Umfragen zufolge treibt nur jeder fünfte Deutsche regelmäßig Sport. Bewegungsmangel gepaart mit ungesunder Ernährung und Zigarettenkonsum lassen ‚Zivilisationskrankheiten’ zunehmen – allen voran Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wie sich Menschen motivieren lassen, zu Gunsten der eigenen Gesundheit Gewohnheiten zu ändern, haben Experten auf dem 115. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) diskutiert.
Körperliche und geistige Fitness sind demnach die Grundlage für Gesundheit und Lebensqualität. Dennoch verhalten sich die meisten Menschen in den Industrieländern eher gesundheitsschädigend. „Es gibt keinen Zweifel daran, dass eine effektive Prävention der Zivilisationskrankheiten grundsätzlich möglich ist“, sagte Professor Dr. med. Hans-Georg Predel, Leiter des Instituts für Sportmedizin und Kreislaufforschung an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Präventionsmediziner suchen deshalb nach Wegen, wie sich die Erkenntnisse aus der Forschung in die Praxis umsetzen lassen.