Die sechs Monate Haft wegen einer Feldbefreiung hat der Gentechnik-Aktivist Jörg Bergstedt dazu genutzt, sein neues Buch fertig zu schreiben: „Monsanto auf Deutsch“ heißt es und ist jetzt erschienen. Es handelt (fast) nicht vom skandalträchtigen US-Konzern, sondern schildert die Gentechnik-Seilschaften und ihr Wirken in Deutschland.
Der Gentechnik-Konzern Monsanto ist mit seinem Versuch gescheitert, in der EU Patentansprüche gegen argentinische Sojabarone durchzusetzen. Der Europäische Gerichtshof entschied, dass europäische Soja-Importeure keine Lizenzgebühren für Soja aus Argentinien zahlen müssen.
Sieben bis elf Prozent mehr Ertrag bringe die neue Gentech-Sojabohne, versprach der Hersteller Monsanto. Doch die Bohne erfüllte die Prognosen nicht. Deshalb ermittelt jetzt der Generalstaatsanwalt von West Virginia.
War es vergangene Woche der Hessische Ministerpräsident Roland Koch, so folgte ihm in dieser Woche Bundespräsident Horst Köhler. Dem politischen Führungspersonal scheint die Puste auszugehen. Unerwartete und unaufgeforderte Rücktritte haben allerdings einen faden Beigeschmack.
Der US-Agrarmulti Monsanto versucht nach Informationen von Greenpeace, sich das Fleisch von Schweinen, die mit Monsantos Gen-Pflanzen gefüttert wurden, patentieren zu lassen.
Eine von Monsanto finanzierte Studie erforschte die genetischen Mechanismen in Pflanzen, die eine Resistenz gegen das Monsanto-Pestizid RoundUup entwickelt hatten.
In Nordsachsen wurden Felder mit mehr als 135 Hektar Fläche ans Standortregister gemeldet.
Gegen die Ausweitung der Patentierung auf Pflanzen und Tiere hat die Koalition „Keine Patente auf Saatgut“ einen globalen Appell gestsrtet. Insbesondere Landwirte geraten zunehmend in die Abhängigkeit internationaler Konzerne wie Monsanto, die die Patente auf Saatgut und Nutztiere besitzen.
US-Präsident Barack Obama hat in den letzten Wochen mehrere wichtige Posten innerhalb seiner Administration mit Gefolgsleuten des Gentechnik-Konzerns Monsanto besetzt.
Die US-Regierung hat es versäumt, die Umweltrisiken gentechnisch manipulierter Zuckerrüben vor der Zulassung zu überprüfen. Das stellte ein Bundesrichter am Distriktgericht in San Francisco fest.
Wissenschaftler müssen die Gentech-Konzerne um Erlaubnis fragen, wenn sie Forschungsergebnisse über deren Gen-Pflanzen veröffentlichen wollen. Diese Praxis prangert das Wissenschaftsmagazin Scientific American in seiner aktuellen Ausgabe an und fordert: „Das muss aufhören.“
Der französische Toxikologe Gilles Eric Séralini hat gefordert, das Monsanto-Pestizid RoundUp zu verbieten. Der Professor an der Universität Caen erforscht seit Jahren die Wirkungen des angeblich ungefährlichen Herbizids.
Der Gentechnik-Konzern Monsanto hat in den USA eine juristische Schlappe erlitten. Das Appellationsgericht entschied, dass der Anbau der genmanipulierten Futterpflanze Alfalfa (Luzerne) nicht rückgängig zu machenden Umweltschäden verursachen könne, sowie den biologischen und gentechnikfreien konventionellen Anbau beeinträchtigen und Farmern wirtschaftlichen Schaden zufügen könne.
Die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts Braunschweig hat den Eilantrag der Firma Monsanto gegen das vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) angeordnete Verbot, Genmais der Linie MON 810 anzubauen, abgelehnt.
Der Ende März vom Gentechnikkonzern Monsanto vorgelegte Bericht zum Monitoring des Gen-Maises MON 810 ist unvollständig und unwissenschaftlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Umwelt-Organisation Greenpeace.