Der WWF hat kritisiert, dass die Bundesregierung die ökologische gegenüber der konventionellen Landwirtschaft noch immer massiv benachteilige.
Allen Bedenken und kritischen Stimmen zum Trotz: Die Gentechnik-Industrie will den umstrittenen „Golden Rice“ 2013 auf den Markt bringen.
Pünktlich am 16. Oktober 2011, am Welternährungstag, endete nach 16 anstrengenden Tagen und 313 gelaufenen Meilen der Right2Know-Marsch 2011 vor dem Weißen Haus in Washington D.C.
Seit nun mehr als zehn Tagen läuft der „Right2Know-March“ von New York City nach Washington D.C. Ziel des Marsches ist es, das öffentliche und mediale Bewusstsein für gentechnisch veränderte Lebensmittel zu schärfen und die Einführung einer entsprechenden Kennzeichnung für genetisch veränderte Lebensmittel zu fordern.
Am Samstag, den 1.Oktober 2011 startet der Right2Know March für eine Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel in New York City. Der Marsch soll am 16. Oktober, dem Welternährungstag, im Lafayette Park vor der Weißen Haus in Washington enden.
Im Vorfeld des „Right2Know March“ ist es Vertretern des Bio-Weltdachverbandes IFOAM und den Initiatoren der Aktion gelungen, einen Termin bei den Vereinten Nationen in New York zu bekommen.
In seiner Petition an den Bundestag, die im Petitionsausschuss behandelt wurde, hat der Vorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Felix Prinz zu Löwenstein, die Parlamentarier aufgefordert, sich für einen Zulassungsstopp von Gentech-Pflanzen einzusetzen.
„Die Risiken gentechnisch veränderter Organismen (GVO) werden vor der Zulassung weder mit der notwendigen Sorgfalt untersucht, noch gibt es funktionierende Systeme zur Überwachung gesundheitlicher und ökologischer Auswirkungen nach ihrer Zulassung“, so lautet das Ergebnis der heute anlässlich der öffentlichen Beratung der BÖLW-Gentech-Petition im zuständigen Ausschuss des Bundestages veröffentlichten Studie „Risiken mit amtlichem Siegel: Mängel bei [...]
“Angela wir müssen reden” war das Motto des lautstarken und bunten Protestes, an dem sich 300 Bauern und allerlei städtische Sympathisanten beteiligten. Die Kanzlerin war verhindert, lud aber zur Diskussion am 24. Juni ein.
Bio-Produkte, die diese Vielfalt auf allen Ebenen repräsentieren, stehen im Mittelpunkt der bundesweiten Aktionswoche „Natürliche Vielfalt ohne Gentechnik“, die vom 30. Mai bis 4. Juni 2011 in vielen Bioläden läuft.
Mit jeweils mehr als 200 Teilnehmern bei den beiden Auftaktveranstaltungen ist die Bauernsternfahrt von Auerberg im bayerischen Allgäu und vom Fischerdorf Greetsiel an der ostfriesischen Nordseeküste gestartet.
„Eine gentechnikfreie Zukunft für alle!“ Diese Forderung haben genau 77.132 Menschen mit ihrer Unterschrift unterstützt.
Die Bundestagspetition gegen Gentechnik hat bis zum Ende der Zeichnungsfrist mehr als 100.000 Stimmen bekommen.
Die Organisation Testbiotech warnt in einer aktuellen Untersuchung vor einer zunehmenden Belastung der Nahrungsmittelproduktion mit Giftstoffen, die in gentechnisch veränderten Pflanzen enthalten sind.
Im Bundesrat ist ein Antrag gescheitert, der zur Aufweichung der Nulltoleranz von Gentechnikkonstrukten im Saatgut hätte führen sollen.
Kaum hat Brüssel die Nulltoleranz für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Futtermittel gekippt, schon wollen einige Bundesländer das Reinheitsgebot im Saatgut aufweichen. Am Freitag, 18. März 2011 wird im Bundesrat darüber abgestimmt. Für garantiert sauberes Saatgut kann man sich im Internet einsetzen.
Gut 70 Prozent der Verbraucher in Deutschland lehnen Genfood ab. Trotzdem setzen weltweit agierende Agrarkonzerne weiterhin auf Gentechnik. Ein neues Heft zeigt die Hintergründe.
Unter dem Motto „Wir haben es satt – Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten“ haben in Berlin 22.000 Teilnehmer für eine grundlegende Reform der Agrarpolitik, die Abkehr von der industrialisierten Landwirtschaft und besseren Verbraucherschutz demonstriert.
Ein von der Industrie unabhängiger wissenschaftlicher Bericht warnt vor gesundheitlichen Risiken bei gentechnisch veränderten Auberginen.
Widersprüchliche Meldungen gibt es darüber, ob die genmanipulierte Stärke-Kartoffel Amflora auch in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern angebaut wird.
In diesem Jahr wollen Politiker in Deutschland und der EU die Weichen für die Weiterfahrt der Agro-Gentechnik stellen. Der Widerstand dagegen wird sich unter anderem auf der Großdemonstration „Wir haben es satt!“ Gehör verschaffen.
Die sechs Monate Haft wegen einer Feldbefreiung hat der Gentechnik-Aktivist Jörg Bergstedt dazu genutzt, sein neues Buch fertig zu schreiben: „Monsanto auf Deutsch“ heißt es und ist jetzt erschienen. Es handelt (fast) nicht vom skandalträchtigen US-Konzern, sondern schildert die Gentechnik-Seilschaften und ihr Wirken in Deutschland.
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat der Fastfood-Kette Unterschriften von 72.000 Bürgern übersandt, die den Verzicht von gentechnisch verändertem Soja bei der Fütterung der McDonald’s-Rinder fordern.
Unter dem Motto „Gentechnikfrei – wir bleiben dran!“ trafen sich vergangenes Wochenende rund 100 Gentechnik-Kritiker in Leipzig zur bundesweiten Tagung der gentechnikfreien Regionen und Aktiven. Sie nutzten die zwei Tage für einen intensiven Austausch, eine bessere Vernetzung und Strategieplanungen für 2011.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Klage des Landes Sachsen-Anhalts gegen das Gentechnikgesetz voll umfänglich abgeschmettert und seine Regelungen in allen Punkten für verfassungsgemäß erklärt.
Bei den Bürger der EU wächst die ohnehin große Ablehnung von Agro-Gentechnik weiter an. Das ergab eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage im Auftrag der EU-Kommission.
In zahlreichen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass gentechnisch manipulierte Pflanzen weniger Erträge liefern als die unveränderten Sorten. Chinesische Wissenschaftler haben diesen Effekt jetzt bei Gen-Reis bestätigt. Sie vermuten, dass die Genmanipulation auf Kosten der Fitness geht.
Mehr als eine Million EU-Bürger haben eine von der Organisation Avaaz und Greenpeace organisierte Online-Petition an die EU-unterschrieben. Jetzt muss die Kommission das Anliegen der Petition, „ein Moratorium für die Einführung von genmanipulierten Nutzpflanzen in Europa zu erlassen“, behandeln.
Der Anbau von gentechnisch veränderter BT-Baumwolle bedeutet für indische Bauern ein hohes wirtschaftliches Risiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Greenpeace-Wissenschaftlerin Reyes Tirado.
Bioland und Greenpeace wollen, dass die Nulltoleranz im Saatgut bei Gentechnik weiter gilt. Bayern und Hessen wollen diese Nulltoleranz aufweichen.
Milch von Kühen, die gentechnisch manipulierten Futterpflanzen erhielten, darf weiter als Gen-Milch bezeichnet werden. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte ein Urteil des Bundesgerichtshofes und wies damit eine Beschwerde der Molkerei Müller zurück.
Die Agrarminister der EU konnten sich nicht auf eine gemeinsame Haltung zu den Vorschlägen der EU-Kommission einigen. Diese hatte im Juli Pläne vorgelegt, nach denen die Mitgliedsstaaten künftig selbst über den Anbau von genmanipulierten Pflanzen entscheiden sollten.
Glyphosat, der Wirkstoff im Monsanto-Herbizid Roundup, verursacht Missbildungen bei Menschen und Tieren. Bei Tierembryos traten die Missbildungen schon bei Konzentrationen auf, die unter den amtlichen Rückstandshöchstmengen der EU liegen.
Auf schwedischen Feldern, auf denen die BASF ihre Gentech-Knolle Amflora anbauen ließ, ist deren noch nicht zugelassene Nachfolgerin namens Amadea aufgetaucht. Der Chemiekonzern BASF hat diesen illegalen Anbau bestätigt.
Greenpeace bietet jetzt einen aktualisierten Einkaufsratgeber „Essen ohne Gentechnik“ an. Er zeigt, welche Lebensmittelhersteller und Handelsketten derzeit Gentechnik vermeiden.
Das Oberlandesgericht Saarbrücken hat entschieden, das Gentechnik-Seilschaften und Gentechnik-Filz auch als solche bezeichnet werden dürfen.
Der Anbau von gentechnisch manipulierte Zuckerrüben in den USA ist vorerst verboten, da es für die Zulassung der Pflanzen keine ausreichende Umweltprüfung gibt.
Wie eine aktuelle Recherche von Testbiotech zeigt, werden immer häufiger Gen-Abschnitte aus gentechnisch veränderten Pflanzen in tierischen Produkten gefunden.
Die Aktion GEN-Klage hat die durch die Saatgutverunreinigungen im Frühjahr geschädigten Bauern aufgerufen, sich einer Sammelklage anzuschließen. Die Aktion geht davon aus, dass den Bauern ein Schaden von mehr als vier Millionen Euro entstanden ist.
Schweizer Wissenschaftler berichten in einer aktuellen Publikation von alarmierenden Effekten bei gentechnisch verändertem Weizen. Während der Weizen unter idealen Bedingungen im Gewächshaus normalen Wuchs und eine verbesserte Resistenz gegen Pilze zeigte, entgleiste der Stoffwechsel der Pflanzen unter Freilandbedingungen.
Der Gentechnik-Konzern Monsanto ist mit seinem Versuch gescheitert, in der EU Patentansprüche gegen argentinische Sojabarone durchzusetzen. Der Europäische Gerichtshof entschied, dass europäische Soja-Importeure keine Lizenzgebühren für Soja aus Argentinien zahlen müssen.
Als bislang einziges Bundesland hat Mecklenburg-Vorpommern freiwillig Greenpeace und Bioland bekannt gegeben, wo dieses Jahr gentechnisch verunreinigtes Maissaatgut ausgesät wurde. Demnach wurde es auf insgesamt 53 Hektar ausgebracht.
Die EU-Länder sollen künftig eigenständig über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen entscheiden können. Die EU-Kommission beschloss eine entsprechende Neufassung der Gentechnik-Gesetze. Sie will mit diesem Schritt die Zulassungsverfahren für Gentech-Pflanzen deutlich beschleunigen.
Der vierte Runde Tisch zur Pflanzengenetik von Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat ohne die Umweltverbände stattgefunden. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Deutsche Naturschutzring (DNR) stellten ihre Mitarbeit ein.
Sieben bis elf Prozent mehr Ertrag bringe die neue Gentech-Sojabohne, versprach der Hersteller Monsanto. Doch die Bohne erfüllte die Prognosen nicht. Deshalb ermittelt jetzt der Generalstaatsanwalt von West Virginia.
Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat Niedersachsens Ministerpräsidenten und Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten Christian Wulff unmittelbar vor der morgigen Wahl des Bundespräsidenten aufgefordert, seine seit Jahren aktive Unterstützung der Agro-Gentechnik einzustellen, sollte er in sein neues Amt gewählt werden.
In sechs Bundesländern ist auf 2.000 bis 3.000 Hektar Gen-verunreinigter Mais ausgesät worden. Die Verunreinigung war bereits frühzeitig bekannt. Weil sie nicht rechtzeitig handelten, stehen niedersächsische Behörden in der Kritik. Der Anbauverband Bioland forderte, den Mais auf den betroffenen Feldern unterzupflügen.
Das Bundesforschungsministerium will die angewandte Pflanzenbiotechnologie mit 50 Millionen Euro fördern. Das Geld soll in den nächsten fünf Jahren in die German Agri-Biotech Initiative (GABI) fließen.
CDU und SPD wollen das von ihnen regierte Bundesland Thüringen gentechnikfrei machen. Um diesem im Koalitionsvertrag verankerten Ziel näher zu kommen, haben die Landtagsfraktionen der beiden Parteien einen Antrag eingereicht.
War es vergangene Woche der Hessische Ministerpräsident Roland Koch, so folgte ihm in dieser Woche Bundespräsident Horst Köhler. Dem politischen Führungspersonal scheint die Puste auszugehen. Unerwartete und unaufgeforderte Rücktritte haben allerdings einen faden Beigeschmack.
Nach Greenpeace-Recherchen wird in Deutschland illegales Gen-Food verkauft. Butterfinger und Baby Ruth, zwei aus den USA importierte Schokoriegel von Nestlé, enthalten gentechnisch veränderte Pflanzen ohne entsprechende Kennzeichnung.
In Niedersachsen und weiteren Bundesländern ist vermutlich gentechnisch verunreinigter Mais ausgesät worden, doch die zuständigen Behörden verschleppen nach Auffassung von Bioland und Greenpeace die Aufklärung und handeln nicht.
Der Anbau von gentechnisch manipulierter Bt-Baumwolle in China hat dazu geführt, dass sich ein bisher unbedeutender Schädling stark vermehrt hat.
Mehr als 40 in der Aktion GEN-Klage vernetzte Organisationen wollen per Widerspruchsverfahren die Zulassung der umstrittenen Gentech-Kartoffel Amflora kippen.
Das Landgericht Saarbrücken hat zahlreiche Aussagen in der Broschüre „Organisierte Unverantwortlichkeit“ verboten. Es kam damit der Klage zweier bekannter Gentechnik-Lobbyisten nach.
Das Umweltinstitut München hat genmanipulierte Erdnussbutterkekse in einem Münchner REWE-Markt gefunden.
Der österreichische Bio-Anbauverband Bio Austria hat das jetzt in Kraft getretene österreichische Verbot für die genmanipulierte Industrie-Kartoffel Amflora begrüßt.
Das Forschungsministerium steckt weitere Millionen in die Agro-Gentechnik, während erfolgversprechendere Ansätze für eine nachhaltige Landwirtschaft vernachlässigt werden.
Importierte Mais-Saaten sind zum Teil mit Gen-Mais verunreinigt. Dies ist das Ergebnis von stichprobenartigen Saatgut-Untersuchungen der Bundesländer, die Greenpeace und Bioland veröffentlicht haben.
In Bulgarien ist ein so großer Abstand zwischen sensiblen Landschaften und Gen-Feldern zum Gesetz gemacht worden, dass der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen für Landwirte praktisch unmöglich wurde.
In den Maisanbaugebieten der USA macht sich ein neuer Schädling breit, der Western Bean Cutworm. Grund: der Anbau von Gen-Mais, sagen Experten.
Die Organisation “Save Our Seeds” fordert dazu auf, per eMail gegen Gentechnik zu protestieren. Das geht ganz einfach mit wenigen Klicks.
Nachdem die EU-Kommission den kommerziellen Anbau der Gentechnik-Knolle Amflora erlaubt hat, will der Chemie-Konzern BASF für zwei weitere genmanipulierte Kartoffelsorten die Zulassung beantragen. Darunter ist auch eine für Chips und Fritten. Derweil stößt Amflora weiterhin auf große Ablehnung. Unmittelbar bevor steht nach Pressemeldungen der Antrag für eine Amflora- Nachfolgerin durch die BASF. Dafür wurde eine [...]
Die EU-Kommission hat die genmanipulierte Stärkekartoffel Amflora der BASF für den kommerziellen Anbau freigegeben. John Dalli, Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, sagte: „Alle wissenschaftlichen Aspekte und besonders die Sicherheitsbedenken sind bereits ausgiebig berücksichtigt worden.“
Gentechnisch manipulierte Pflanzen tragen nicht zum Klimaschutz bei. Sie können sogar den Ausstoß an Kohlendioxid erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Report der Umweltorganisation Friends of Earth (FoE).
Die Standorte von Ackerflächen, auf denen Gen-Raps versehentlich angebaut worden ist, müssen öffentlich gemacht werden. Das hat das Verwaltungsgericht Schwerin entschieden, nachdem der Anbauverband Bioland unterstützt von Greenpeace gegen das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern geklagt hatte.
Greenpeace hat den von der Gentechnik-Organisation ISAAA vorgelegten Jahresbericht 2009 zum Anbau der Agro-Gentechnik als irreführend beanstandet.
Bei den Anmeldungen zum Anbau von Gen-Pflanzen in Deutschland herrscht in diesem Jahr Durcheinander: Obwohl der Anbau verboten ist und EU-Zulassungen fehlen, dürfen Landwirte unter Vorbehalt den Anbau von Gen-Kartoffeln und Gen-Mais anmelden.
Eine von Monsanto finanzierte Studie erforschte die genetischen Mechanismen in Pflanzen, die eine Resistenz gegen das Monsanto-Pestizid RoundUup entwickelt hatten.
Erhebliche Mengen als “bio” verkaufter Baumwolle aus Indien war gentechnisch verändert und verstieß damit gegen die Öko-Standards.
In Nordsachsen wurden Felder mit mehr als 135 Hektar Fläche ans Standortregister gemeldet.
Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall lädt gemeinsam mit ihren Partnern zum politischen Rockkonzert nach Berlin ein im Rahmen des Auftakts zur Internationalen Grünen Woche Berlin im Internationalen Congress Centrum ICC.
Eine Studie von französischen Wissenschaftlern der Universitäten Caen und Rouen zeigt deutliche Hinweise auf Gesundheitsrisiken bei drei gentechnisch veränderten Mais-Varianten der US-Firma Monsanto.
Auch in Bio-Leinsaaten aus Kanada wurden Verunreinigungen mit dem Gen-Lein Triffid gefunden.
Der Anbau von genmanipulierten Sojabohnen, Mais und Baumwolle in den USA hat den Verbrauch an Pestiziden ansteigen lassen und zahlreiche resistente Unkräuter hervorgebracht.
Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung wird einen gentechnikfreundlicheren Kurs fahren als ihre Vorgängerin.
Die Gen-Knolle Amflora von BASF hat Konkurrenz bekommen. Die Emsland-Gruppe und der Pflanzenzüchter Europlant haben ohne Gentechnik eine Kartoffel gezüchtet, die wie Amflora nur die Stärkesorte Amylopektin enthält. Die erste Ernte wird jetzt verarbeitet. Die Emsland Gruppe ist Deutschlands größter Kartoffelstärkeproduzent und nach eigenen Angaben weltweit führend in der Herstellung von Stärkeveredelungsprodukten, Kartoffeleiweiß, Flocken und [...]
Kaum haben die Bürgerinnen und Bürger gewählt, ist die Wahlfreiheit für gentechnikfreie Lebensmittel in Gefahr. Naturland verfolgt die in dieser Woche begonnenen Koalitionsgespräche mit Sorge, da Agro- Gentechnik bei CDU und FDP viele Befürworter findet.
US-Präsident Barack Obama hat in den letzten Wochen mehrere wichtige Posten innerhalb seiner Administration mit Gefolgsleuten des Gentechnik-Konzerns Monsanto besetzt.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem Wahlergebnis der Bundestagswahl vom 27. September 2009 kein Votum pro Atomkraft und pro Gentechnik. Sämtliche Umfragen im Umfeld der Wahlen hätten gezeigt, dass es stabile Mehrheiten gegen längere Laufzeiten für Atommeiler und gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft gebe.
Nach der vom Bundesverfassungsgericht erlassenen einstweiligen Anordnung ist der Berufsimker und Feldbefreier Michael Grolm heute freigelassen worden. Er war 27 Tage in Erzwingungshaft, weil er 2007 den Genmais MON 810 im Oderbruch unschädlich gemacht hat.
In Deutschland ist gentechnisch veränderter Leinsamen gefunden worden. Das beweise, “dass Agro-Gentechnik eine nicht beherrschbare Technologie ist“, kommentierte der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).
Die Veranstalter von „Vielfalt ernährt die Welt … natürlich ohne Gentechnik“ haben in Stuttgart die Ergebnisse der aktuellen Emnid-Umfrage: „Beeinflusst Gentechnik die Bundestagswahl?“ vorgestellt: Nur 6% der Wähler bundesweit sprechen sich für gentechnisch veränderte Lebensmittel aus.
Ein einheitliches Logo für tierische Produkte „ohne Gentechnik“ hat Bundesverbraucher- schutzministerin Aigner vorgestellt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Anbauverband Bioland begrüßten die Initiative.
Einen zweieinhalb Meter hohen Briefkasten mit rund 10 000 Protestbriefen von Verbrauchern haben Greenpeace-Aktivisten vor der Zentrale der Molkerei Weihenstephan in Freising einbetoniert. Auf dem Firmenschild steht nun „Genmilch Molkerei Weihenstephan“.
Die Landesverbände von Bioland, BUND, Demeter und NABU haben bei der Staatanwaltschaft Stuttgart eine Anzeige gegen Unbekannt wegen nicht genehmigter Freisetzung von gentechnisch veränderten Maispflanzen eingereicht.
Der Gentechnik-Konzern Monsanto hat in den USA eine juristische Schlappe erlitten. Das Appellationsgericht entschied, dass der Anbau der genmanipulierten Futterpflanze Alfalfa (Luzerne) nicht rückgängig zu machenden Umweltschäden verursachen könne, sowie den biologischen und gentechnikfreien konventionellen Anbau beeinträchtigen und Farmern wirtschaftlichen Schaden zufügen könne.
Der Anbau genmanipulierter Baumwolle hat den Pestizidverbrauch nicht verringert, die Ernten nicht gesteigert und den Kleinbauern nicht geholfen. Dieses Fazit zieht der Wissenschaftler Dominic Glover von der Universität im britischen Sussex.
Nach acht Jahren Drehzeit wurde jetzt der Dokumentarfilm „David gegen Monsanto“ in einer Weltpremiere im Berliner „Haus der Kulturen der Welt“ der Öffentlichkeit vorgestellt.
Welt-Uraufführung des Anti-Gentechnik-Films schlechthin. Die Dokumention „David gegen Monsanto“ erzählt die Geschichte des unerschrockenen kanadischen Bauern, der vor dem milliardenschweren Chemie- und Gentechnik Konzern nicht kuschte.
Die Mitglieder des Bundesverbands Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel e.V. fordern ein EU-weites Moratorium für die Zulassung und den kommerziellen Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO).
Eine aktuelle Untersuchung in der Juni-Ausgabe von Ökotest zeigt, dass zunehmend mehr Lebensmittel mit verändertem Gen-Material verunreinigt sind. Fündig wurden die Labore in zwei Nuss-Nougat-Cremes und fünf Senfmarken.
Nach Abschluss des „Runden Tisches Pflanzengenetik“ auf Einladung der Ministerinnen Schavan und Aigner zieht der Vorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) eine gemischte Bilanz.
Der BUND und Bioland forderten anlässlich des “Runden Tisches” bei Forschungsministerin Schavan mehr Transparenz bei der Agro-Gentechnik.
In diesem Jahr dürfen keine genmanipulierten „Cholera-Kartoffeln“ im Freiland angebaut werden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) teilte mit, dass über einen entsprechenden Antrag der Universität Rostock „zu einem späteren Zeitpunkt entschieden“ werde.
Angesichts der unkontrollierten Verbreitung von gentechnisch verändertem Saatgut auch im Südwesten fordert der Anbauverband Bioland umfassende Aufklärung und die vollständige Vernichtung der bereits aufgelaufenen Maispflanzen.
Drei Viertel der Bundesbürger würden sich laut aktuellen Meinungsumfragen dafür entscheiden, tierische Lebensmittel mit dem Hinweis „ohne Gentechnik“ zu kaufen, falls diese gekennzeichnet wären. Doch die Verbraucher suchen fast immer vergeblich nach diesen begehrten Produkten im Supermarktregal.
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat einen Anbauversuch mit gentechnisch manipulierter Gerste erlaubt. Der von der Gießener Universität geplante Freilandversuch musste im letzten Jahr aufgrund großen Widerstandes der Bevölkerung in Gießen abgebrochen werden.
Die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts Braunschweig hat den Eilantrag der Firma Monsanto gegen das vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) angeordnete Verbot, Genmais der Linie MON 810 anzubauen, abgelehnt.
Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat den Versuchsanbau der genmanipulierten Kartoffel Amflora von BASF genehmigt. Sie darf unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen auf 20 Hektar in Mecklenburg-Vorpommern angepflanzt werden. Die für die industrielle Nutzung gedachte Gen-Knolle weist einen höheren Stärkegehalt auf.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Entscheidung von Bundesagrarministerin Ilse Aigner, das Aussäen des Monsanto-Genmais MON 810 zu verbieten, begrüßt.
Der Ende März vom Gentechnikkonzern Monsanto vorgelegte Bericht zum Monitoring des Gen-Maises MON 810 ist unvollständig und unwissenschaftlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Umwelt-Organisation Greenpeace.
Das Online-Netzwerk Campact, der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben in Berlin eine Studie präsentiert, nach der ein Verbot des Genmais MON810 aufgrund neuer naturwissenschaftlicher Erkenntnisse geboten und rechtlich machbar sei. Sie forderten von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, den Genmais noch vor der Aussaat Mitte April zu verbieten. [...]
In Polen protestieren zwei Biobäuerinnen mit einem Hungerstreik gegen den illegalen Anbau von Genmais. Nach inoffiziellen Angaben wird in Polen trotz eines Anbau-Verbots auf rund 3000 Hektar der Gen-Mais MON 810 angebaut. Auch Gentechnik-Raps soll illegal ausgesät worden sein. Der Regierung werfen die beiden Bio-Bäuerinnen Nichtstun vor. Vor zwei Wochen sind Edyta Jaroszewska und Danute [...]
Bei einer Konferenz der päpstlichen Akademie der Wissenschaften geben sich im Mai prominente Befürworter der Grünen Gentechnik die Klinke in die Hand. Schwerpunkt der fünftägigen „Studienwoche“ sind die Beiträge von Gentech-Pflanzen zu Ernährungssicherheit und Entwicklung. Derweil äußert sich der Papst selbst zunehmend gentechnikkritisch. „Transgenic Plants for Food Security in the Context of Development” nennt sich [...]
Bis Mitte April versuchen gentechnik-kritische Organisationen Bundesagrarministerin Ilse Aigner zu einem Verbot des Gen-Maises MON 810 zu bewegen. Mehr als 40.000 Menschen haben allein über die E-Mail-Aktion von Campact die Ministerin aufgefordert, mit diesem Verbot den kommerziellen Anbau von Gentechnik auf den Äckern zu verhindern. Aktivisten von Campact und anderen Organisationen haben eine Verfolgungstour gestartet [...]
Der in Berlin vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) vorgestellte Gentechnik-Schadensbericht zeigt, dass die Nutzung der Agro-Gentechnik keinen gesamtwirtschaftlichen Nutzen bringt. Vielmehr verursacht der Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen extrem hohe Kosten in der gesamten Lebensmittelkette. Sie entstehen durch stark steigende Saatgutpreise sowie erforderliche Maßnahmen zur Vermeidung drohender Resistenzen, der Trennung der Warenströme und Analysen. Dazu kommen [...]