Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat Niedersachsens Ministerpräsidenten und Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten Christian Wulff unmittelbar vor der morgigen Wahl des Bundespräsidenten aufgefordert, seine seit Jahren aktive Unterstützung der Agro-Gentechnik einzustellen, sollte er in sein neues Amt gewählt werden.
Mehr als 300 Atomkraftgegner haben am Samstag vor dem Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg ein 25 Meter breites Radioaktivitätszeichen aus gut 13.000 Luftballons gebildet.
Mit einer internationalen Unterschriftenaktion will der Verein Testbiotech auf die Risiken der Synthetischen Biologie aufmerksam machen. Angesichts der Möglichkeit, künstliche Lebensformen zu schaffen, fordert die Organisation striktere Gesetze zum Schutz von Mensch und Umwelt.
Vom 25. bis 26. Juni findet in Frankfurt wieder die „Karmakonsum“ statt. Die Konferenz beschäftigt sich mit Themen wie „Nachhaltigkeit“, „bewusstem Konsum“ und einer neuen grünen Gründergeneration. Der bio verlag unterstützt mit seiner Zeitschrift „Schrot&Korn“ diese Fachtagung.
Auf rund 2.000 Hektar wurde dieses Frühjahr Mais ausgesät, der mit in der EU nicht zugelassenem Genmais verunreinigt ist. Bioland begrüßt die Ankündigungen von sieben Bundesländern, den illegalen Aufwuchs der Pflanzen durch Umbruch zu zerstören.
Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Einkauf von Bio-Lebensmitteln und dem Lebensstil. Die Auswertung der Nationalen Verzehrsstudie II, die am Max Rubner-Institut durchgeführt wurde, ergab zahlreiche signifikante Beziehungen.
Nach Berichten über Vertreibungen von Kleinbauern in Kolumbien haben die betroffenen Bio-Hersteller und -Händler eigene Nachforschungen angestellt. In einer Zwischenbilanz bekommen die im Norden Kolumbiens betriebenen Bio-Palmölplantagen sehr gute Noten. Der Landkonflikt um eine Plantage im Süden wird als sehr kompliziert geschildert. Es soll eine Lösung gefunden werden, die auch die betroffenen Kleinbauern zufrieden stellt.
Die Gewinner des bundesweiten Schülerwettbewerbs „Bio find ich Kuh-l“ haben die Auszeichnung des Bundesverbraucherministeriums erhalten.
Zum zweiten Mal hat die „Initiative Bayerischer Untermain“ einen Wettbewerb zur Familienfreundlichkeit in der Region organisiert. Einer der Gewinner: der bio verlag, in dem das Naturkostmagazin Schrot&Korn erscheint.
12.000 Luftballons starteten direkt vor den alten Atomreaktoren in Biblis, um deutlich zu machen, wohin eine eventuelle radioaktive Wolke ziehen würde: in diesem Fall Richtung Frankfurt. Bald folgt die nächste Ballonaktion.
In sechs Bundesländern ist auf 2.000 bis 3.000 Hektar Gen-verunreinigter Mais ausgesät worden. Die Verunreinigung war bereits frühzeitig bekannt. Weil sie nicht rechtzeitig handelten, stehen niedersächsische Behörden in der Kritik. Der Anbauverband Bioland forderte, den Mais auf den betroffenen Feldern unterzupflügen.
Das Bundesforschungsministerium will die angewandte Pflanzenbiotechnologie mit 50 Millionen Euro fördern. Das Geld soll in den nächsten fünf Jahren in die German Agri-Biotech Initiative (GABI) fließen.
Die bisherige Art der Landbewirtschaftung und die sie begleitende Forschung haben die Ökosysteme an ihre Belastungsgrenzen gebracht. „Forschungsförderung zu Beginn des 21. Jahrhunderts muss deshalb daran ausgerichtet werden, mit welchen Konzepten wir Belastungen stoppen, Ressourcen nachhaltig nutzen und gleichzeitig das Recht auf Nahrung sicher können“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).
CDU und SPD wollen das von ihnen regierte Bundesland Thüringen gentechnikfrei machen. Um diesem im Koalitionsvertrag verankerten Ziel näher zu kommen, haben die Landtagsfraktionen der beiden Parteien einen Antrag eingereicht.
War es vergangene Woche der Hessische Ministerpräsident Roland Koch, so folgte ihm in dieser Woche Bundespräsident Horst Köhler. Dem politischen Führungspersonal scheint die Puste auszugehen. Unerwartete und unaufgeforderte Rücktritte haben allerdings einen faden Beigeschmack.