Der niederländische Toxikologe Dr. Henk Tennekes weist nach Angaben der “Coordination gegen BAYER-Gefahren” in einer aktuellen Untersuchung nach, dass die Langzeitrisiken der Insektizide Imidacloprid und Thiacloprid weitaus größer sind, als bislang angenommen.
In Deutschland angebaute Johannisbeeren sind nach einem neuen Greenpeace-Test stark mit Pestiziden belastet.
Schweizer Wissenschaftler berichten in einer aktuellen Publikation von alarmierenden Effekten bei gentechnisch verändertem Weizen. Während der Weizen unter idealen Bedingungen im Gewächshaus normalen Wuchs und eine verbesserte Resistenz gegen Pilze zeigte, entgleiste der Stoffwechsel der Pflanzen unter Freilandbedingungen.
Sie haben einen schlechten Ruf, sind aber im Lebensmittelsortiment weit verbreitet: Farbstoffe sorgen unter anderem für knallbunte Getränke, Süßigkeiten und Eiskreationen. Seit dem 20. Juli muss ein Hinweis vor einigen Farbstoffen warnen.
Der Gentechnik-Konzern Monsanto ist mit seinem Versuch gescheitert, in der EU Patentansprüche gegen argentinische Sojabarone durchzusetzen. Der Europäische Gerichtshof entschied, dass europäische Soja-Importeure keine Lizenzgebühren für Soja aus Argentinien zahlen müssen.
Als bislang einziges Bundesland hat Mecklenburg-Vorpommern freiwillig Greenpeace und Bioland bekannt gegeben, wo dieses Jahr gentechnisch verunreinigtes Maissaatgut ausgesät wurde. Demnach wurde es auf insgesamt 53 Hektar ausgebracht.
Die EU-Länder sollen künftig eigenständig über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen entscheiden können. Die EU-Kommission beschloss eine entsprechende Neufassung der Gentechnik-Gesetze. Sie will mit diesem Schritt die Zulassungsverfahren für Gentech-Pflanzen deutlich beschleunigen.
Der vierte Runde Tisch zur Pflanzengenetik von Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat ohne die Umweltverbände stattgefunden. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Deutsche Naturschutzring (DNR) stellten ihre Mitarbeit ein.
Sieben bis elf Prozent mehr Ertrag bringe die neue Gentech-Sojabohne, versprach der Hersteller Monsanto. Doch die Bohne erfüllte die Prognosen nicht. Deshalb ermittelt jetzt der Generalstaatsanwalt von West Virginia.
Ungeachtet der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage hat der ökologische Landbau in Deutschland auch im Jahr 2009 weiter zugelegt. So ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Deutschland 2009 um 4,3 Prozent gewachsen.
Ab heute, dem 1. Juli wird das „Bio-Blatt“ der Europäischen Union für Bio-Lebensmittel zur Pflicht. Zusammen mit Siegeln der ökologischen Anbauverbände, Bio-Eigenmarken und dem sechseckigen Bio-Siegel soll es Verbrauchern zuverlässig den Weg weisen.