Die RWE-Manager ignorieren den Fukushima-GAU. Weil sie vor Gericht ziehen, um Schadenersatz für die zeitweise Stilllegung von Biblis 1 zu erstreiten, ruft der BUND dazu auf, jetzt vom Strom-Anbieter RWE zu Ökostrom zu wechseln.
Massive Kritik an der Gewinnmaximierung der vier Atomstromkonzerne hat der Bund Naturschutz geübt. Es sei skandalös, dass die Energie-Konzerne Rekordgewinne einführen und gleichzeitig die Förderung der Erneuerbaren Energien über das Energie-Einspeise-Gesetz diffamiert werde.
Das Internet-Netzwerk Campact will mit 20.000 Ballons auf Risiken der Uraltreaktoren Biblis A und B aufmerksam machen. Doch RWE will die Aktion nicht stattfinden lassen.
Nachdem sich rund 30.000 Bürger und Bürgerinnen mit Briefen, Petitionen und Protesten an RWE gewandt haben, hat der RWE-Vorstand in einem Schreiben an die staatliche bulgarische Energiegesellschaft seinen Rückzug aus dem umstrittenen Atomkraftwerk Belene bekanntgegeben.
Die im Auftrag des Stromkonzerns RWE arbeitende Kreativagentur Jung von Matt, die die RWE-Kampagne “Der Preis bleibt” betreut, zeigt sich humorlos. Sie droht der Umweltorganisation Urgewald mit einer Klage. Denn Urgewald hat in Kooperation mit der Anti-Atom-Organisation “ausgestrahlt” das Motiv der RWE-Kampagne “Der Preis bleibt” persifliert. “Es ist offensichtlich, dass hier die Meinungsfreiheit eingeschränkt und [...]