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BASF will in Gentechnik investieren

200926Aug

Der Ludwigshafener Chemie-Konzern BASF will gemeinsam mit dem US-Konzern Monsanto die grüne Gentechnik ausbauen. “Unser Agrar-Geschäft wird stark wachsen. Die grüne Gentechnik wird zu einem großen Geschäft”, sagte BASF-Chef Hambrecht im Gespräch mit der “WirtschaftsWoche”. “Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Monsanto arbeiten wir etwa an Pflanzen, die einen höheren Ertrag bringen und auf salzigen, trockenen Böden überleben können.”

Die ersten Anwendungen könnte es nach Worten von Hambrecht in zwei bis vier Jahren geben. Danach werde dieser Bereich schnell wachsen. 2020 könnten BASF und Monsanto mit grüner Gentechnik bereits einen Umsatz “von weit über einer Milliarde Euro” schaffen.

Scharfe Kritik übte Hambrecht an den politischen Widerständen in Europa. Seit mehr als zehn Jahren habe BASF erfolglos die Zulassung der Gen-Kartoffel Amflora betrieben. “Wie das in der EU gelaufen ist, das ist ein Skandal”, sagte der Vorstandschef. Die Sicherheit sei BASF kürzlich wieder einmal bestätigt worden, aber genehmigt sei Amflora nach wie vor nicht.

Hambrecht drohte mit einer Verlagerung der grünen Gentechnik. “Wenn Amflora nicht genehmigt wird, werden wir prüfen, ob wir uns mit der Pflanzenbiotechnologie aus Deutschland und Europa zurückziehen. Das wäre eine schlimme Entscheidung, politisch getrieben, wider jeden wissenschaftlichen Verstand.”

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Manfred Loosen
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Dieser Beitrag wurde vor am Mittwoch, 26. August 2009 um 16:03 Uhr veröffentlicht und unter Gentechnik gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.Sie können einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von Ihrer Website hierher setzen.
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1 Kommentar

31. August 2009 um 18:13 Uhr
» Bio-Oekonews » Diätlexikon.com Diät-Blog sagt:

[...] und Monsanto wollen zusammen die grüne Gentechnik ausbauen. naturkost.de Grüne Gentechnik – dieser Begriff ist für mich schon ein Paradoxon. In Verbindung mit Monsanto [...]

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