen-Pflanzen gefüttert wurden, patentieren zu lassen.
“Unser friedlicher Protest und ziviler Widerstand gegen die Gentechnik-Konzerne hat Wirkung gezeigt!”, sagt Rudolf Bühler, Gründer und Vorsitzender der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, die inzwischen 1.080 bäuerliche Familienbetriebe aus der Region Hohenlohe umfasst. Die Hällischen Bauern hatten im vergangenen Jahr direkt vor dem Europäischen Patentamt eine Herde Hällischer Schweine aufgetrieben und gemeinsam mit Greenpeace, BUND, [...]
Das Forschungsministerium steckt weitere Millionen in die Agro-Gentechnik, während erfolgversprechendere Ansätze für eine nachhaltige Landwirtschaft vernachlässigt werden.
Ein breites Bündnis von Verbänden hat Bundesagrarministerin Ilse Aigner aufgefordert, die anstehende Reform der europäischen Agrarpolitik und eine Neuverteilung der EU-Agrarsubventionen nicht zu blockieren.
Importierte Mais-Saaten sind zum Teil mit Gen-Mais verunreinigt. Dies ist das Ergebnis von stichprobenartigen Saatgut-Untersuchungen der Bundesländer, die Greenpeace und Bioland veröffentlicht haben.
Mit einer 120 Kilometer langen Aktions- und Menschenkette vom Atomkraftwerk Krümmel in Schleswig-Holstein quer durch Hamburg bis zum AKW Brunsbüttel demonstrierten mehr als 120.000 Atomkraftgegner gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Es ist gelungen: Über 120 Kilometer entlang der Elbe und quer durch Hamburg stand die Kette gegen Atomkraft. Dies zeigt, dass die Mehrheit der Bevölkerung [...]
Man kann limafreundlich einkaufen: bio, aus der Region, in der Saison, im Geschmack überzeugend und preislich annehmbar. Die Verbraucherinitiative gibt Tipps dazu.
An vielen Stellen in Deutschland gibt es am Samstag, 24.04., Proteste gegen Atomkraft; u.a. in Krümmel und Brunsbüttel, in Hamburg, Biblis und am Atommülllager Ahaus.
Die BUNDjungend ruft alle wissbegierigen Kinder auf, in die Natur auszuschwärmen und ein Naturtagebuch für den Wettbewerb 2010 anzulegen. Es warten tolle Gewinne.
Die Umweltorganisation Greenpeace hat vergangene Woche mit zwei öffentlichkeitswirksamen Aktionen gegen den Anbau der genmanipulierten Kartoffelsorte Amflora auf einem Mecklenburger Acker protestiert.
Die aktuelle Studie der Europäischen Klimastiftung ECF räumt mit Vorurteilen auf: 100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien ist im Jahr 2050 nicht merklich teurer und ebenso verlässlich wie heutige Versorgung.
Greenpeace China hat in zwei Supermarktketten in der chinesischen Provinz Hunan genmanipulierten Reis gefunden. Die Umweltorganisation forderte die chinesische Regierung auf, die Kommerzialisierung von Gen-Reis umgehend zu stoppen.
Das österreichische Parlament hat einstimmig ein nationales Anbauverbot für die genmanipulierte Stärkekartoffel Amflora von BASF beschlossen. Das österreichische Gesundheitsministerium muss das Verbot jetzt umsetzen.
Ökotest hat Obst und Gemüse auf Großstadt-Märkten untersucht. Das Ergebnis: Die Ware vom Wochenmarkt ist nicht besser oder schlechter als die im Supermarkt.
Der KarmaKonsum Gründer-Award ist ein Beitrag zur Förderung von öko-sozialen Existenzgründungen. Er wurde im Jahr 2009 das erste Mal mit einem Dienstleistungspaket von 30.000 Euro vergeben. Ziel des Awards ist es, Existenzgründern eine fundierte Förderung zu ermöglichen, relevante Branchenkontakte herzustellen und ein attraktives Forum zu bieten. Jetzt werden wieder Bewerber gesucht.
In Bulgarien ist ein so großer Abstand zwischen sensiblen Landschaften und Gen-Feldern zum Gesetz gemacht worden, dass der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen für Landwirte praktisch unmöglich wurde.
In den Maisanbaugebieten der USA macht sich ein neuer Schädling breit, der Western Bean Cutworm. Grund: der Anbau von Gen-Mais, sagen Experten.
Die Organisation “Save Our Seeds” fordert dazu auf, per eMail gegen Gentechnik zu protestieren. Das geht ganz einfach mit wenigen Klicks.
Zu Ostern steigt die Nachfrage nach Eiern sprunghaft an; meist kann dieser Mehrbedarf nur durch zusätzliche Lieferungen aus dem Ausland gedeckt werden – und das bedeutet fast immer Eier aus Käfighaltung.
Künstliche Eierfarben sind nicht für alle Menschen völlig harmlos. Die Verbraucherinitiative hat einige Tipps zum natürlichen Färben zusammengestellt.
Für die Verbraucher wird es immer leichter, Öko-Strom zu beziehen und damit die Umwelt zu entlasten. 16 bundesweit verfügbare Ökostrom-Angebote listet die aktuelle EcoTopTen-Marktübersicht auf, die jetzt veröffentlicht ist.
Das Fernsehmagazin Report Mainz hat berichtet, dass der kolumbianische Bio-Palmöl-Hersteller Daabon Kleinbauern von ihrem Land vertrieben habe. Dort sollen künftig Plantagen für Bio-Palmöl entstehen. Die Vertreibungen wurden konkret mit Produkten von Allos, Alnatura und Rapunzel in Verbindung gebracht. Diese Firmen fordern eine rasche Aufklärung der Vorwürfe.
Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat gegen Berthold Franzsander Anklage beim Landgericht Paderborn erhoben. Sie wirft dem einstigen Bio-Vorzeigeunternehmer gewerbsmäßigen Betrug vor. Er soll im Zeitraum von Januar 2005 bis Dezember 2007 an bundesweit 685 Kunden Bio-Geflügelfleisch verkauft haben, das mit konventionellem Geflügelfleisch vermischt war. Den Schaden beziffert die Staatsanwaltschaft auf 1,3 Millionen Euro. Franzsander bestreitet Betrugsabsichten. [...]
Die Produktion von Schokoriegeln wie Kitkat von Nestlé trägt zur Zerstörung des indonesischen Urwalds bei und vernichtet damit die Lebensgrundlage der vom Aussterben bedrohten Orang-Utans. Das ist das Ergebnis eines heute veröffentlichten Greenpeace-Berichtes.
Der Dokumentarfilm “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” zeigt eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – ab Donnerstag, 18. März im Kino.
Noch wenige Wochen bis zum Einsendeschluss beim bundesweiten Schülerwettbewerb zum Ökologischen Landbau. Wer eine dreitägige Berlinfahrt gewinnen will, muss jetzt ran.
Nachdem die EU-Kommission den kommerziellen Anbau der Gentechnik-Knolle Amflora erlaubt hat, will der Chemie-Konzern BASF für zwei weitere genmanipulierte Kartoffelsorten die Zulassung beantragen. Darunter ist auch eine für Chips und Fritten. Derweil stößt Amflora weiterhin auf große Ablehnung. Unmittelbar bevor steht nach Pressemeldungen der Antrag für eine Amflora- Nachfolgerin durch die BASF. Dafür wurde eine [...]
Die Ökoschule in Kleve verzeichnet für das kommende Schuljahr mit mehr als 30 Anmeldungen im dritten Jahr in Folge steigende Anmeldezahlen.
Die Forschung im Bereich Ökologischer Landbau kann unvermindert weitergehen. Die Mittel werden nicht – wie zunächst im Februar ebenfalls vom Haushaltsausschuss beschlossen – um 3,3 Millionen Euro gekürzt.
Die nordrhein-westfälische Kontrollbehörde LANUV hat dem Agrarindustriellen Richard Hennenberg das Bio-Siegel für seine Eierproduktion entzogen – allerdings nur für Hennenbergs 20.000-Legehennen-Stall in Velbert.
Die EU-Kommission hat die genmanipulierte Stärkekartoffel Amflora der BASF für den kommerziellen Anbau freigegeben. John Dalli, Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, sagte: „Alle wissenschaftlichen Aspekte und besonders die Sicherheitsbedenken sind bereits ausgiebig berücksichtigt worden.“
Die aktuellen Ergebnisse aus dem BNN-Monitoring für Obst und Gemüse beweisen erneut: Frischware im Naturkosthandel ist sicher. 2009 gab es bei über 96 Prozent der untersuchten Proben keinerlei Grund zur Beanstandung.
Der Vegetarische Kinder- und Jugendpreis möchte junge Aktive ermuntern, sich für vegetarische und tierschützende Projekte zu engagieren.
Gentechnisch manipulierte Pflanzen tragen nicht zum Klimaschutz bei. Sie können sogar den Ausstoß an Kohlendioxid erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Report der Umweltorganisation Friends of Earth (FoE).
Die Standorte von Ackerflächen, auf denen Gen-Raps versehentlich angebaut worden ist, müssen öffentlich gemacht werden. Das hat das Verwaltungsgericht Schwerin entschieden, nachdem der Anbauverband Bioland unterstützt von Greenpeace gegen das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern geklagt hatte.
Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Plastikdose für das Müsli, von der Quietscheente bis hin zur Trockenhaube. Plastik ist überall. Darüber gibt es jetzt einen tollen Kinofilm.
Weltweit werden 35 Millionen Hektar der landwirtschaftlichen Nutzfläche ökologisch bewirtschaftet. Die größten Zuwächse gab es in Lateinamerika und in Europa. Fast 1,4 Millionen Produzenten wirtschaften biologisch, die meisten in Entwicklungsländern.
Greenpeace hat den von der Gentechnik-Organisation ISAAA vorgelegten Jahresbericht 2009 zum Anbau der Agro-Gentechnik als irreführend beanstandet.
Auf der BioFach in Nürnberg – der Weltleitmesse für Bio-Produkte – ist der Journalistenpreis Bio verliehen worden.
In Nürnberg hat die BioFach, die Weltleitmesse für Bio-Produkte begonnen. Die BioFach und die begleitende Naturkosmetikfachmesse Vivaness versammeln auch dieses Jahr wieder rund 2.500 Aussteller aus mehr als 80 Ländern.
Einen Tag vor Eröffnung der BioFach, der weltgrößten Bio-Messe in Nürnberg, fordert Bioland von Agrarministerin Ilse Aigner, den Bio-Landbau so zu fördern, wie es im Koalitionsvertrag steht.
Im Vorfeld der BioFach, der Internationalen Fachmesse für Bio-Produkte, hat das Testzentrum Lebensmittel der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft die Ergebnisse ihrer internationalen Qualitätsprüfung für Bio-Produkte veröffentlicht. Rund 1.000 Erzeugnisse wurden getestet, fast jedes Zweite erhielt eine DLG-Prämierung in Gold.
Wer sich dieses Jahr mit Barack-Obama-, Howling-Ghost-, Gorilla- oder Vampir-Maske ins Karnevaltreiben stürzen möchte, sollte sich seine Kostümierung noch einmal überlegen. Denn die meist in China hergestellten Artikel sind voller Schadstoffe.
Bei den Anmeldungen zum Anbau von Gen-Pflanzen in Deutschland herrscht in diesem Jahr Durcheinander: Obwohl der Anbau verboten ist und EU-Zulassungen fehlen, dürfen Landwirte unter Vorbehalt den Anbau von Gen-Kartoffeln und Gen-Mais anmelden.
Die Europäische Kommission hat offiziell den Sieger des Wettbewerbs um das neue EU-Bio-Logo bekannt gegeben.
Greenpeace hat eine Liste von 451 weltweit eingesetzten Pestiziden veröffentlicht, die besonders gesundheits- und umweltgefährdend sind. Rund ein Drittel davon sind auch in der europäischen Lebensmittelproduktion zugelassen.
Eine von Monsanto finanzierte Studie erforschte die genetischen Mechanismen in Pflanzen, die eine Resistenz gegen das Monsanto-Pestizid RoundUup entwickelt hatten.
Billigspielwaren sind ein Gefahrenpotenzial, warnt das Frankfurter Verbrauchermagazin Ökotest. Es hat Produkte aus Weich-PVC und Übelriechendes eingekauft und ins Labor geschickt.
Nach einer neuen Greenpeace-Untersuchung von Kopfsalat und Rucola aus Supermärkten und Discountern sind 29 von 36 Proben mit Rückständen von Pestiziden belastet. Bio-Produkte waren “sauber”.
Die Sarah Wiener Stiftung führt jetzt erstmals Kochkurse auch für die Kleinsten in Kindertagesstätten durch.
Der Vegetarische Kinder- und Jugendpreis möchte junge Aktive ermuntern, sich für vegetarische und tierschützende Projekte zu engagieren.
Erhebliche Mengen als “bio” verkaufter Baumwolle aus Indien war gentechnisch verändert und verstieß damit gegen die Öko-Standards.
In Berlin wurde der der bundesweite Förderpreis Ökologischer Landbau 2010 verliehen und das zehnjährige Jubiläum dieses Preises im Rahmen einer Festveranstaltung gewürdigt.
Jetzt kann man noch mitmachen beim Schülerwettbewerb zum ökologischen Landbau! Die Hälfte des Schuljahres ist um. Ebenso geht der bundesweite Schülerwettbewerb „Bio find ich kuh-l“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in die zweite Halbzeit.
Der Klimawandel gefährdet die Lebensgrundlagen von 1,7 Mrd. Kleinbauern. Das geht aus der Oxfam-Studie „People-Centred Resilience“ hervor.
In Nordsachsen wurden Felder mit mehr als 135 Hektar Fläche ans Standortregister gemeldet.
„Der verbandsgebundene Öko-Landbau und der Bio-Fachhandel sind die tragenden Säulen des Bio-Marktes und wachsen stabil weiter“, so fasst Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die Bilanz für das Jahr 2009 zusammen.
Die Zeitschrift „Test“ berichtete über Nikotin in getrockneten Steinpilzen. Aber Bio-Pilze sind clean!
Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet in Berlin offiziell das internationale Jahr der Biologischen Vielfalt der Vereinten Nationen. Der WWF begrüßt die Ankündigungen, den Kampf gegen das Artensterben zu verstärken.
Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall lädt gemeinsam mit ihren Partnern zum politischen Rockkonzert nach Berlin ein im Rahmen des Auftakts zur Internationalen Grünen Woche Berlin im Internationalen Congress Centrum ICC.
Bei Naturkosmetik-Produkten werden Verbraucher durch irreführende Angaben häufig getäuscht. Das ergab eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg von 20 Produkten.
Das Insektengift Bt-Toxin aus gentechnisch verändertem Mais gelangt nach der Ernte durch Maisstreu in Bäche, Flüsse und Seen. Welche Wirkung es dort hat, ist wenig erforscht.
Erfreulich: Die Auswahl an besonders umweltfreundlichen, sparsamen und zugleich günstigen Kühl- und Gefriergeräten ist gegenüber dem Vorjahr wieder größer geworden. Jetzt gibt es wieder eine neue Übersicht der Produkte.
Die Wirkung von Gentech-Mais ist sehr umstritten. Eine jetzt veröffentlichte Studie bekräftigt die Gesundheitsbedenken von Gentechnik-Mais.
Noch immer “leben” mehr als drei Viertel aller Legehennen in Europa in einem Käfig. Zu diesem Ergebnis kommt die EU-Kommission nach einer EU-weiten Erhebung.
Eine Studie von französischen Wissenschaftlern der Universitäten Caen und Rouen zeigt deutliche Hinweise auf Gesundheitsrisiken bei drei gentechnisch veränderten Mais-Varianten der US-Firma Monsanto.
Kanadische Wissenschaftler haben selbst in den Därmen von Regenwürmern die transgene DNA nachweisen können.
Ein US-Bezirksgericht hat zwei Landwirten, deren Reisernte durch genmanipulierte Sorten der Bayer CropScience AG verunreinigt worden war, eine Entschädigung von knapp zwei Millionen Dollar zugesprochen.
Die Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission lädt alle Europäerinnen und Europäer ein, online über das neue EU-Bio-Logo abzustimmen. Bis zum 31. Januar 2010 kann im Internet zwischen drei Finalisten ausgewählt werden. Das Gewinnerlogo wird ab Mitte 2010 verpflichtend sein für alle vorverpackten biologischen Erzeugnisse, die aus den 27 Mitgliedstaaten stammen und die [...]
Bis 18. Dezember findet die 15. Klimakonferenz der UNO in Kopenhagen statt, an der über ein neues globales Klimaabkommen entschieden werden soll. Nur selten wird dabei die Landwirtschaft thematisiert. Dabei ist Ökolandbau ein Weg zu besserem Klima.
Bis zum 18. Dezember 2009 findet in Kopenhagen ein richtungsweisender UN-Klimagipfel statt. 30 Flensburger Studenten segeln zur Zeit dorthin, um ein Zeichen zu setzen.
Supermärkte und Discounter reagieren auf die Bedrohung der Fischbestände und die Kritik an ihrem Fischangebot. Das ist das Ergebnis des dritten Supermarkt-Rankings „Fisch“, in dem Greenpeace den Fortschritt der Handelsketten bewertet.
Kurz bevor Konzerne und Regierung zu Verhandlungen über längere AKW-Laufzeiten zusammenkommen, sollen an möglichst vielen AKWs nahe zu Großstädten zehntausende schwarz-gelbe Ballons als „radioaktive Wolke“ aufsteigen.
In 13 von 16 Bundesländern wird Trinkwasser an die Bevölkerung abgegeben, das zu hoch mit Uran belastet ist. Das belegen Recherchen der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch.
Das Verbrauchermagazin Ökotest hat nach Schadstoffen in Kinderspielzeug suchen lassen: Die Ergebnisse sind nach wie vor bei vielen Produkten erschreckend.
In den Kategorien Produkte, Vorbilder, Organisationen und Projekte hat Deutschlands größte Community für strategischen Konsum ihre Nachhaltigkeitshelden des Jahres 2009 gekürt.
Nachdem sich rund 30.000 Bürger und Bürgerinnen mit Briefen, Petitionen und Protesten an RWE gewandt haben, hat der RWE-Vorstand in einem Schreiben an die staatliche bulgarische Energiegesellschaft seinen Rückzug aus dem umstrittenen Atomkraftwerk Belene bekanntgegeben.
Der Klimawandel wird nicht langsam und stetig verlaufen und nicht erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts seine dramatischen Folgen zeigen. Einzelne Klimaphänomene könnten in zahlreichen Regionen bereits vor 2050 einen Punkt überschreiten, ab dem sie unumkehrbar sein und den weiteren Wandel noch zusätzlich verstärken werden. Zu diesen sogenannten „Tipping Points“ (Kipp-Punkten) zählen die Eisschmelze [...]
Die Belastung mit giftigen Pestiziden in Tafeltrauben ist rückläufig. Dennoch: Nur zwei der 30 konventionellen Proben sind unbelastet.
Auch in Bio-Leinsaaten aus Kanada wurden Verunreinigungen mit dem Gen-Lein Triffid gefunden.
Der Anbau von genmanipulierten Sojabohnen, Mais und Baumwolle in den USA hat den Verbrauch an Pestiziden ansteigen lassen und zahlreiche resistente Unkräuter hervorgebracht.
Die fortschreitende Zerstörung der globalen Ökosysteme könnte Kosten von bis zu fünf Billionen Dollar verursachen. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen hervor.
Ab dem 1. Juli 2010 muss das neue EU-Öko-Logo auf Verpackungen von vorverpackte Waren aufgebracht werden. Außerdem ist dann die Herkunftsangabe verpflichtend. Das EU-Öko-Logo gilt nicht für Umstellungsware und Lebensmittel mit einem Bio-Anteil unter 95 Prozent. Für unverpackte Ware und Importe aus Drittländern kann es freiwillig verwendet werden. Das neue Logo darf nicht vor dem [...]
Verbraucher haben ein steigendes Interesse an sozial- und umweltverträglich hergestellter Mode. Vielen Konsumenten fehlen aber Informationen über den Einkaufsort und fragen sich, wie man erkennt, ob diese Mode auch „echt“ ist. Die Verbraucherinitiative gibt jetzt Tipps zu diesem Thema. Öko-faire Mode, Öko-Mode, Green Fashion: Für „saubere“ Sachen gibt es viele Namen, an jeder Straßenecke zu [...]
Die EU-Kommission hat die Genmaissorten MON88017 und MON89034 von Monsanto sowie den Pioneer-Mais 59122xNK603 zugelassen.
Vegetarier und Fisch verzehrende Vegetarier (Fischesser) leiden seltener an Krebs als Fleischesser. Zu diesem Ergebnis kamen die britische Oxford Vegetarian Study und die EPIC-Oxford Study.
Angesichts der ungelösten globalen Probleme wie Klimawandel und Ernährungskrise tritt der neue Entwicklungsminister Dirk Niebel ein verantwortungsvolles Amt an. Naturland und der Weltladen-Dachverband haben ihm im Rahmen ihrer Kampagne „Öko + Fair ernährt mehr!“ für die bevorstehenden Entscheidungen viel Kraft und Mut gewünscht. „Bei über einer Milliarde hungernder Menschen weltweit steht die Weltgemeinschaft vor einer [...]
Mehrere Verbände haben zusammengestellt, was alles berücksichtigt werden müsste, um eine aussagekräftige und ganzheitliche Kosten-Nutzen-Rechnung für die grüne Gentechnik aufzustellen.
Die Handelskette Kaufland und Drogeriemärkte von Schlecker nehmen Bisphenol-A-belastete Babyschnuller aus ihrem Sortiment.
Die Deutsche Umwelthilfe beklagt unzureichende Informationen über Chemiekaliencocktail in Getränkekartons.
Der Anbauverband Bioland hat die Mehrheitsentscheidung der Bundesländer, zukünftig die Impflicht gegen die Blauzungenkrankheit abzuschaffen, begrüßt.
Die Pestizidbelastung von getrockneten Kräutern und Gewürzen hat sich nach Untersuchungen von Greenpeace im Vergleich zum Vorjahr nicht gebessert: Mehr als ein Viertel der 37 Proben aus konventionellem Anbau waren „nicht empfehlenswert“. Greenpeace rät: „Greifen Sie lieber zu Bioprodukten.“
Die Länderarbeitsgemeinschaft der zuständigen Öko-Behörden (LÖK) hat die Vorgaben für die Kontrolle von Geflügelhaltern deutlich verschärft. Bei Großbetrieben muss die Öko-Kontrollstelle jetzt viermal im Jahr nach dem Rechten sehen. Davon dreimal unangemeldet. Damit ziehen die Behördenvertreter die Konsequenz aus Bio-Geflügel-Skandalen wie Franzsander und Hennenberg. Der Vorschlag dazu kam von außen.
Der Biolandbau könnte bei der Verminderung der Treibhausgasemissionen eine zentrale Rolle als Problemlöser einnehmen. Wissenschaftliche Studien bestätigen dem Biolandbau eine bessere Klimabilanz als der konventionellen Landwirtschaft.
Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung wird einen gentechnikfreundlicheren Kurs fahren als ihre Vorgängerin.
Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat die Bundesregierung aufgefordert, sich in der EU für niedrigere Quecksilber-Grenzwerte in Energiesparlampen und Leuchtröhren einzusetzen. Dies sei für einen massenhaften Einsatz der Energiesparlampen wichtig, die in geringem Umfang Quecksilber enthalten.
Gegen die Ausweitung der Patentierung auf Pflanzen und Tiere hat die Koalition „Keine Patente auf Saatgut“ einen globalen Appell gestsrtet. Insbesondere Landwirte geraten zunehmend in die Abhängigkeit internationaler Konzerne wie Monsanto, die die Patente auf Saatgut und Nutztiere besitzen.
Ist es eine gute Nachricht, wenn in 10 bis 24 % der untersuchten Proben von Birnen, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Mandarinen/Clementinen /Satsumas keine Pflanzenschutzmittel-Rückstände gefunden wurden? Im Umkehrschluss bedeuten diese Zahlen immerhin, dass in 76 bis 90 % aller dieser Proben messbare Rückstände ermittelt wurden. Die Zahlen stammen aus dem Lebensmittel-Monitoring (LMM), im Rahmen dessen jährlich [...]
60 kg Fleisch hat jeder Deutsche im vergangenen Jahr durchschnittlich verspeist. Ein höherer Anteil an pflanzlicher Kost wäre besser für die eigene Gesundheit, würde das weltweite Hungerproblem bekämpfen und käme der Umwelt zu Gute.
Die Nutzung ökologischer Anbaumethoden ist von zentraler Bedeutung, um eine ausreichende Wasserversorgung zur Ernährung der Weltbevölkerung sicher zu stellen.
Anlässlich der Bekanntmachung der Versteigerungsregeln für neue Funkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor dem massiven Ausbau der Mobilfunknetze in Deutschland gewarnt.
In Argentinien, dem fünftgrößten Honigproduzenten der Welt, sind letztes Jahr 30 Prozent der Bienenvölker eingegangen. Lucas Martinez, der Vorsitzende des argentinischen Imkerverbandes, macht dafür auch den Anbau von Gensoja verantwortlich. „Das große Problem bei uns ist der massive Anbau von Gensoja. Der verdrängt die Imker immer mehr, vor allem aus der Pampa, wo sie bislang [...]
Die Gen-Knolle Amflora von BASF hat Konkurrenz bekommen. Die Emsland-Gruppe und der Pflanzenzüchter Europlant haben ohne Gentechnik eine Kartoffel gezüchtet, die wie Amflora nur die Stärkesorte Amylopektin enthält. Die erste Ernte wird jetzt verarbeitet. Die Emsland Gruppe ist Deutschlands größter Kartoffelstärkeproduzent und nach eigenen Angaben weltweit führend in der Herstellung von Stärkeveredelungsprodukten, Kartoffeleiweiß, Flocken und [...]
Kaum haben die Bürgerinnen und Bürger gewählt, ist die Wahlfreiheit für gentechnikfreie Lebensmittel in Gefahr. Naturland verfolgt die in dieser Woche begonnenen Koalitionsgespräche mit Sorge, da Agro- Gentechnik bei CDU und FDP viele Befürworter findet.
„Geheimsache Bio“ hieß ein Halbstunden-Beitrag, den der Norddeutsche Rundfunk in der vergangenen Woche in seiner Sendung „Panorama – Die Reporter“ brachte. Bio sollte fertig gemacht werden; das gelang aber nicht.
Die Forschungsabteilung der Deutschen Bank hat eine Studie zum Thema Welternährung veröffentlicht. Deren Fazit: Die Agrarpolitik muss sich an Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit orientieren.
US-Präsident Barack Obama hat in den letzten Wochen mehrere wichtige Posten innerhalb seiner Administration mit Gefolgsleuten des Gentechnik-Konzerns Monsanto besetzt.
Viele Babyschnuller sind mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet. In allen zehn durch ein Testlabor im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) untersuchten Schnullern wurde Bisphenol A gefunden.
Welchen besonderen Wert bietet Bio aus dem Bio-Fachgeschäft? Antworten hierauf gibt die bundesweite Kampagne „Bio kann mehr“, die am 1. Oktober 2009 gestartet wurde.
Männer mittleren Alters, die regelmäßig Vollkornprodukte verzehren, haben ein geringeres Risiko für Bluthochdruck. Das hat eine US-amerikanische Langzeitstudie mit knapp 32.000 Teilnehmern ergeben.
Die Weltstillwoche 2009 vom 28. September bis 4. Oktober steht unter dem Motto „Stillen ist lebenswichtig! Bist Du dabei?“
Deutschlands Bio-Geschichte begann 1971 mit einem kleinen Naturkostladen in Berlin. Heute hat die Stadt die größte Dichte an Bioläden in ganz Deutschland und macht im Oktober deshalb eine große Bio-Kampagne in Berlin.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem Wahlergebnis der Bundestagswahl vom 27. September 2009 kein Votum pro Atomkraft und pro Gentechnik. Sämtliche Umfragen im Umfeld der Wahlen hätten gezeigt, dass es stabile Mehrheiten gegen längere Laufzeiten für Atommeiler und gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft gebe.
Die US-Regierung hat es versäumt, die Umweltrisiken gentechnisch manipulierter Zuckerrüben vor der Zulassung zu überprüfen. Das stellte ein Bundesrichter am Distriktgericht in San Francisco fest.
Neuer Weltrekord: Mit 120.566 Tassen fair gehandeltem Kaffee haben Fairtrade-Unterstützer in nur einer Stunde wurde eine neue Bestmarke aufgestellt.
Angela Merkel (CDU) hat als Bundesumweltministerin genauere Sicherheitsüberprüfungen beim Atomkraftwerk Krümmel untersagt. Dies geht aus einer Greenpeace vorliegenden Weisung des Bundesumweltministeriums an das schleswig-holsteinische Energieministerium aus dem Jahr 1997 hervor.
Nach der vom Bundesverfassungsgericht erlassenen einstweiligen Anordnung ist der Berufsimker und Feldbefreier Michael Grolm heute freigelassen worden. Er war 27 Tage in Erzwingungshaft, weil er 2007 den Genmais MON 810 im Oderbruch unschädlich gemacht hat.
Deutsche Umweltverbände haben sich kritisch mit der aktuellen Umweltpolitik auseinandergesetzt und die Menschen aufgerufen, am Sonntag so zu wählen, dass auch die Umwelt etwas davon hat.
Am 21. September 2009 fand in einem Solarkino in New York die einzigartige Weltpremiere von THE AGE OF STUPID statt – eine Veranstaltung, die weit mehr als eine Filmpremiere ist. Heute ist sie in Deutschland zu sehen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 250 Gramm Obst täglich. Das sei viel besser als Vitaminpillen zu schlucken.
Die Bio-BrotBox, die Aktion für ein gesundes Frühstück, hat wieder Eltern und Schüler in ganz Deutschland inspiriert. In der Schrot&Korn-Stadt Aschaffenburg half Urban Priol.
Heute beginnt die Faire Woche 2009 – die Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland. 14 Tage lang finden deutschlandweit über 3.500 Veranstaltungen statt, in denen Hunderttausende Menschen den Fairen Handel auf vielfältige und kreative Weise entdecken können.
In Brötchen, Müsli, Backmischungen, sowie in ganzem und geschrotetem Leinsamen hat Greenpeace illegalen, gentechnisch veränderten Leinsamen nachgewiesen. Die betroffenen Produkte waren am 9. September stichprobenartig in Märkten von Edeka, Rewe, Rossmann und Schlecker in Hamburg gekauft und von einem Speziallabor untersucht worden.
In Deutschland ist gentechnisch veränderter Leinsamen gefunden worden. Das beweise, “dass Agro-Gentechnik eine nicht beherrschbare Technologie ist“, kommentierte der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).
Die Veranstalter von „Vielfalt ernährt die Welt … natürlich ohne Gentechnik“ haben in Stuttgart die Ergebnisse der aktuellen Emnid-Umfrage: „Beeinflusst Gentechnik die Bundestagswahl?“ vorgestellt: Nur 6% der Wähler bundesweit sprechen sich für gentechnisch veränderte Lebensmittel aus.
Eine Recherche von Greenpeace und Bioland hat gentechnische Verunreinigungen von Saatgut in Deutschland gezeigt. Die nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass 22 der 2009 in Deutschland untersuchten 386 Mais-Proben, gentechnisch verunreinigt waren.
Der Bio-Markt wächst mit vermindertem Tempo weiter. Weder im vergangenen, noch in diesem Jahr sei ein Rückgang auf dem Bio-Markt erkennbar, so das Resümee von Experten.
Die Nutzung der Atomenergie in Deutschland kostete die Bundesbürger von 1950 bis 2008 rund 165 Milliarden Euro an staatlichen Fördermitteln. Mindestens 92,5 Milliarden Euro kommen künftig an Ausgaben noch hinzu, ergab eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie.
Öko-Herbst in Deutschland: Im September und Oktober laden Naturland-Bauern in ganz Deutschland zum Feiern und Genießen ein.
Ökotest hat festgestellt, dass Bio-Milch die meisten gesunden Omega-3-Fettsäuren enthält. Ein Viertel der 32 Milchproben wies einen niedrigen Gehalt dieser essentiellen Fettsäuren auf. Das deutet darauf hin, dass die Kühe hier nur Mais und Kraftfutter zu fressen bekommen haben. Bio-Bauern schicken ihre Kühe dagegen auf die Wiese – für die Milch ist das weitaus besser.
Im Herbst 2007 wurden in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 1500 Hektar Raps-Saatgut der Sorte Taurus ausgesät, der mit illegalem Gen-Raps verunreinigt war. Diese unbeabsichtigt mit Gen-Raps kontaminierten Äcker müssen in ganz Niedersachsen offen gelegt werden. Das ist das Verwaltungsgericht Hannover entschieden. Hier hat sich Bioland mit seinen Klagen nun abschließend gegenüber dem Land Niedersachsen [...]
Der Ludwigshafener Chemie-Konzern BASF will gemeinsam mit dem US-Konzern Monsanto die grüne Gentechnik ausbauen. “Unser Agrar-Geschäft wird stark wachsen. Die grüne Gentechnik wird zu einem großen Geschäft”, sagte BASF-Chef Hambrecht im Gespräch mit der “WirtschaftsWoche”. “Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Monsanto arbeiten wir etwa an Pflanzen, die einen höheren Ertrag bringen und auf salzigen, trockenen Böden [...]
Bio verkauft sich im konventionellen Lebensmitteleinzelhandel schlechter. Der Naturkostmarkt ist im ersten Halbjahr 2009 auf bestehender Fläche aber um 1,5 Prozent gewachsen. Berücksichtigt man auch neue Verkaufsflächen, dann betrug das Wachstum in diesem Zeitraum sogar 5,2 Prozent.