Viele der vom Verbrauchermagazin Ökotest untersuchten Mineralwässer bekamen Bestnoten. Doch es gibt auch einige – darunter sehr bekannte Marken, die wegen problematischer Stoffe – etwa Uran, Arsen, Bor, Mangan und Barium – aufgefallen sind.
Einige Wässer überschritten sogar gesetzliche Höchstmengen. In zirka zwölf Prozent der untersuchten Wässer steckte Uran, das schon in geringen Mengen Nieren und Leber schädigen kann. Betroffen war auch ein Wasser, das vom Hersteller zur Zubereitung von Säuglingsnahrung empfohlen wird.
Weiteres Problem: Die Auslobungen bestimmter Mineralien auf der Flasche stimmen nicht immer mit den realen Werten überein. Besonders peinlich: Zwei Hersteller hatten das falsche Wasser in ihre Flaschen gefüllt.
Der aktuelle Ökotest zeigte im übrigen noch einen weiteren Trend: Einweg ist auf dem Vormarsch. So wurden 64 der 149 untersuchten Wässer in der Einwegflasche angeboten, die eine wesentlich schlechtere Umweltbilanz hat.
Die aktuelle Ausgabe vom Ökotest-Magazin Juli 2009 gibt es jetzt im Zeitschriftenhandel.