Welt-Uraufführung des Anti-Gentechnik-Films schlechthin. Die Dokumention „David gegen Monsanto“ erzählt die Geschichte des unerschrockenen kanadischen Bauern, der vor dem milliardenschweren Chemie- und Gentechnik Konzern nicht kuschte.
In Berlin sind die diesjährigen Sieger des Schülerwettbewerbs “Bio find’ ich Kuh-l” ausgezeichnet worden.
Viele der vom Verbrauchermagazin Ökotest untersuchten Mineralwässer bekamen Bestnoten. Doch es gibt auch einige – darunter sehr bekannte Marken, die wegen problematischer Stoffe – etwa Uran, Arsen, Bor, Mangan und Barium – aufgefallen sind.
Etwa 1.500 Bio-Pioniere, Mitarbeiter aus der Bio-Landwirtschaft, der Bio-Erzeugung, von Bio-Herstellern, Bio-Groß- und -Einzelhändlern und viele weitere aktive Unterstützer haben sich auf den Marsch für eine gentechnikfreie Welt von Berlin nach Brüssel gemacht.
Nach einer neuen Greenpeace-Untersuchung weisen derzeit angebotene Kirschen aus Spanien und Frankreich häufig bedenklich hohe Pestizid-Rückstände auf. Erdbeeren aus Deutschland und Spanien sind dagegen kaum mit unerwünschten Agrarchemikalien belastet.
Nach dem Erfolg von „Genfrei Gehen“ 2007 macht sich der Bio-Unternehmer Joseph Wilhelm erneut auf den Weg für eine gentechnikfreie Welt. Zusammen mit weiteren Pionieren der Naturkostbranche möchte er in „freier Vereinbarung“ Flagge zeigen, damit das Thema Gentechnik in der heißen Wahlkampfphase von der Politik ernster wahrgenommen wird als bisher.
Mit Verspätung hat auch Deutschland die EU-Direktzahlungen und Marktbeihilfen veröffentlicht. Nur Bayern sträubt sich weiter, obwohl alle Bundesländer laut EU-Beschluss schon seit Ende April zur Offenlegung verpflichtet sind.
Vom 18. Juni bis 12. Juli können auf dem Sommer-Tollwood in München alle Kinder Öko-Lebensmittel hautnah erleben. Im Kinderzelt auf dem Festivalgelände im Olympiapark bietet das Tollwood-Team ein Rundum-Paket für alle kleinen Genießer an.
Hennen und Eier aus ökologischer Haltung haben weniger antibiotikaresistente Keime als solche aus konventionellen Betrieben, da die Tiere nur im Notfall mit herkömmlichen Arzneimitteln wie Antibiotika behandelt werden dürfen.
Die Zahl der Menschen, die in den USA vor dem 50. Lebensjahr an Darmkrebs erkranken, steigt. Wissenschaftler vermuten als Ursachen: Übergewicht und Fastfood.
Bereits 1967 hat die Gesellschaft für Strahlenforschung im maroden Salzstock Asse II mit Tritium kontaminierte Lauge festgestellt. Das geht aus einem Bericht der GSF an das Bergamt Goslar aus dem Jahr 1994 hervor.
Die Amerikanische Akademie für Umweltmedizin (AAEM) warnt in einem Positionspapier vor gesundheitlichen Risiken durch genmanipulierte Nahrung und fordert ein Moratorium für Genfood und die Kennzeichnung bereits auf dem Markt befindlicher Produkte.
Die Mitglieder des Bundesverbands Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel e.V. fordern ein EU-weites Moratorium für die Zulassung und den kommerziellen Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO).
Wenn Fleisch oder Fisch zusammen mit Rosmarin oder Salbei zubereitet werden, bilden sich weniger krebserregende Stoffe vom Typ der heterozyklischen aromatischen Amine (HAA).
Auf Druck der Energiekonzerne hat die Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF, heute Helmholtz-Zentrum) als Betreiberin des maroden Endlagers Asse II im Jahr 1975 ihre Sicherheitstandards für die Einlagerung von Atommüll gesenkt.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die derzeit größte deutsche Geothermieanlage in Unterhaching bei München offiziell eingeweiht.
Götz Rehn, der Chef der Bio-Supermarktkette Alnatura, wünscht sich eine stärkere Förderung des Bio-Landbaus. „Der Bio-Landbau ist das Günstigste, was wir haben“, sagte Rehn mit Blick auf die Folgekosten.
Adidas, Reebok, Nike, Clarks, Geox und Timberland profitieren von günstigem Leder aus brasilianischen Regionen, in denen für die Rinderzucht der Urwald zerstört wird. Das ist das Ergebnis eines Reports, den Greenpeace zum heutigen Beginn der Bonner UN-Klimaverhandlungen veröffentlicht.