In Argentinien, dem fünftgrößten Honigproduzenten der Welt, sind letztes Jahr 30 Prozent der Bienenvölker eingegangen. Lucas Martinez, der Vorsitzende des argentinischen Imkerverbandes, macht dafür auch den Anbau von Gensoja verantwortlich.
„Das große Problem bei uns ist der massive Anbau von Gensoja. Der verdrängt die Imker immer mehr, vor allem aus der Pampa, wo sie bislang arbeiteten. In den Regionen, wo früher in großem Stil Honig erzeugt wurde, ist jetzt überall Soja-Monokultur. Alle Blumen und Pflanzen, die für Bienen wichtig sind, verschwinden. Unsere Bienen finden zu wenig Nahrung,“ sagte Martinez auf dem 41. Weltkongress der Imker, der Apimondia 2009, im französischen Montpellier. Das Herbizid Roundup reichere sich im Boden an und sorge weiter für karge Flächen, wenn die ausgelaugten Felder schon wieder verlassen wurden. Innerhalb von vier Jahren habe sich der argentinische Honigexport halbiert. Martinez appellierte an die europäischen Imkerkollegen, sich gegen den Einsatz von Gen-Soja als Futtermittel in der EU einzusetzen.
Als eine der wichtigsten Ursachen des weltweiten Bienesterbens benannte auf der Apimondis der französische Biophysiker Marc Bonmatin vom staatlichen Forschungsinstitut CNRS neurotoxische Pestizide. Zu diesen nervengiftigen Wirkstoffen gehört auch Clothianidin, das im vergangenen Jahr 12.000 Bienenvölker in Süddeutschland tötete. Der französische Imkerverband als Organisator der Apimondia appellierte an die verantwortlichen Politiker weltweit, alle bienengiftigen Pestizide sofort vom Markt zu nehmen. Auch bräuchte es strengere und umfassendere Untersuchungen der Gifte, die (wie Bt) von gentechnisch veränderten Pflanzen produziert werden.
Wieviele Bienenvölker müssen noch sterben bis jemand diesen Genscheiß endlich rigoros verbietet?
Werden unsere Enkelkinder noch wissen wie echter Honig schmeckt?
[...] Im letzten Jahr sind in Argentinien 30 Prozent der Bienenvölker eingegangen. Als Ursache wird der massive Anbau von Gensoja vermutet. naturkost.de [...]
Der spanische Bienenforscher Francisco Puerta geht allerdings noch einen Schritt weiter. Er verweist sogar auf einen möglichen Zusammenhang des Bienensterbens und genmanipulierter Pflanzen selber. Dies bedeutet, nicht nur externe Pestizide und Pflanzengifte sind für das Bienensterben verantwortlich, sondern die mittels Gentechnik in ihrem Erbgut veränderten Pflanzen produzieren selbst ein Insektengift, das sogenannte BT Toxin, welches das Immunsystem der Bienen schwächt (siehe meinen Artikel CCD – Das spurlose Sterben der Bienen (http://weblog.bio-natur.at/2009/11/27/c cd-das-spurlose-sterben-der-bienen/).
D e facto würde dies bedeuten, die Gentechnik schlägt auf indirektem Wege voll auf die Menschen durch, indem sie bereits sich verselbständigende Prozesse in Gang gesetzt hat, welche nun nicht mehr durch den Homo sapiens gesteuert werden, sondern ein Eigenleben entwickelt haben, welches von uns nicht mehr zu kontrollieren ist.
Ich muß mich für die falsche Weiterleitung zu meinem Artikel entschuldigen. Die richtige Weiterleitung lautet http://weblog.bio-natur.at/2009/11/27/cc d-das-spurlose-sterben-der-bienen/