Milch von Kühen, die gentechnisch manipulierten Futterpflanzen erhielten, darf weiter als Gen-Milch bezeichnet werden. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte ein Urteil des Bundesgerichtshofes und wies damit eine Beschwerde der Molkerei Müller zurück.
Die Agrarminister der EU konnten sich nicht auf eine gemeinsame Haltung zu den Vorschlägen der EU-Kommission einigen. Diese hatte im Juli Pläne vorgelegt, nach denen die Mitgliedsstaaten künftig selbst über den Anbau von genmanipulierten Pflanzen entscheiden sollten.
Rund 900 Proben von Bio-Lebensmitteln haben die baden-württembergischen Untersuchungsämter 2009 analysiert. Nur ein Prozent aller Proben musste die Behörde beanstanden. Das ist die niedrigste Quote seit das Bundesland 2002 mit seinem Öko-Monitoring begonnen hat.
In diesem Jahr zeichnete die Jury Dr. Hans Rudolf Herren, Gründer der Schweizer Stiftung Biovision, und Bio-Bäuerin Rachel Agola aus Kenia mit dem OWA aus.
Die Bundesländer sollen künftig die Mindestabstände zwischen Gentech-Pflanzen und gentechnikfreien Feldern festlegen. Somit könnten die Länder entscheiden, ob bei ihnen Gentech-Anbau noch möglich ist.
Die Regierungsparteien behaupten, bei den 100.000 Menschen, die am Samstag in Berlin gegen Atomenergie demonstriert haben, würde es sich nicht um Vertreter der gesellschaftlichen Mehrheit halten, denn die Mehrheit habe ja schließlich bei der letzten Wahl Schwarz-Gelb gewählt. Dem widersprechen die Organisatoren der Demo.
Glyphosat, der Wirkstoff im Monsanto-Herbizid Roundup, verursacht Missbildungen bei Menschen und Tieren. Bei Tierembryos traten die Missbildungen schon bei Konzentrationen auf, die unter den amtlichen Rückstandshöchstmengen der EU liegen.
Mit einigen Online-Aktionen und einer Großdemonstration in Berlin am Samstag, 18. September läuten Anti-Atom-Organisationen einen „heißen Herbst“ für Regierung und Atomkonzerne ein.
Auf schwedischen Feldern, auf denen die BASF ihre Gentech-Knolle Amflora anbauen ließ, ist deren noch nicht zugelassene Nachfolgerin namens Amadea aufgetaucht. Der Chemiekonzern BASF hat diesen illegalen Anbau bestätigt.
Das größte deutsche Naturfilmfestival Green Screen findet vom 9.-12. September in Eckernförde statt. Es hat sich innerhalb von vier Jahren zu einem Treffpunkt für die internationale Naturfilmbranche entwickelt und zieht Naturfilmer und Besucher gleichermaßen an.
Im zweiten Jahr hintereinander verzeichnet Bio aus dem Fachhandel gegenüber den Bio-Sortimenten des konventionellen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und der Discounter das stärkere Wachstum.
Greenpeace bietet jetzt einen aktualisierten Einkaufsratgeber „Essen ohne Gentechnik“ an. Er zeigt, welche Lebensmittelhersteller und Handelsketten derzeit Gentechnik vermeiden.
Der Lebensmittel-Konzern Nestlé klagt gegen die kleine Senfmanufaktur Tomski im niederbayrischen Rottal: Die phonetische Ähnlichkeit zur Nestlé-eigenen Marke Thomy sei zu auffällig und müsse korrigiert werden.